Ein kleines Rennen durchs Internet.

Google feiert sich wieder einmal ein klein wenig selbst. Denn das Team rund um Google Chrome hat heute bekannt gegeben, dass ab sofort der Adobe Flash Player fest im Browser integriert ist und man sich somit nicht mehr um eine zustätzliche Installation kümmern muss. Außerdem wird damit der Flash Player automatisch aktualisiert.

Wieder einmal nur gute Neuigkeiten rund um Google Chrome. Demnächst kommt dann auch ein eingebauter PDF-Reader zum Tragen, der wie das Flash-Plugin vor seinem Einzug in die Stable-Version von Chrome vorher auf Herz und Nieren innerhalb der Developer-Version des Browsers getestet wird.

Google Chrome FastBall

Doch ich schweife ab, zurück zu Flash. Es gibt nun “Google Chrome FastBall – A Race Across the Internet“, ein kleines Flash-Spiel, verknüpft mit YouTube. Ganz lustig und sogar ein klein wenig anstrengend, zumindest stellte ich mich bei einer Band/einem Artist mit dem Anfangsbuchstaben “I” ein wenig blöd an. Mein Platz 409/691 ist recht schlecht. Macht es bitte besser! youtube.com/chromefastball

Die Begegnung.

Die Begegnung.

Eine “Sockenträgerin” schreibt. Sie schreibt wunderbar. “Die Begegnung” ist eine Kurzgeschichte, bei der die 17-jährige Autorin (sie nennt sich Mirka von Lilienthal) jedes Mal vollkommen spontan einen kleinen Fortsetzungsteil schreibt. Dabei hat sie natürlich stets Hintergedanken zu den einzelnen Personen und Geschehnissen im Kopf, aber sie arbeitet gleichzeitig z.B. Anregungen aus Kommentaren mit ein. Das finde ich wunderbar. Zumal der Schreibstil richtig gut ist, es liest sich sehr angenehm.

Hach, ich mag “Die Begegnung” und warte auf viele weitere Teile. Und spreche hiermit eine Leseempfehlung aus. Teil 1. Teil 2. Teil 3.

[Bildquelle]

Kostenlose Buchhaltung online für jedermann.

[Trigami-Review]

freeFIBUIch kenne unter euch den ein oder anderen, der mit dem Gedanken spielt, eine Firma zu gründen oder der schon eine Art Unternehmen besitzt. Für all diejenigen und auch für so manch anderen dürfte freeFIBU interessant sein. freeFIBU steht für “Finanzbuchhaltung kostenlos” und ist, relativ simpel ausgedrückt, eine perfekte Möglichkeit für Unternehmer, Freiberufler und diejenigen, die es noch vorhaben, sehr preiswert ihre Ein- und Ausgaben zu protokollieren.

Funktionen

freeFIBU ScreenshotfreeFIBU ist einfach und sicher in der Bedienung. Es ermöglicht, die Buchhaltung online und somit unabhängig von irgendwelchen stationären Rechnern auszuführen. Dabei werden die Daten permanent über eine 128bit SSL-Leitung übertragen. Die gesamte Buchhaltungssoftware ist übersichtlich aufgebaut und ein gut verständliches Hilfesystem hilft im Notfall bei Fragen weiter. Alle Daten sind 100% Datev-kompatibel und können somit z.B. an einen Steuerberater versendet werden, denn in solchen Bereichen ist Datev immer noch die am meisten eingesetzte Software. Es besteht die Möglichkeit, betriebswirtschaftliche Auswertungen im pdf-Format zu erstellen. Wenn man darüber hinaus seine Steuererklärung fertig hat, so kann man diese Umsatzsteuer-Voranmeldung kostenlos an das Finanzamt via Elster schicken. Die Buchhaltungsfreeware wird ständig gewartet und Updates werden automatisch vorgenommen, wodurch höchste Aktualität gewährleistet ist. Alle Liebhaber von schneller Kommunikation finden freeFIBU zudem auf Facebook.

