Fisherman’s Friend.

Fisherman's Friend

Zu diesen Pastillen habe ich eine besondere Beziehung. Im August 2007 war ich für zwei Wochen in London. Sprachreise inklusive speziellem Sprachkurs jeden Werktag. So kam es, dass ich als einziger unserer Reisegruppe in eine Sprachgruppe kam, wo keiner von uns war. Alles neue Leute für mich. Total komisches Gefühl in den ersten Minuten, doch das gab sich schnell. Denn die anderen waren komischerweise relativ stark an mir interessiert und horchten mich aus. Da der Gruppenleiter jeden Tag gute 15 Minuten zu spät (wir hörten übrigens auch immer schon ne Viertelstunde eher auf *kchchch* (diese Gelassenheit liebe ich an den Engländern)) kam, war dafür auch eine Menge Zeit. Umso mehr wir dann auch gemeinsam in Gruppen arbeiteten, desto ungehemmter wurde es. Bis mir schließlich ein sehr abgedrehter Typ – verwirschte Haare, verbraucht aussehendes Gesicht (vermutlich vom Kiffen) und ADS-ähnliches Verhalten – seine Fisherman’s Friend-Story erzählte.

Er  habe eine sehr tolle Mutti, die ihm schon seit Jahren von der Tanke FFs mitbringt. Er hat schon jede Sorte durchprobiert und er ist absolut abhängig von dem Zeug. Wenn es Spezialversionen wie beispielsweise Metallboxen gibt, dann lässt er sich die von seiner Mutti mitbringen oder kauft sie sich selber. Keine Frage also, dass er auch in London unterwegs nach neuem Stuff war und seinen Freunden ziemlich bald eine FF-Box präsentierte, die er in irgendeinem Store in London kaufte.

Irgendwann bot er mir eine Pastille aus seiner tollen Box an. Ich hatte bis dato noch nie Kontakt zu Fisherman’s Friend. Nach kurzem Zögern nahm ich an. Es waren, glaube ich, die extrastarken Eukalyptus-Dinger. Frei nach dem Motto: Wenn, dann richtig. Das Zeugs zog auch richtig gut durch. Und das geilste ist ja immer, dass es sich sehr komisch im Hals anfühlt, wenn man nach dem Auflutschen etwas trinkt. Als ob da nur noch eine kalte Röhre ist.

Nach den zwei Wochen London kaufte ich gleich Fisherman’s Friend ein. Und kaufe sie bis heute. Vornehmlich Sorte Kirsch.

Sicherlich könnte ich auch Airwaves kaufen, wöllte ich einfach nur frischen Atem und guten Mundgeruch. Aber zu Airwaves habe ich einfach keine gute Geschichte in petto.

Mein Beitrag zur Wehrpflichtdebatte.

Derzeit wird ja mehr oder minder stark darüber diskutiert, ob man die Wehrpflicht beibehalten soll oder nicht. Es sollen eine Menge Gelder eingespart werden, und da will man vor der Bundeswehr nicht Halt machen. Zwischen 50000 und 100000 Stellen sollen dauerhaft weg.

Einige Politiker meinen, dass wir die Wehrpflicht brauchen, weil diese fest mit der Gesellschaft verzahnt ist und den Leuten die Bundeswehr auf einfache Weise näher bringt. Würde dies alles wegfallen, so hätte man kaum noch jemanden, der später mal Soldat sein will. Andere sagen, dass man in Zeiten der Krise nicht einfach die Wehrpflicht komplett abschaffen kann, denn dann wird es nach der Krise umso schwerer, sie wieder anzufahren. Eine vorübergehende Verkleinerung der Einzüge wird allerdings von vielen auch nicht als so optimal angesehen. Das wäre ja dann fast wie Einzelunterricht aufm Dorf.

Meine Meinung zu der ganzen Chose: Man sollte die allgemeine Wehrpflicht abschaffen und sie durch ein soziales Jahr für beide Geschlechter ersetzen. Quasi Zivildienst für jeden. Dauer sechs Monate, verlängerbar auf neun oder 12 Monate. Denn es gibt einige Mädels, die Vorurteile gegenüber Behinderten haben. Durch diese Sache könnten sie die ablegen. Sicher, es wird nicht jeder Behinderte betreuen, aber zumindest ein Teil. Bisher waren die Frauen von der ganzen Sache ja ausgeschlossen wegen der Emanzipation der Frau, sprich den neun Monaten Schwangerschaftszeit, die ihnen später fehlen. Aber ich finde, man darf das so nicht mehr so eng sehen.

Aus der heutigen Bundeswehr würde demnach eine Berufsarmee werden, die sich damit meiner Ansicht nach durch qualifiziertere Leute auszeichnet. Die Umstellung würde alles effizienter gestalten und bringt der Bevölkerung mehr Sicherheit. Denn dann gibt es nur noch gut ausgebildete Leute, ohne neunmonatige Praktikanten (um es mal böse auszudrücken). Und wer zur Armee will, der kann sich doch gleich zu mehreren Jahren verpflichten.

