LibreOffice – was für ein entzückender Name.

LibreOffice

OpenOffice wird umbenannt – in LibreOffice. Gegen eine Umbenennung kann ja kaum einer was haben, aber so ein Name provoziert ja gerade zum Aufstand. Lässt sich ja kaum aussprechen. Vermutlich orientierte man sich am 1898 erfundenen, alkoholhaltigen Longdrink auf Rum-Basis namens “Cuba Libre”. Oder aber ganz simpel am ehemaligen “Open”-Vorhängsel, nur dass man es jetzt in einer anderen Sprache nutzt.

Wie auch immer – ich werde LibreOffice weiterhin nur nutzen, wenn ich dazu gezwungen werde.

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The Town.

Es trug sich zu, dass ich am Samstag mit meinem Cousin nach Dresden in den UFA-Palast fuhr. Wir schauten uns einen aktuell recht angesagten Film an, wie man zumindest an der richtig guten Besucherzahl feststellen konnte. Ben Affleck hat sich zusammengerissen und einen neuen Streifen gebastelt, spielt zudem quasi die Hauptrolle.

Die Story ist nicht neu, die Umsetzung gut gelungen. Es gibt ein wenig Action (es hätte ruhig mehr sein können), ein wenig Liebe (hätte tiefer gehen können) und eine Menge guter Schauspieler (die wirklich gut waren). Es ist ein klassischer Popcornfilm. Denn der letzte Kick fehlt. Viele Elemente sind vorhersehbar (zumindest für mich) und manches ist einfach nur unglaubwürdig. Doug MacRay (Anführer der Bankraubbande) ist zum Beispiel viel zu nett. Und sein engster Freund einfach nur stur gewalttätig. Wie können die beiden dann unzertrennliche Freunde sein? Aber einige lustige Elemente lassen über diese Fehler (fast) hinüber sehen.

Fazit? Ansprechende Unterhaltung mit ein paar kleinen Schwächen. Kurz gesagt: 4/5 Punkte.

Samstag-Abend-Song #33

Absolut geile Mucke, heute von meinem Cousin empfohlen bekommen und für genial befunden. Und da ich letzten Samstag nichts gepostet habe, gibt es heute gleich zwei Songs.

Example – Kickstarts-Bar 9 Remix

Lange nicht mehr so ein geiles Musikvideo gesehen. Hat zeitweise auch was von Parkour.

Mike Posner – Cooler Than Me (Single Mix)

Mike Posner dürfte bekannt sein.

Geheimtipp: Calendar Screensaver.

Calendar Screensaver

Ich stehe ja so auf kunstvolle Sachen. Auf Ausgefallenes. Und auf Schlichtes. Heute habe ich etwas aus letzterer Kategorie gefunden. Einen sehr schlichten, aber genial gemachten Bildschirmschoner. Den Calendar Screensaver von Jonnie.

The American. Ein alternativer Film.

The American

Dieser Film überzeugt durch seine Andersartigkeit. Leute, die ihn als “ein gespieltes Stillleben” bezeichnen, haben vermutlich recht. Denn das Werk zehrt nicht von zahlreichen Actionszenen, wie man vielleicht vermuten mag, sondern vielmehr von der Kameraführung, den Tönen, den Menschen und der Atmosphäre. Er ist insgesamt gesehen sehr ruhig, sodass ich mindestens drei Mal aufgeschreckt bin, als es kurz sehr laut war. Das ist irgendwie unvermeindlich, selbst wenn man sich fest vor nimmt, das nächste Mal nicht zusammen zu zucken.

Man sollte also kein Mainstreamfanatiker sein, um sich diesen Film anzuschauen. Ist dem so, kann man es nämlich gleich bleiben lassen. Man muss bereit sein, sich auf diese Art Film einzulassen. Und hat er erstmal Besitz von einem ergriffen, so findet man ihn wunderbar.

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Neues Video von OK Go – White Knuckles.

Immer wieder genial, was die Jungs da so fabrizieren.

YouTube-Channel von OK Go.

Windräder.

