Die Augustusbrücke.
Ist schon für einige Überraschungen gut. Beschert einem viele lustige Minuten durch die ununterbrochene Eisschicht auf dem Fußweg. Hat uns sogar einen richtigen Rutsch ins neue Jahr geschenkt. Beherbergte unterhaltsame Franken mit Wunderkerzen. Und noch vieles mehr.
Ja, Silvester war cool. Und bestand nicht nur aus der Augustusbrücke. ^_^
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Danke 2010.
Habe meinen Zivildienst erfolgreich fortgeführt und dann auch irgendwann nach einem Monat Zusatz beendet. Der hat mir viel gebracht für mein Leben. Zum einen viele Erfahrungen mit behinderten Menschen, man lernt, dass es auch eine andere Seite gibt, wie dort die Uhren ticken, wie einfach manche Dinge doch sein können und wie groß manch Banales wird, wenn man nur fest daran glaubt. Zum anderen natürlich Erfahrungen mit nicht behinderten Menschen – den Gruppenleitern, den vielen Praktikantinnen und wenigen Praktikanten, den anderen Zivis, FSJlern und anderen Leuten. Lustige Geschichten, ein paar Lebensweisheiten, coole Unternehmungen, schöne Nach-Hause-Fahrten und andere positive Dinge. Natürlich passierte auch negatives, doch daraus kann man ja nur lernen.
Was ich vom Zivi mitgenommen habe?
- Verantwortung übernehmen
- Begrüßungen sind manchmal überbewertet
- mehr Akzeptanz, Toleranz, Verständnis für alles
- mehr Weitsicht
Danach kam ein paar Monate Luft. Freizeit. Zeit für Selbstfindung, weil ich noch nicht hundertprozentig wusste ob ich Wirtschaftsinformatik machen soll oder Medieninformatik. Entschied mich vorerst für ersteres, bewarb mich bei einigen Firmen, fand dann aber heraus, dass Medieninformatik doch das bessere für mich ist und studiere nun seit Oktober dual genau dieses Fach. Und bin froh über meine Entscheidung.
Technisch ist auch ein wenig passiert. Habe mir das HTC Desire gekauft, einen Desktop-Rechner zugelegt und bin zu Vodafone gewechselt. Allesamt Dinge, die ich bis jetzt nicht bereue.
Für das nächste Jahr habe ich viele Pläne bzw. Träume. Doch erst einmal danke ich 2010 für all das, was es mir gegeben hat. Danke 2010.
Die Welt, das Geld und die Kinos.
Danke Welt, dass du mich ausgespuckt.
Danke Geld, dass du mich gefunden.
Danke Kino, dass du mich eingelassen.
Die Weihnachtstage bestehen aus Schnee, leichter Kälte und ein wenig Herumrutschen. Soeben scheint die Sonne, Empire of the Sun sorgt für gute Laune, für freudiges In-den-Tag-Starten. Seit dem 24. war alles ein wenig ruhig, doch gestern Abend war ich wieder unterwegs. Im Kino in der Fabrik, wir haben uns “Somewhere” angeschaut. Ein schöner Film mit ähnlich langen Einstellungen wie bei “The American“. Dazu ein sehr genialer Soundtrack, vielen erotischen Szenen (einmal auf Menschen und einmal auf Autos bezogen) und einem stimmigen Ende.
Bei dem schönen Wetter heute zieht es mich nach Dresden, ein wenig Herumschlendern, warten, bis mich etwas anspringt, und nebenbei ein wenig Leute beobachten. Vielleicht sollte ich auch ein paar Fotos machen. Mal schauen, in welchem Winkel die Sonne steht.
Der große Bruder.
Neulich stellte ich fest, dass ein Laptop nicht wirklich als Arbeitstier taugt. Da kann die Leistung noch so hoch sein, Staub wird immer durchgezogen. Am besten eignet sich für das heimische Arbeiten immer noch ein klassischer Desktop-Rechner.
Genau diesen legte ich mir die Tage zu. Intel Core i5 760 (4×2,8GHz), Zotac Nvidia GeForce GTX 460 AMP! (übertaktet), 8GB Arbeitsspeicher. Windows 7 Professional 64bit dank MSDNAA.
Läuft super. Temps sind auch ok, Idle CPU 28°C GPU 30°C, 100% Last CPU 47°C GPU 70°C.
Mein Laptop hat einen großen Bruder.
LeoLAN.
Es ist ein dezent erbärmlicher Zustand, dass man bei uns an der Berufsakademie kein frei verfügbares WLAN für Studenten hat. Zwar kann man sich rein theoretisch einklinken, aber es bekommt derzeit keiner hin und außerdem ist es nur im vorderen Drittel des Campus-Geländes verfügbar.