Kosten

Das Buchhaltungsprogramm ist in seinen normalen Funktionen vollständig kostenlos. Dies gilt ebenso für die Übermittlung der Umsatzsteuervoranmeldungen an das Finanzamt. Es besteht jedoch die Möglichkeit, gegen bestimmte monatliche Raten (Fixpreise) Beratungspakete und steuerlichen Service hinzuzubuchen. Es wird einem dann von der Wieland Direkt Steuerberatungsgesellschaft mbH unter die Arme gegriffen. Weiterhin lassen sich einmalige oder pauschale Dienstleistungen buchen wie u.a. die Anfertigung der Lohnabrechnungen für die einzelnen Mitarbeiter einer Firma. Auch sind intensive Beratungen gegen einen kleinen Obulus möglich. Diese Zusatzservices sind wie gesagt nicht verpflichtend und können natürlich nach Ablauf der jeweiligen Fristen wieder gekündigt werden.

Vorteile

Man benötigt für die Buchhaltungssoftware lediglich eine moderate Internetverbindung und eine einigermaßen hohe Monitorauflösung (mind. 1024×768). Durch die bewusste einfache Gestaltung der Benuteroberfläche eignet sich freeFIBU perfekt für Buchhaltungsneulinge und kleine Firmen. Es ist kein großer Aufwand vonnöten und es können teure Steuerberater eingespart werden. Und außerdem ist durch die Kompatibilität mit Datev und Elster garantiert, dass am Ende nichts schief gehen kann.

Fazit

Wer schnell und effizient preiswerte bis kostenlose Buchhaltung betreiben möchte, der ist mit freeFIBU perfekt beraten. Wäre das nicht was für dich, Basti? ;)

Jetzt zum Angebot.

Voll sozial.

FacebookDa ich voll sozial bin, habe ich nun Facebook in meine Sidebar eingebaut. Jeder von euch, der lieber per Facebook informiert werden möchte, wann es hier neue Beiträge gibt und der sich dort mit mir über Blogdinge austauschen will, kann dies ab jetzt tun.

Ich bin gespannt, wie stark das angenommen wird. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja dann auf Facebook irgendwelche spannenden und geheimen Dinge zu erfahren. Da lasse ich mir noch was einfallen.

Zur pcundkaffee.de-Facebookseite gehts direkt hier entlang.

Was bleibt.

Sind analoge Zeugnisse der Zeit, die darauf warten, von mir sortiert und teilweise zur Agentur für Arbeit gebracht zu werden. Morgen.

FFM Rechnungen

Eine Diskussion.

Eine Diskussion, und schon hast du so eine Menge Wut im Bauch, dass dein Kopf glüht und du vor innerer Unruhe glatt gar nicht weißt, wo du hingehen sollst. Dass du nicht weißt, ob Musik jetzt hilft, wie sonst auch immer.

Wenn man mit Leuten über ein Thema diskutiert, das eigentlich gar kein Diskussionsthema ist, da das, worüber man da zu diskutieren vermag, noch gar nicht fest steht. Wenn einem Dinge an den Kopf geknallt werden, die sich wie Faustschläge in den Magen anfühlen. Wenn dir zeitweise die Tränen kommen. Wenn du irgenwann aufhörst zu reden und es zum Monolog der anderen werden lässt; wenn du alles nur noch auffrisst.

Irgendwann bist du an dem Punkt, an dem du das Vertrauen verlierst, an dem du keinen Bock mehr hast, an dem du nicht mehr weißt, was richtig ist.

Ich hasse diese Momente. Ich hasse sie.

Und stelle fest, dass dieses Mal Musik nur sehr schwer hilft. Aber sie hilft. Wieder einmal.

Fläschchen.

Jade

So. Wer kann sich ab jetzt der WM entziehen?

Wer von euch ist so stark und kann sich ab jetzt der Fußballweltmeisterschaft entziehen? Nach dieser historisch hohen Niederlage für England? Wer hat bis jetzt steif dagegengehalten und will ab sofort einschalten?

Die meisten anderen europäischen Mannschaften haben/hatten ihre ganzen alten Profispieler mit an Bord, die mittlerweile das günstige Alter überschritten haben. Jogi Löw hat dagegen auf junges Blut gesetzt und genau diese Strategie geht auf. Ein Hoch zudem auf alle Journalisten, die gegen Klose gehetzt haben. Absolut unhaltbar.

Erneut keimt ja die Diskussion um den Videobeweis auf: Ich bin genau wie Netzer gegen sowas, denn Fußball lebt von solchen Sachen, ist ein Drama und sollte nicht absolut perfektioniert werden. Dann macht es keinen Spaß mehr.