Windräder

Sind sie nicht toll? Sie produzieren sauberen, komplett grünen Strom für uns. Da kann man es schon verkraften, dass erst fünf Millionen davon aufgestellt werden müssen, um halbwegs Versorgungssicherheit herzustellen. Dass die Dinger sehr oft gewartet werden müssen und nach 15-25 Jahren schrottreif sind. Und dass die Dinger nicht nebeneinander, sondern schön verteilt in der gesamten Landschaft stehen müssen.

Ich hasse diese Teile. Quasi überall, wo man lang fährt, sieht man solche hässlichen Rotoren. Für die lächerliche Strommenge versauen die einem jegliche Aussicht. Vögel werden gestört. Und die globalen Windströme gebremst (die Folgen spüren wir sicherlich erst später). Dieser unausgereifte Mist verschandelt jede Natur. Und das schlimmste ist, dass das ja noch enorm ausgeweitet werden soll.

Ganz ehrlich – da sind mir ein paar Atomkraftwerke wesentlich lieber als 10000 Windräder, die in jedem Winkel von Deutschland stehen. Und was man ja immer so schön außer Acht lässt: Die Herstellung eines Windrades braucht wohl keine Energie?

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Sehnsucht.

Sie ist kleine, aber nicht zu kleine 1,65m groß, ist mit 18 von zu Hause weggezogen und lebt seit dem bereits ein Jahr in Berlin. Berlin, schon immer ihr Traum. Pulsierendes Leben. Sie steht auf ihrem Balkon, der diesen Namen eigentlich nicht würdig ist. “Treppchen” würde es besser beschreiben. Es ist Herbst, doch heute ein wenig zu warm, ein wenig zu positiv. Die Abendsonne geht rechts hinter den Wohnblöcken unter, sie blickt ihr hinterher. Was für ein Tag. Ihr braunes, schulterlanges Haar wehte leicht im sanften Wind, der über Berlin zog. Sie wohnte im obersten Stockwerk.

Er sitzt in einem Café, nicht weit von ihr entfernt. Ein Treffen mit Kumpeln. Quatschen über alte Internatszeiten. Während er an seinem Kaffee nippt und den anderen zuhört, denkt er in Wahrheit nur an sie.

Sie hat braune Augen. Geschaffte Augen. Denn sie arbeitet im größten Rewe des Viertels und hat für heute genug Zahlen gesehen. Danach war sie noch mit einer Freundin shoppen. Sie hat nur Pants und ein T-Shirt, sie mag es, wenn die frische Luft um ihren Körper streicht. Ihr Blick geht die weiten Straßen entlang, dort, wo irgendwo das Café ist, in dem sie sitzen. Er und seine Kumpels.

Sie kann es kaum noch erwarten. Noch eine Stunde. Sie hasste ihn für seine Termine. Alles musste genau nach Plan sein. Doch das konnte sie ihm verzeihen, schließlich war alles andere an ihm perfekt. Bei ihm fühlte sie sich geborgen. Er hatte ihren Humor, sie lagen auf einer Wellenlänge. Mit ihm konnte sie stundenlang über die alten Omas im Supermarkt reden und ihm sagen, dass sie es leid war, jedes Mal das nette Mädchen zu spielen, das den Rentnern die Körbe füllt. Doch es war ihr Job, die Ausbildung ging noch ein Jahr, und das würde sie noch machen. Aber ewig hielt sie es im Supermarkt nicht aus, sie wollte danach irgendwas studieren. Irgendwas kreatives.

Er zählt die Minuten. Noch zehn. Yeah. Er stellt sich vor, wie es ist, sie zu küssen. Ihren Duft einzusaugen. Er liebt ihren Geruch. Und auch sonst liebt er sie. Es ist seine erste große Liebe. Zwar hatte er vorher schon zwei Freundinnen, aber da hat es nie so gepasst wie mit ihr. Mit ihr kann er einfach alles machen und er fühlt sich von ihr verstanden. Er erzählt ihr alles, was ihn bedrückt, und sie schafft es jedes Mal erneut, ihn zu beruhigen.

