Gestern waren wir – Mutti, Brüderchen und ich – in “Wicke und die starken Männer”, Michael Bully Herbigs neuestem Streifen. Über die Hintergründe der Filmwahl möchte ich nicht allzu viel sagen, hätte ich es alleine zu entscheiden gehabt, dann wäre es ein anderer Film geworden.

Das Intro des Films ist gut gemacht, man sieht zuerst die Szene, wo Wickie in die Wolfshöhle geht und dort die Puppe einer guten Freundin herausholt. Doch der Wolf bekommt dies mit und verfolgt Wickie. Durch seine überdurchschnittlich hohe Intelligenz kann der kleine Junge den bösen Ur-Hund austricksen und steht unvermittelt neben der Freundin. Danach erscheint das Filmlogo und der eigentliche Film geht los.
Die anderthalb Stunden Kino laufen relativ entspannt ab. Es gibt andauert kleine und große Abenteuer, die die Wickinger erleben. Manchmal gibt es Szenen zum Schmunzeln, doch echte Witze bleiben aus. Kann mich nicht erinnern, das ich einmal gelacht habe. Liegt vielleicht auch daran, dass ich gerne tiefgehenden, auch schwarzen Humor mag und nicht oberflächliche, schon vorher erkennbare Witze. Die Schauplätze sind schön anzusehen und wirken perfekt und harmonisch im gesamten Film. Da wurde echt gute Arbeit geleistet. Auch so kann man an nichts meckern. Es ist wirklich eine perfekte Parodie an die Kult-TV-Serie. Kleines Highlight für mich war Christoph-Maria-Herbst (bekannt z.B. aus der Serie “Stromberg”), der wirklich perfekt und lustig gespielt hat. Die anderen Schauspieler passten ebenfalls gut auf ihre Rollen.
Fazit
Schön umgesetzte Parodie. Wenn man über 14 Jahre alt ist, sollte man allerdings nicht zu viel von den Witzen erwarten.
Bewertung: 4/5
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