Gestern war es soweit – ich habe 4000 E-Mails in meinem Google Mail Konto gespeichert. Die älteste Mail ist vom 26.10.2006 und somit ca. 2,5 Jahre her. Für Manche web.de-Nutzer scheint dies sehr unreal zu klingen. Doch bei Google hat man zur Zeit 7,3GB Online-Speicher zur Verfügung (stetig steigend) und ich nutze davon bis jetzt lediglich 6% aus (450MB). Rechnet man das mal hoch, so könnte ich rein theoretisch 64889 Mails speichern
Zeit, um ein wenig zusammenzufassen, was ich an Google Mail gut und schlecht finde.
Vorteile
Die mehr als sieben GB stehen rund um die Uhr zur Verfügung und man kann jede Mail auf den Google-Servern lassen. Zudem hat man die Gewissheit, dass man jederzeit an sein Mail-Konto kommt, da die Google-Server keine standardisierten sind und durch den Einsatz von Akkus mehr als 99,99 Prozent ihrer Lebenszeit online sind und funktionieren. Noch nicht abgeschickte, neu angefangene Mails (bei Google Mail “Entwürfe” genannt) werden sehr oft zwischengespeichert, in der Regel pro Minute ein Mal. Das gibt Sicherheit und sorgt für wenig Stress, da man keine Angst haben muss, durch einen Rechnerabsturz seine sehr gut formulierte Mail zu verlieren. Wer kennt nicht das Gefühl, etwas verloren zu haben, das man in der ursprünglichen Form nicht noch einmal erschaffen kann?
Der Spam-Filter ist atemberaubend. Ich selber bekomme am Tag durchschnittlich acht normale Mails und im Monatsmittel landen insgesamt etwa zehn Mails im Spam-Ordner. Das wären 0,3 Prozent. Zudem muss ich mich nicht darüber ärgern, dass mal eine falsche Mail als Spam markiert wurde, da dies eigentlich nie vorkommt.
Großer Vorteil von Google Mail ist die sehr leichte Bedienung und damit die hohe Benutzerfreundlichkeit. Man findet jede Funktion sofort und muss nicht lange überlegen, wenn man etwas Bestimmtes vor hat. Das Design ist standardmäßig sehr schlicht, lässt sich aber durch mehr als 30 Designs, die es erst seit drei Monaten gibt, verändern. Dies gibt dem Benutzer die Möglichkeit, selbst Hand anzulegen und das Gefühl der Kontrolle zu haben. Im Allgemeinen sind die Einstellungsmöglichkeiten sehr vielfältig, auch hier ist Google der Konkurrenz weit voraus.
Innovativ sind die eingebaute Chat- sowie Videofunktion, wodurch man seinen Google Mail Account gleich als Ersatz für Skype und ICQ nutzen kann. Chats werden in einer Art Protokoll gespeichert und so kann man auch nach z.B. einem Jahr nachschauen, was man mit jemandem damals besprochen hat. Diese Funktion lässt sich aber auch ausschalten.
Zu guter letzt möchte ich die schnellen Ladezeiten (es gibt sogar eine HTML-Version für die Modem-Nutzer), das fortschrittliche Tagging durch Labels sowie die Möglichkeit, andere E-Mail-Konten bequem über Google Mail zu verwalten (empfangen und verschicken), nennen.
Noch mehr Vorteile wird man sicherlich für sich entdecken, wenn man es selber nutzt. Jeder hat eigene Vorlieben bzw. Prioritäten. Entscheidend ist dabei sicherlich auch, dass man schnell durch alle Seiten navigieren kann, Einstellungsdialoge und uralte Mails sofort findet. Und das geht bei Google Mail u.a. auch durch die integrierte Suchfunktion sehr schnell.
Nachteile
Sicher – nicht alles ist perfekt. Auch Google Mail nicht.
Ganz zu Beginn meiner Bell-Vorbereitungen hatte ich zusammen mit meinem Bell-Betreuer und noch einem anderen Informatiker eine kurze Diskussion, welche Programmiersprache denn wohl die der Zukunft wäre. Ich war ganz und gar von PHP überzeugt, mein Bell-Betreuer war unparteiisch bzw. hielt sich erst einmal zurück und der zweite Informatiker war ganz hin und weg von JavaScript. PHP und JavaScript haben beide Vor- und Nachteile. Der wesentlichste von JavaScript ist für mich, dass der Code clientseitig ausgeführt bzw. verarbeitet wird. Und genau da liegt das Problem: Google Mail basiert voll und ganz auf JavaScript. Wer also diesen Service nutzen möchte, muss wohl oder übel diese wegen ihrer Sicherheitsrisiken umstrittene Programmiersprache im Browser aktivieren. Die Hardliner unter euch müssen dies allerdings nicht tun, da es ja auch eine HTML-Variante von Google Mail gibt. Diese ist in meinen Augen jedoch nicht zu empfehlen
Ein zweiter Nachteil für mich ist, dass Spammails nur max. 30 Tage gespeichert bleiben. Ist man also mal auf einer zweimonatigen Bootsfahrt, so kann man nicht verfolgen, was Google nun aussortiert hat und was nicht. Wenn Google schon so viel Speicherplatz zur Verfügung stellt, warum können dann nicht 10 Spammails gespeichert bleiben, bis man sie selber löscht? Verstehe ich rein gar nicht.
Die vergangen zwei bis drei Wochen hatte Google zudem ein paar Probleme mit seinen Servern. Daher hatte auch Google Mail ein paar Lags. Doch inzwischen sind diese Problemchen wieder behoben und alles flutscht. Ansonsten kann ich mich nicht erinnern, dass in den vergangenen 2,5 Jahren irgendetwas bei GMail gelaggt hat.
Fazit
Google Mail ruft einfach nur ein breites
bei mir hervor
Ich kann es jedem empfehlen. Und wer Bedenken gegen Googles Datenschutz hat, der sollte mal das hier lesen




Kann mich dem Fazit nur anschließen. Vor einigen Jahren gehörten Nervenzusammenbrüche bei beim POP3 Abruf von Web.de und Co. noch zur Tagesordnung. Seit ich dann damals zu Google Mail gehört das alles der Vergangenheit an. Bin 120% zufrieden mit dem Dienst. Speicherplatz, Geschwindigkeit, Erreichbarkeit, Spamfilter, Adressbuch… alles TOP!
LG Piet =)
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ich bin derzeit bei knapp 33.000 mails.
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@marcel
Nicht schlecht
Wow
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Google Mail fasst Mails, die teilweise absolut nichts miteinander zu tun haben, zu “Konversationen” zusammen, nur weil der Betreff identisch ist. Diese Konversations-Ansicht lässt sich nicht abschalten. Ein vollkommen indiskutabler Zustand. Eine der meistgehassten Funktionen in Google Mail. Aber Google meint, das sei eine gute Funktion.
Googe Mail zeigt nach dem Löschen einer Mail immer wieder die Mailübersicht an, statt einfach die nächste Mail zu öffnen. Mit 8 Mails am Tag mag das ok sein, bei 100 ist es einfach ätzend.
7,3 GB? Yahoo Mail bietet unbegrenzten Speicherplatz. Leider kein IMAP, aber die Weboberfläche ist super. Googe Mail ist überbewertet.
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