Noch eine Viertelstunde. Sie weiß, dass er nicht eher kommen wird. Dafür ist er zu genau. Er ist der einzige, der ständig eine Uhr um hat. Seit er ein Kind ist. Irgendwie mag sie die Gewissheit, dass er in genau 15 Minuten kommt. Denn so kann sie vorher noch mal duschen gehen. Sie nimmt ihr Lieblingsshampoo und fährt sich mit ihren Händen über den Körper. Was für einen Körper sie nur hat. Du könntest glatt ein Model sein, hatte er mal gesagt. Womit er nicht Unrecht hatte. Alles an ihr war makellos. Sie trocknete sich ab, die Haare ließ sie halb nass. Er mochte es, ihre feuchten Haare zu riechen. Und sie hasste Föhnen. Sie ging noch einmal kurz zum “Treppchen”, um die fast untergegangene Sonne zu verabschieden. Doch vorher machte es ”Ding dong”.

Sie würde sich die Sonne mit ihm anschauen.

Chrome 6 und der verkackte Schrägstrich.

Google hat etwas verkackt. Sorry für meine direkte Ausdrucksweise, aber da haben die Entwickler von Chrome echt Mist gebaut. Wenn ich in die Adresszeile ein “t” eingebe, dann erscheint in Version 6 automatisch “twitter.com”. Will ich nun aber zu “twitter.com/knuspermagier” surfen, dann muss ich nun entweder per Pfeiltasten nach unten gehen oder umständlich per Tastatur einen Schrägstrich eingeben und danach noch ein “k”.

In Version 5 konnte ich ganz einfach ein “t” und danach ein “k” tippen, Enter, fertig.

Das ist die beschissenste Neuerung, die ich beim aktuellen Chrome finden konnte. Ansonsten gefallen mir das durch die nebeneinander platzierten “Ausschneiden”-, “Kopieren”- und “Einfügen”-Schaltflächen in die Breite gezogene Submenu und die eklig großen Schriften der Dropdownauswahl beim WordPress-Backend-Login nicht mehr. Das kann ich aber locker verkraften. Den Schrägstrich-Scheiß nicht.

Hmpf.

In Klammern: Google Chrome ist ansonsten natürlich weiterhin toll. u_u

Der Drei-Tage-Schnupfen.

Schnupfenmedikamente

Montag Nachmittag fing es so langsam an, ich merkte, wie die Nase immer mehr zu ging. Zum Glück war fast den ganzen Tag noch alles in Ordnung, sonst hätte ich es auf Arbeit glaube ich nicht ausgehalten. Die Nacht war dann aber grauenhaft. Druck auf den Ohren, Kopfschmerzen, man bekommt kaum Luft und ans Träumen ist gar nicht erst zu denken (wobei ich es ja schon so nicht jeden Tag schaffe zu träumen). Dauernd richtet man sich leicht auf um zu schnäuzen. Zu meinem Unheil war keinerlei einsatzfähiges Nasenspray im Haushalt zu finden.

Ein unhaltbarer Zustand. Hätte ich vor 18 Uhr Feierabend, dann wäre ich wahrscheinlich schon am Montag zur Apotheke gegangen. So hab ich es halt Dienstag Vormittag gemacht. Die nette PTA hat mir neben dem Nasenspray für Erkältungsschnupfen auch noch Sinupret forte empfohlen, befreit wunderbar die Nasennebenhöhlen. Letzte Nacht konnte ich dank der Nasenspray-Tabletten-Kombination wunderbar durchschlafen – in meinem Bett mit extra dicker Decke. Außerdem zog ich mir noch Socken an, was ich sonst nie tue.

Und was soll ich sagen – seit heute Mittag geht es mir wunderprächtig. Die Kopfschmerzen sind weg und ich habe ein wunderbar klares Gefühl. Den Erfolg schiebe ich hauptsächlich auf Sinupret forte, welches den immer zäher werdenden Schleim in den Nasennebenhöhlen verflüssigt, sodass sich gar nicht erst was staut und eine Ausbreitung von Bakterien verhindert wird.

Der erste Schnupfen bei mir, der nur drei Tage dauerte.*

* soweit ich mich erinnern kann

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