Geschrieben von Leo am 31.08.2010

@ #1: “Nur mit solchen Aussagen erregt man Aufmerksamkeit. [...] Das Buch ist ein trockener Schinken, ein ökonomisches Buch. [...] Alle Dinge sind mit Zahlen unterlegt, die alles auch beweisen.” Es soll außerdem bei der FAZ (oder war es die FTD? – ich weiß es nicht mehr genau) einen sehr guten Artikel geben, der Tatsachen aufzeigt und wenig politisch angehaucht ist. “Sarrazin steht auf der Abschussliste. Der soll weg.” Deswegen dieser Wind.
@ #3: Heute im örtlichen Buchladen bestellt, kann ich mir morgen früh holen. Von der Leitung meiner Zivistelle hatte ich damals am letzten Arbeitstag einen 10€-Gutschein bekommen, den ich bei diesem Buch verwenden werde. Der erste Band hat mich einfach nur umgehauen – zu genial geschrieben. Kann es kaum abwarten, mit dem Lesen des zweiten Teils anzufangen.
Geschrieben von Leo am 23.08.2010

Dieses Jahr geschah eine große Wende – ich wünschte mir nur Bücher zum Geburtstag.
Nach und nach werde ich sie euch vorstellen.
Geschrieben von Leo am 17.08.2010
Danke nochmals für die zahlreichen Glückwünsche via Facebook, Twitter und dem vorletzten Blogpost. Per ICQ kamen vielleicht auch noch welche, muss ich aber erstmal nachschauen, hatte das schon ewig nicht mehr an und werde heute vermutlich auch wieder nicht dazu kommen.
Die Feierlichkeiten halten sich dieses Jahr genau wie letztes in Grenzen. Nur im Kreise der Familie. Eine Feier ist schon vorbei und eine zweite kommt dieses Wochenende. Hat geografische Gründe.
Gewünscht habe ich mir nur Bücher und ein wenig Geld. Aber keine Psychothriller oder sowas, wie ich es die vergangene Zeit zuhauf gelesen habe, sondern Geschichten aus dem Leben. In denen es um Erfolge, Niederlagen, Geburt, Tod, Küsse, Sex und alles andere geht.
Zur Zeit genieße ich noch meine freie Zeit bis zum noch nicht ganz feststehenden Studium. Der Sprung von 19 auf 20 ist eigentlich ein unmerklicher, ein unauffälliger. Aber immerhin geht im Dezember meine Probezeit zuende. Erst mit 21 dann ist man wirklich frei in diesem Land. Kann die großen Motorräder fahren, kann alle Waffen benutzen und andere Dinge machen, von denen ich jetzt noch nichts weiß. Ach ja, ab diesem Alter kann man auch relativ problemlos Autos mieten.
Kurz: Endlich bin ich 20, nur noch ein Jahr bis zur großartigen 21.
Geschrieben von Leo am 14.08.2010
Nun ist es soweit. Die Eins verschwindet, die Zwei kommt.
Was ich euch noch sagen möchte: Danke für alles.
Geschrieben von Leo am 13.08.2010

Heute kam dann endlich – Sonntag Abend bestellt – die Weltbild-Lieferung zu Hause an.
Zwei Gründe bringen mich dazu, nie mehr etwas bei Weltbild zu bestellen: Scheinbar willkürliche Versandzeiten sowie die Unfähigkeit, verschiedene Rechnungs- und Lieferadressen zu verwenden.
Geschrieben von Leo am 03.08.2010

