Etwas spät, aber mein Bericht kommt dennoch. Schließlich muss die “Abitur-Reihe” ja komplett sein…
Da ich um diese Zeit mit dem Herstellung der Abizeitung beschäftigt war und wieder einmal nicht richtig abwägen konnte, was wichtiger ist, habe ich bis 22:30 Uhr des Vortages der Prüfung nur an der Abizeitung gesessen. Dann habe ich abgebrochen, sozusagen die Notbremse gezogen. Der ursprüngliche Termin der Druckdatenabgabe war nämlich der 26.05., also der Tag meiner Prüfung, um genau 10 Uhr.
Das war unhaltbar. Also habe ich eine Mail an die Druckfirma geschrieben, dass der Termin um einen Tag verschoben werden muss. Ab dann lernte ich noch bis ca. 0:30 Uhr für die Prüfung und haute mich dann ins Bett.
Der Wecker stand auf 6 Uhr und holte mich zuverlässig aus dem Bett. Denn er hört erst mit dem Klingeln auf, wenn die Batterien alle sind :ugly:
Müde und leicht ausgelaugt machte ich mich dann an den restlichen Geschichtsstoff. Die Vorbereitung verlief relativ schnell, denn ich hatte zwei verschiedene Geschichtsübersichten zur Hand und diese habe ich immer parallel gelesen 
Das ging so bis ca. 10 Uhr, denn dann musste ich auch schon in die Schule laufen, da es 10:40 Uhr los ging und ich 20 Minuten für den Weg brauche.
Bei der eigentlichen Prüfung brauchte ich das, was ich gelernt hatte, eigentlich gar nicht. Denn es kamen die Rolle der Rassenlehrer im Dritten Reich und die Nachkriegszeit (nach dem 2. WK) dran. Super.
Schlussendlich sind 7 Punkte herausgekommen. Weil ich viel zu schwammig geredet hatte. Für die SU habe ich drei Wörter verwendet: Russland, SU und “die östlichen Länder”
Woran es wohl lag? Am nicht vorhandenen Wissen und am wenigen Schlaf, denke ich mal so.
Aber ich habe aus dem ganzen gelernt: nie wieder große Projekte während wichtigen Prüfungen.
Das gesamte Abitur ist bei mir wohl eher suboptimal gelaufen. Ich weiß zwar bis jetzt nur meine mündlichen Noten und die schriftlichen kann ich nicht einschätzen, aber mein Gesamtabischnitt wird wohl zwischen 2,4 und 2,8 liegen.
Määäp
O:


Sei der erste.