Ich freue mich schon auf ein hoffentlich genauso spannendes und fair gespieltes Viertelfinale nächsten Samstag in Kapstadt gegen Argentinien oder Mexiko. Anpfiff wie heute um vier.

Samstag-Abend-Song #23

Diesen Titel hörte man beim Finale von GNTM. Ich fand ihn ziemlich genial. GNTM hat ja schon so einige Bands gepusht und auch sonst nur gute Musik am Start. Und mit den Silversun Pickups haben sie echt wieder ne gute Gruppe getroffen. Aktuelles Album: Swoon. (Was mir gerade erst auffällt: Die haben ja sogar ne Frau am Start.)

Silversun Pickups – Panic Switch

Frankfurt/Main.

FFM hat mich schon damals fasziniert, als ich zusammen mit unserer Schülerfirma “Run 4 Life” dort zum Bundeswettbewerb aller deutschen Schülerfirmen war. Wir belegten zwar nur den inoffiziellen vierten Platz, aber das hat ja nichts daran geändert, dass wir in Frankfurt/Main hausierten. Dieses Jahr ist der Wettbewerb glaube ich in Berlin, fänd ich nun nicht so spannend, da man Berlin ja so halbwegs kennt. Wie dem auch so, Schülerfirmen gehen immer nur ein Jahr, daher war ich diese Woche wegen etwas komplett anderem in Frankfurt. Was genau, wird später noch verraten.

Twitter 01

Mittwoch früh ging es los, ich stand daheim halb sechs auf und bugsierte meine drei Buchstaben nach Dresden zum Hbf. In Frankfurt rollte mein ICE dann gegen 12:41 Uhr ein. Eine Stunde, bevor ich im Hotel einchecken konnte. Also machte ich mich auf den Weg, ein wenig herumrumlatschen und Leute beobachten. Da ich ja keine Eile hatte und dementsprechend lahmarschig herumlief, quatschte mich draußen vorm Haupteingang gleich ein nettes Mädel von Malteser an. Die Unterhaltung war ganz ok, das Faltblatt nahm ich gern entgegen. Kleine Erinnerung, warum also nicht.

So gegen halb zwei kam ich an einem Asia-Restaurant vorbei, das zwischen 10 und 15 Uhr alles für 3,90 Euro anbot – bereit zum Mitnehmen. Drinnen war es warm und stickig, aber es war auszuhalten. Nach einer Weile hatte man sich dann akklimatisiert. Vorne am Eingang saß eine junge Truppe, bunt gemischt. Vermutlich werktätige Bevölkerung. Und vor mir am Tresen stand ein etwas älterer, leicht verwirrter Mann. Der war irgendwie total leicht reizbar und arrogant dazu. Er wollte irgendeine Soße zu seinem Reis mit Hähnchen dazu haben, und als ihn die Kellnerin fragte, was für Soße, da wusste er selber keinen Rat. “Machen Sie mir die Soße drauf, aber nicht zu viel.” – “Ja, was denn für eine Soße?”- “Ja, was weiß ich denn. Machen Sie halt die Soße drauf.” Es gab nämlich zwei verschiedene Soßen, und die kosteten auch noch Aufpreis. Der Mann ging dann übelst die Kellnerin an, so von wegen, was sie sich denn erlaube, sie solle sich mal nicht so anstellen. Dabei war ihre Nachfrage voll gerechtfertigt, nur verstand der Herr ihren Dialekt nicht so richtig. Das endete darin, dass die Kellnerin immer genervter wurde und irgenwann einfach irgendwas auf ihren Zettel schrieb, bevor sie diesen in die Küche gab. Der ganze Laden schien irgendwie etwas oll, zumindest das Regal hinter dem Tresen. Es war halb leer, neben den Schnapsgläsern lagen irgendwelche Zettel und der Staub wurde um die stehenden Gläser herum gewischt.