Sommer und Winter werden kurz und knackig, Frühling und Herbst ziehen sich dafür in die Länge.
Winter: Schnee. Sommer: Durchgehend warm, mindestens 25 Grad.
Meine Theorie fußt ganz einfach auf aktuellen Beobachtungen. Die vergangenen Winter waren extrem kalt, aber nicht übermäßig lang. Sie begannen meistens im November und endeten schon Anfang Januar. Meine Eltern können da noch von ganz anderen Jahren berichten, wo sich das Treiben manchmal bis in den März hinzog und auch schon wesentlich früher anfing. Es ist extrem armselig, was wir derzeit in der Beziehung erleben. Und was soll man vom Sommer halten? Ein paar Wochen extreme Hitze und Trockenheit, und nun ist schon wieder alles vorbei. Und keine Besserung in Sicht.
Diesem Sommer ging eine ewige Trübseligkeit voraus. Ein Frühling, der nicht zu enden schien. Nebel, Regen, Kälte, Depressionsgefahr. Tja, und nun hat anscheinend schon der Herbst begonnen, mit täglich um die 20 Grad, Regen und selten Sonne.
Mal sehn, vielleicht bewahrheitet sich meine Theorie und es wird dieses Jahr wirklich nicht mehr warm. Sollte es so kommen, dann bin ich mir sicher, dass es nächstes Jahr auch nicht anders wird. In Zukunft werden wir uns wie kleine Kinder auf Winter und Sommer freuen und beginnen, die beiden Jahreszeiten dazwischen langweilig zu finden.
[Bild: Rom am 21.10.2009 um 17:10]
Geschrieben von Leo am 01.08.2010
Aber nicht nur das. Vielmehr wird die Unvereinigung der Nation auf Ewigkeiten verlängert und die Einigung erschwert. Gründend auf dem unmoralischen Handeln von Managern, Politikern und Gewerkschaftern. Ostdeutschland bleibt der Abschaum Deutschlands. Und in den Köpfen existiert weiterhin die Trennung.

Anlässlich des heute in Kraft tretenden Mindestlohns für die Pflegebranche. 800000 Angestellte, Lohn im Osten 7,50€, im Westen 8,50€. Ein Hohn.
[Grafik via] [via]
Geschrieben von Leo am 31.07.2010

Notiz: Im Original 1920×1080, und links hängt noch mein Laptop mit 1280×800 dran (hier nicht im Bild).
Gefunden bei wallpaperfx.com, einer guten Seite für kostenlose HD-Wallpaper in tausend verschiedenen Auflösungen.
Geschrieben von Leo am 30.07.2010

Aktuell besonders die für Briefe. Es ist alles festgelegt: Von den Klassikern wie Seitenrändern oder Kopf- und Fußzeilenhöhe bis hin zu Zeilenhöhen und Falzmarken. Dabei gilt es zu beachten, dass die Zeilenhöhe exakt 4,23 Millimeter beträgt. Auch sonst ist alles lustig bemaßt mit Kommastellen en gros.
Zur Zeit bin ich fast täglich am Briefeschreiben. Bis jetzt habe ich immer fleißig meine vor einem Jahr erstellte Vorlage verwendet. Dabei nahm ich mir ein Lineal zur Hand und maß einen stinknormalen Briefumschlag im Format DL ab. Den Rest teilte ich so auf wie ich es für gut befand. Aber es stellt sich so langsam heraus, dass das nicht optimal und schon gar nicht nach Vorschrift gemacht ist.
Also muss ich mich nun mit zwei Artikeln auseinandersetzen. DIN 5008 und 676 verinnerlichen. Und mit Word herumhantieren. Letzteres dürfte eigentlich nicht das Problem sein.
Und wenn ich einmal fertig bin, dann kann ich mich zurücklehnen und Briefe schreiben wie ein Beamter. Bürokratie ftw, Alter!
Geschrieben von Leo am 20.07.2010

Geht es nicht genau darum in unserem Leben? Jeder muss einen Traum haben? Auf diesen arbeiten wir hin, den sehen wir am schmalen Horizont, wenn wir kurz vorm Verzweifeln sind. Allein die Vorstellung gibt uns Kraft, lässt uns weitermachen. Ohne einen festen Traum hat unser Leben keinen Sinn.
Echt? Ach naja, ich habe mal ein wenig übertrieben und blumig umschrieben, was vielleicht einige fühlen, aber weiß Gott nicht die meisten. Für mich persönlich ist der größte Traum, den man hat, eine nette Vorstellung. Ich wäre froh, das zu erreichen, aber es muss nicht zwingend sein. Es bestimmt nicht mein Leben und mir ist es wurscht, ob es in Erfüllung geht. Und vielleicht habe ich in zehn Jahren einen ganz anderen großen Traum.
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