Eine Woche mit viel Dreamweaver, Photoshop, Mitternachtsmusik und einem Schattenmesser.

Woche

Vorbei ist sie: Eine Woche mit allerlei Software, Audio und Analogio. Warum ich mich all dieser Neu- und Altzeitdrogen gleichzeitig ausgesetzt habe, warum ich in dieser Woche so gut wie nie daheim am PC war, demzufolge auch nur einen Blogpost schaffte und warum ich nun vor einer großen Entscheidung stehe lest ihr nur hier exklusiv auf meinem Blog. Es ist teilweise wahrscheinlich notwendig, zwischen den Zeilen zu lesen. (Wie sonst auch.)

Irgendwie langweilig, gleich am Anfang den Grund für diese Woche zu nennen, oder? Ihr dürft diesmal anhand des Textes herausfinden, was ich in diesen fünf Tagen gemacht habe. Es ist ein und dieselbe Tätigkeit. Sebastian weiß es schon, da wir uns vorgestern rein zufällig auf der Heimfahrt von Dresden nach Dippoldiswalde trafen. Am Ende konnte ich ihm sogar bei der Suche nach einer Taxitelefonnummer helfen.

Ich kaufte mir am Freitag letzte Woche eine Wochenkarte. Notwendig, denn ich musste jeden Tag in Friedrichstadt sein und dann natürlich auch wieder heim gurken. Start war 10 Uhr und Ende gegen 19 Uhr. Bequem zum Ausschlafen. Die ersten drei Tage waren heiß, Donnerstag und Freitag waren kühl und regnerisch. Tut aber nichts zur Sache, denn drinnen war es eigentlich jederzeit angenehm zum Arbeiten, auch wenn der Lederbezug des Stuhls nicht immer vorteilhaft war.

Hauptinhalt in dieser Zeit waren zwei große Bildschirme, Dreamweaver, Photoshop und Firefox. Man kann sich nun eventuell denken, was ich gemacht habe. Was man sagen muss, ist, dass Photoshop nicht wirklich stabil auf einem AMD 2800+ und 2GB RAM läuft, denn es schmierte mir ungefähr drei Mal ab. Die .tiff-Datei hatte vermutlich zu viele Ebenen. Dreamweaver tat hingegen einen perfekten Job, lief wie geschmiert (so bin ich es ja auch schon jahrelang von diesem großartigen Editor gewöhnt) und ich habe gelernt, wie man den eingebauten FTP-Client richtig nutzt. Hätte ich schon eher mal tun sollen, ich N00b. Firefox finde ich persönlich ätzend. Läuft keineswegs mehr rund, weswegen ich ihn daheim schon seit dem 17.09.2009 nicht mehr verwende. Man betrachte nur mal die äußerst träge reagierende Adresszeile, bei der sich Seitenvorschläge extrem zeitverzögert öffnen und auswählen lassen. Und bis Firefox gestartet ist, kann ich auch ruhig einen Kaffee aufsetzen. Aber egal, auf jeden Fall ist Firefox wesentlich besser als der Internet Explorer. Gut, dass die Firmen mittlerweile vermehrt umsteigen.

Täglich war ich ungefähr 20:15 Uhr daheim und aß dann erst Mal ordentlich Abendbrot. Eine neue Erfahrung, so spät mach ich das sonst nie. Letztendlich hab ich mich aber gut drauf eingestellt und ging jeden Tag erst zwischen 0 und 1:30 Uhr ins Bett. Somit waren die drei Stunden zum Verdauen gegeben. Abends schaute ich fast immer TV. Spannende Thriller oder gut gemachte Reportagen. Tat ich das nicht, hörte ich Musik. Das obergeile Album “The Defamation of Strickland Banks” von Plan B oder aber Zeugs von Massive Attack. I love it. Man ist nach so einem Tag wie ausgebrannt und kann irgendwie gar nicht mehr produktiv sein. Man kann sich nur banale Dinge wie TV oder Musik reinziehen. Ich zumindest. Weswegen ich auch nicht zum Bloggen kam. Denn wenn ich am Tag 7-9 Stunden auf Arbeit vorm PC sitze, will ich daheim nicht auch noch davor glucken.

Schattenmesser

Auf den Busfahrten nahm ich mir das “Schattenmesser” zur Brust. Ein enorm gutes Buch mit einer geilen Story, welches allerdings erstmal ein wenig in Fahrt kommen muss, dann aber umso besser ist. Man kommt bei 2x30min Bus und 2x7min Straßenbahn am Tag richtig weit, muss ich sagen. Jedoch habe ich die letzten beiden Tage ausgesetzt, ansonsten hätte ich die letzten 50 Seiten schon lange weg. Neuen Lesestoff besorgte ich mir am Donnerstag. Beides Bücher vom Knaur-Verlag, die verlegen im Bereich Krimis und Thriller meiner Meinung nach die besten Sachen. Da habe ich noch nie einen Kauf bereut. Zumal die humane Preise zwischen 8 und 10 Euro pro Buch haben.

Knaur

Auf einer Rückfahrt nach Dipps saßen zwei Sitzreihen vor mir zwei Mädels, so um die 18 Jahre alt, und vollführten die gesamte Zeit Tanzmoves. Übten eine Art Choreografie ein, die sie sich spontan ausdachten. Lachten dabei enorm viel und lenkten den halben Bus ab. Und drehten sich ein paar Mal um und lachten, wenn ich irgendwelche Grimassen machte. Ansonsten war in der Woche auf den Fahrten nicht viel los.

Und nun stehe ich vor einer Entscheidung. Werde am Dienstag anrufen.

Bis jetzt 9 Kommentare.

  1. Ich will demnächst auch auf was anderes als Firefox umsteigen^^
    Was ist denn so dein Browserfavorit?

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    Mein persönlicher ist Google Chrome. Der ist sauschnell, standardkonform, stabil, erweiterungsfähig und wird ständig weiterentwickelt. Lediglich das Theme habe ich geändert, aber das ist ja kein Akt.

    Ansonsten wäre vielleicht noch Opera eine Alternative, aber dazu kann ich nicht viel sagen, denn Opera hat mich nie gereizt. Damals war er aber noch sehr überfüllt von den Funktionen her, ich weiß nicht, wie das heute ist.

    Opera hat sich mitlerweile auch zu einem soliden Browser gemausert. Ich schwanke noch etwas zw. FF und Opera, man hat sich ja einmal dran gewöhnt. Aber Opera ist definitiv eine gute Alternative.

    Hier mal ein Link zur Browserverteilungsentwicklung :) http://marketshare.hitslink.co.....px?qprid=1

  2. Hmm … laos wenn ich mir den code im Hintergrund anguge, dazu die Kombination Dreamwaver/Photoshop …. sieht für mich aus wie Online Development. ^^

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    Grml … und erzählt mir nichtmal was …
    Jetzt will ich aber auch mal das Ergebniss der Woche sehen :D

    Ich habe ein Bild gehabt und musste daraus eine Webseite nachbasteln. Grundlage war ein CMS-System (Contao, ehemals TYPOlight). Schwierig war dann vor allem noch das Anpassen für IE6 und IE7, aber es war machbar. Den Link zur Seite kann ich dir leider noch nicht schicken, aber später vielleicht mal. Ist alles noch nicht freigeschaltet.

  3. CMS …. igitt :3

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