Shopping.

Heute war ich in Dresden. Shopping stand auf dem Programm. Dabei konnte ich mich endlich wieder ausreichend mit neuen Sachen eindecken.
Endlich Sommer.
Ab dieser Woche beginnt für mich persönlich der Sommer. Ab dieser Woche wird sich einiges ändern. Ab dieser Woche wird alles wieder wie in guten alten Zeiten.
Mountainbiken
Ich liebe es. Adrenalin, wenn man mit 40 Sachen eine Feldstraße herunterschießt und hinter einem die Kieselsteine hochfliegen. Dreck und Schlamm, die das Fahrrad geil aussehen lassen. Menschen, die man sieht und teilweise kennt. Unabhängigkeit, ganz weit weg von Spritpreisen und befestigten Straßen.
Spazieren
Gepflegtes, chilliges Betrachten der Stadt ganz ohne Fahrrad und Schweiß.
Entschärftes Bodybuilding
Daheim jeden zweiten Tag neue Rekorde aufstellen und damit das Ego und den Körper pushen.
Lesen
Zeitungen und Bücher bei Tageslicht verschlingen. Um die eigenen Sprachfähigkeiten nicht versickern zu lassen.
Weniger PC
Nur noch abends den Rechner anmachen. Nicht mehr wie jetzt stundenlang und uneffektiv davor sitzen.
Samstag-Abend-Song #18
Blue October – Say It
Geiler Rock. Bin durch die achte FritzNacht der Talente auf diese amerikanische Band aufmerksam geworden.
Man sollte nicht schlafend einkaufen gehen.
Manchmal überkommt mich frühs eine spontane Müdigkeit. Dann pflanze ich mich auf das Sofa in meinem Zimmer und döse bzw. schlafe. Genau dies passierte heute früh auch. Mit dem Unterschied, dass ich den Auftrag erhielt, zum Fleischer zu gehen und dort etwas zu kaufen. Also weiter gedöst und eine Zeit festgesetzt, wann ich mich erhebe. Nachdem ich den maximal möglichen Überziehungszeitraum ausgenutzt hatte, erhob ich mich, streckte mich tausend Mal und machte mich auf den Weg.
Im Schlaf hatte ich tausend Mal den Satz wiederholt, den ich der Verkäuferin sagte. Das klappte auch prima. Aber alles danach war irgendwie… ein Fail. Es war eine junge Verkäuferin, die ein wenig mit mir schäkern wollte. Als sie mir das Rückgeld gab, sagte sie: “Na, ob es denn Rückgeld gibt?”. Ich war verdutzt und fragte irgendetwas unverständliches. Sie ging gar nicht erst darauf ein. Merkte wahrscheinlich, dass ich den Spaß nicht verstand oder gar mitmachen wollte (letzteres war eindeutig nicht der Fall). Zum Schluss wünschte sie mir ein schönes Wochenende. Ich sagte “Bitte”. Worauf sie ein leises “Danke” erwiderte. xDDD “Bitte”. Das muss man sich mal auf der Zunge zergehen lassen. “Schönes Wochenende” – “Bitte”.
Harhar.
In Zukunft gehe ich nie wieder schlafend einkaufen.
Überall Pitschepatsche. Eklig.
Versuch eines guten Titels. Er könnte auch “Die endlose Odyssee.” oder “Abartige Umbruchszeit.” lauten.
Es trug sich zu, dass ich ganz allein von Arbeit nach Hause laufen musste. 20 Uhr. Kollegin konnte mich nicht mitnehmen, wir haben momentan kein Auto, Bus fährt um die Uhrzeit nicht mehr und Fahrrad ist derzeit keine Option. Im Folgenden ein Abriss meiner ungefähren Gedanken und Eindrücke.
Darf ich vorstellen: Dwarf.
Der Entwickler von DestroyTwitter, Jonnie Hallman, hat ein nützliches Tool für Designer entwickelt. Mit ihm kann man ganz einfach Hilfslinien und Rasterboxen auf den Bildschirm legen. Das ist aber noch nicht alles: Dwarf punktet vor allem durch seine umfangreichen Anpassungsmöglichkeiten. Man kann Farbe, Transparenz, Einheit, Größe und noch vieles mehr ändern. Zudem ist Copy&Paste verfügbar, durch das man z.B. eine Rasterbox ganz easy noch mal erzeugen kann. Cool ist auch, dass die Menübar von Dwarf von ganz allein verschwindet, wenn man sie nicht braucht. Ach ja: Da das Programm für Adobe AIR geschrieben ist, läuft es auf allen gängigen Betriebssystemen.
Vorstellungsvideo vom Entwickler höchstpersönlich:
Link zum Download.
Die achte FritzNacht der Talente im Admiralspalast.
Zwar war es die achte FritzNacht der Talente in der Geschichte von fritz, für mich war es jedoch die erste. Zufällig machte ich gestern den Livestream von fritz an, weil sonst einfach nirgends gescheite Musik lief (in den anderen Livestreams). Und da kündigten sie eben diese Abendveranstaltung an, welche auch live im Stream übertragen wird. Also blieb ich online und lauschte, wie es wohl weitergeht.
Zusammenfassund muss ich sagen, dass ich es keineswegs bereut habe, weiter dran zu bleiben. Bei der FritzNacht der Talente geht es darum, dass eine bestimmte Anzahl neuer Talente in den Bereichen Musik und Wort auftreten dürfen. Am Ende entscheidet das Publikum in Form der Applausart- und lautstärke, wer gewinnt. Vor allem bei den Wortbeiträgen waren echte Highlights dabei. Ich habe mich mehrmals vor Lachen kaum halten können. Die Musik war ok, aber da habe ich schon besseres gehört. Abgerundet wurde die Show durch “Blue October“, die am Ende mit drei oder vier Songs den Saal gerockt haben.
Alles in allem sehr empfehlenswert. Ich bin gespannt auf die nächste FritzNacht der Talente, welche am 15. Mai stattfindet.
Geirrt.
Ich habe mich damals geirrt. Mein Nokia 5800 XpressMusic wird niemals verkauft werden.
Also an alle, die sich Hoffnung gemacht haben:

u_u
Samstag-Abend-Song #17
Kasabian – Underdog
Opener von einem geilen Album: The West Ryder Pauper Lunatic Asylum.