Hotelzimmer Frankfurt

Irgendwann hatte ich dann mein Essen. Aß ich nach dem Checkin im Hotel. Nichts besonderes. Das Hotelzimmer war gut. Klein, aber gut. Völlig ausreichend für die eine Nacht und mit 40 Euro auch nicht zu teuer, lag schließlich nur 200m vom Hauptbahnhof entfernt. Das Personal war übelst cool und locker drauf, super Sache. Leider ging das angepriesene WLAN nicht mehr in meinem Zimmer, das sich in der dritten Etage befand. Und der Empfang des normalen Handynetzes war irgendwie auch recht bescheiden. Aber ich war ja weder zum Surfen nach Frankfurt gekommen, noch zum Fußball schauen.

Denn Mittwoch Abend spielte ja Deutschland gegen Ghana. Ein ziemlich günstiger Zeitpunkt, wenn man genau diese Nacht in einer Großstadt ist und am nächsten Tag einen ziemlich wichtigen Termin hat. Ich stellte mir schon vor, wie ich vor lauter Lärm nicht schlafen kann. Doch es kam anders. War alles sehr gechillt. Der Fernseher lief während dem Spiel auf lautlos, ich musste mich ja auf Donnerstag vorbereiten. Als das Tor fiel, merkte ich das automatisch durch die anderen Hotelgäste. Ich machte kurz den Ton an und schaute mir die Wiederholung des Schusses von Özil an. Als das Spiel vorbei war, war es noch nicht groß laut in der Stadt. Erst gegen elf fingen die Leute an, sich in ihre Autos zu setzen und hupende Autokorsos zu bilden. Und eben diese hörte man dann geschätzte zwei bis drei Viertelstunden. Aber halb so wild, ich schlief dennoch schnell ein. Und die Nacht war super. Die Matratze war ungefähr wie bei mir daheim und das Bett ein Doppelbett.

Donnerstag. Frankfurt/Main. Großstadt. Viele Menschen. Viele Eindrücke. Viele Erfahrungen. Es war ein sehr heißer Tag. Angesagte 27 Grad, gefühlt mindestens 30 Grad. Um zu meinem Termin zu kommen, musste ich mit der S-Bahn zum Flughafen fahren. Keine große Sache, da nur drei Stationen bzw. 10 Minuten. Den wesentlichen Teil meiner Fahrt machte aber die Wartezeit aus, so um die 40 Minuten. Ich setzte mich also auf so eine lustige runde aus Stühlen und war ganz überrascht, dass sich immer wieder Frauen direkt neben mich setzten. Vielleicht lag es an meinem schicken Hemd, wer weiß. Als ich dann draußen war und über das Flughafengelände ging, wurde mir schon recht warm. Es war noch an der Grenze, man schwitzte noch nicht richtig, aber es war für die Uhrzeit schon echt warm. Nachmittags wurde es noch viel wärmer, richtig brutal warm. An der Station stand zudem ein farbiger Mann, der die ganze Zeit aus einem Megafon irgendsoeinen Fußballfeierspruch liefen ließ. Die ersten Sekunden relativ lustig, dann aber voll nervig. Schließlich musste ich einige Zeit auf die Bahn warten.

Twitter 02

Auf der Rückfahrt war im ICE die Klimaanlage defekt. Das war die wärmste Zugfahrt meines Lebens bisher. Ich knöpfte direkt noch ein Loch von meinem Hemd auf, war anders nicht zu ertragen. Zu unser aller Überraschung brachte das Personal eiskalte Getränke, sodass es einigermaßen erträglich wurde. Nach drei von fünf Stunden Fahrt ging die Temperatur so langsam runter, war ja schließlich schon 18 Uhr.

Was einem sofort auffällt, wenn man in Dresden steht: Mit Hemd ist man besonders. Da haben fast alle “normale” Sachen, sprich T-Shirts und Tops an. In Frankfurt rennen dagegen fast alle mit Hemd oder Anzügen rum. Im Bus stieg dann auf halber Fahrt eine Partygemeinschaft ein und es roch sofort überall nach Bier. Tjoar, fand ich gut. Nicht. Aber sie waren harmlos.

Alles in allem zwei tolle Tage. Ich mag Frankfurt/Main einfach. Es ist keine abgedrehte Stadt, aber lebendig. Die Leute sind nicht so wie in Hamburg auf Randale aus, aber lieben dennoch das Beisammensein. In Frankfurt findet man viele wichtige Unternehmen. Die Stadt ist modern und interessant. Schon 2008 hat sie eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Und warum war ich nun in FFM? Ich sag es mal mit einem Wort: Bewerberauswahltest. :)

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