Geregeltes Bloggen ist wichtig

Bloggen ist eine Wissenschaft für sich. Man kann es unter-, aber auch übertreiben. Dennoch sollte der Betreiber ein wenig Rücksicht auf die Leserschaft nehmen. Bei mir selber ist es so, dass ich das, was als Artikel online geht, kurz vorher erst geschrieben habe. Quasi “live blogging” oder wie man es nennen will. Andere wiederum schreiben schon für eine Woche Beiträge vor. Was ist nun das Richtige?

Antwort: Es gibt nichts richtiges oder falsches in der Beziehung. Aber eines kann man festnageln, egal, ob jemand live oder per Schedule bloggt: Die Artikel müssen geregelt kommen. Es dürfen keine Extreme auftreten, da dies den Besucherzahlen enorm schadet. Gibt es z.B. eine Woche keine Beiträge, so sinken die täglichen Zugriffe in den Keller. Der Leser fragt sich spätestens nach dem dritten Tag, wo denn die Beiträge bleiben. Das Interesse, täglich nach neuem Lesestoff Ausschau zu halten, schwindet. Ist ja auch verständlich. Genauso kann man dieses Schema auf das andere Extrem anwenden: Werden mit einem Mal vier oder fünf Artikel hintereinander veröffentlicht, so ist der Leser einfach überfordert. Zu viel Informatinen auf einmal. Zu und aus.

Man sollte sich irgendwann überlegen, wie man vorgeht, damit sich die Leserschaft daran gewöhnen kann. Wie gesagt – es gibt kein richtig oder falsch. Nur eine empfehlbare Mitte.

Ich selber möchte in Zukunft nicht mehr nur live bloggen. Das geht schon einfach aus Zeitgründen nicht mehr. Mir bleiben unter der Woche ca. fünf Stunden Freizeit, die ich bei vollem Geist nutzen kann. Und diese fünf Stunden liegen zeitlich gesehen am Ende des Tages. So werde ich ab sofort mehr schedulen, um euch auch in der Zeit, wo ich arbeite, etwas bieten zu können. Doch ich werde nie Artikel ewig und drei Tage vorbereiten. Bei mir ist es vor allem das spontane, was mich reizt. Und genau da habe ich eine meiner Meinung nach gute Sprache, die bei allzu frühem Vorschreiben verloren geht bzw. mir  zu sehr in das unpersönliche hineinrutscht.

Vor ca. einem Monat höre ich folgende Weisheit: “Man sollte 75% der täglich konsumierten Wassermenge vor 17 Uhr zu sich nehmen.”

Wenden wir dies einfach auf unsere eigenen Problematik an, so könnte dies folgenden Spruch ergeben: “Man sollte 75% der Blogeinträge eines Tages vor 17 Uhr veröffentlichen.” Klingt plausibel, oder? Denn nicht jeder ist wie ich noch bis tief in die Nacht auf den Beinen bzw. auf dem Stuhl.

Fazit

Man muss möglichst die gute Mitte finden. Extreme sind nicht gut. Zumindest nicht beim Bloggen.

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