Das kann aber kein Dauerzustand sein, schließlich muss man auch mal online was nachgucken während der Vorlesung. Zum Beispiel, ob sich was zum aktuellen Thema bei Wikipedia oder Konsorten findet und man es sich nicht extra notieren muss. Oder man will in der Pause bei eBay was managen. Oder News durchlesen.
Kurz erinnert, dass ich ja ein Handy mit Android 2.2 und eine 1GB-Datenflat habe. Also schnell nen WLAN-Hotspot eingerichtet, mit Laptop verbunden, fertig. Speed ungefähr DSL 2000. Für mich reichts.
Mission Staubfrei.

Wenn sich der Laptop beim simplen Anschauen von Slideshows im Internet aufgrund zu hoher Temperaturen von alleine abschaltet, dann sollte man darüber nachdenken, sich entweder einen neuen zu kaufen oder sich ihn mal von innen anzuschauen. Letzteres habe ich gestern in Angriff genommen. Seit dem elften Oktober sind die zwei Jahre Garantiezeit eh vorbei und somit habe ich keinerlei Serviceeinschränkungen zu befürchten. Also dann… frisch ans Werk!
327 Folien geballtes Wissen.

So langsam aber sicher bekommt mein Drucker Arbeit. Zwar habe ich ziemlich am Anfang schon ein 121-seitiges Tutorial für die Modulprogrammierung unter Contao (sowas gibt es noch nicht als Buch zu kaufen) und ein paar andere Dinge gedruckt, doch dieses Wochenende durfte er mal so richtig lospowern. Mein Dozent hat endlich die Skripte zur Verfügung gestellt. Sind insgesamt 327 Folien, da aber immer vier auf einer Seite sind, kamen am Ende “nur” 82 Seiten raus. Zusätzlich habe ich mir das Modulhandbuch ausgedruckt, welches 102 Seiten (gedruckt 51) umfasst. Anschließend alles schön mit Dullis versehen und nun werde ich mich daran machen, die zuvor nebenbei aufgeschriebenen Notizen auf die Folien zu schreiben. Studium ahoi!
960 Grid System – nützliches CSS Framework.
Heute machte ich das erste Mal Bekanntschaft mit 960.gs, der Webseite zur von Nathan Smith entwickelten Blueprint-Alternative.
Wie lässt sich die ganze Sache kurz beschreiben? Es ist im Prinzip nichts anderes, als dass man seine Webseite in viele Spalten aufteilt. Ist einfacher für die Designer, gibt der Seite ein besseres Aussehen und ist für die Informatiker leichter umsetzbar. Das Layout basiert auf einer Gesamtbreite von 960 Pixeln, wobei die Spaltenzahl variabel ist. Gängig sind 12 und 16 Spalten, in seltenen Fällen 24 Spalten.
Im Downloadpackage gibt es alles, was das Herz begehrt:
- Templates für alle verbreiteten Programme
- Actionscript für Photoshop, mit dem man automatisch eine blanke Datei erstellen kann, die aber mit den entsprechenden Hilfslinien versehen ist; so kann man sofort loslegen mit Designen
- CSS Code
- Skizzenblätter zum Ausdrucken (12, 16 und 24 Spalten, jeweils eine oder vier Seiten pro Blatt; inkl. Notizrand an der rechten Seite)
Alles steht zur kostenlosen Verfügung, lizensiert unter GPL und MIT.
Coole Geschichte. Werde ich sicherlich noch einige Male mit arbeiten.
Ein Hoch auf die Kundenkarte.
Bei unserem Nahverkehrsverband muss man eine Kundenkarte haben, um als Student/Azubi eine ermäßigte Fahrkarte zu erhalten. Klar, kein Problem. Denkste. Denn auf der Rückseite muss die Bildungseinrichtung höchstpersönlich und hochoffiziell bestätigen (mit Stempel und bla und so), dass ich dort verweile – und vor allem bis wann. Der Irrsinn ist aber, dass genau diese Daten (inkl. Stempel) ja schon auf meinem Studentenausweis stehen. Da habe ich nur eine Bestätigung für das erste Semester. Genauer geht es doch gar nicht mehr. Ich wäre ja sogar bereit, parallel meinen Perso zu zeigen.
Nein, der Studentenausweis zählt für die Dreckskundenkarte nicht, ich darf in meiner Praxisphase nun extra in die Berufsakademie fahren und mir dort die Karte ausfüllen lassen. Zwei Stunden verschwendete Lebenszeit.