Die ganze Sache würde also der Gesellschaft beides nahe bringen: Nach wie vor die Armee (wer will, der kann ja hingehen) und genauso den sozialen Bereich (den jeder machen muss). Für mich eine Win-Win-Situation für jedermann. Vor allem auch für die sozialen Einrichtungen, die auf subventionierte Leute angewiesen sind.

Xbox 360 “Slim” und “Need for Speed Hot Pursuit”.

Xbox 360 SlimMicrosoft hat heute die überarbeitete Xbox 360 vorgestellt (und dazu auch gleich “Kinect“, drahtlose Steuerung, worauf ich hier aber nicht eingehen möchte). Sie sieht jetzt echt sexy aus, ist vor allem mächtig kleiner geworden und überzeugt mit schwarzem Klavierlack und Touchknöpfen an der Vorderseite. Das erinnert mich ein wenig an Samsung, denn die arbeiten schon ewig mit touchsensiblen Knöpfen und der Lack macht die Geräte zu optischen Schmuckstücken.

Die neue Xbox 360 hat jetzt 250 anstatt 120GB und macht dank eingebautem WLAN den entsprechenden Adapter, der bisher nötig war, damit überflüssig. Anstatt zwei Lüftern an der Rückseite gibt es jetzt nur noch einen großen an der Seite, der sehr leise arbeiten soll. Außerdem gibt es jetzt zusätzlich einen optischen Soundausgang und insgesamt fünf USB-Anschlüsse, drei hinten und zwei vorn.

Meiner Meinung nach ein ansprechendes Gesamtpaket. Denn der Preis soll sich allen Angaben nach nicht ändern. Der dürfte sich demzufolge zwischen 230 und 250 Euro bewegen, maximal jedoch unwahrscheinliche 299 Euro. Bei uns könnt ihr das Ding ab 16. Juli kaufen. Einen Tag, bevor die neue “Elton vs Simon – Die Show”-Staffel auf ProSieben beginnt (Staffel 1 könnt ihr euch hier angucken).

Ich finde die neue Xbox 360 echt geil und überlege mir auch, die zu kaufen. Ein passendes Spiel wäre dann das Mitte November erscheinende “Need for Speed Hot Pursuit”.

Es wird nämlich von den Machern der “Burnout”-Reihe entwickelt (Criterion Games) und kehrt, wie man vielleicht schon am Namen erkannt hat, zu den Wurzeln der Spielereihe zurück. Die letzten Titel waren ja alle nicht wirklich die Oberburner, und so hofft man jetzt auf einen Neustart. Im Mittelpunkt stehen wieder heiße Verfolgungsjagden mit der Polizei, bei denen man selber entscheiden kann, ob man auf der guten oder bösen Seite steht.

Der Trailer sieht schonmal vielversprechend aus:

Mehr dann im November.

[Quellen: winfuture, notebooksbilliger & computerbase]

Ornithogalum Thyrsoides.

Ornithogalum ThyrsoidesIch bekam sie am 27. Mai, meinem letzten Arbeitstag als Zivi*, von meiner Arbeitsstätte (ne Behindertenwerkstatt) geschenkt – und sie blüht immer noch wie verrückt. Und in der Beschreibung steht sogar, dass sie zwei Stiele mit Blüten bekommt. Von daher kann ich ja quasi noch fast bis in den August die Blüten bestaunen. Wahnsinn. Ist ja nicht so, dass ich ein Blumenfanatiker bin oder so, aber das hübsche etwas erinnert mich jeden Tag an die sehr netten Kollegen und Behinderten. War ne schöne Zeit. Danke dafür.

* Anmerkung: Der Begriff “Zivi” stimmt nicht wirklich, aber der Einfachheit wegen habe ich ihn trotzdem im Text verwendet. Ich bekam nämlich am Ende meiner Zivizeit das Angebot, fast einen Monat (27 Tage) weiter dort zu arbeiten. Das habe ich auch angenommen und somit war ich an dem Tag, an dem ich als Zivi vor den Behinderten verabschiedet wurde, eigentlich ein normaler Hilfsangestellter (“Angestellter im Gruppendienst Arbeitsbereich”).

Was lest ihr auf dem Klo?

Millus hat vor einiger Zeit eine interessante Umfrage bei seinen Lesern gemacht, die sich darum drehte, was man so auf dem Klo nebenbei noch machen kann. Das Thema will ich heute auch mal aufgreifen, einfach nur aus Spaß und so.

Ich selber lese des Öfteren gern mal auf dem Klo. Wenn, dann aber keine Zeitschriften, Bücher oder Karteikarten, sondern vielmehr digitale Sachen per Handy. Zum Beispiel durchpflüge ich meine Timeline oder schaue mich auf der mobilen Seite der Financial Times Deutschland um, denn die schreiben immer sehr gute Artikel. Und ganz selten schau ich mal ein YouTube-Video oder höre Musik, aber das lohnt sich meistens von der Zeit her nicht, da man bei den beiden Sachen erst vorher suchen muss, worauf man gerade Lust hat.

SeesmicFTD

Tjoar, wenn ich die Tweets gelesen habe oder keine neuen Artikel mehr von der FTD finde, dann bin ich auch meistens schon fertig mit dem eigentlichen “Prozess”. Ich bin also keiner, der der Unterhaltung wegen länger als nötig auf der Brille sitzt. Fände ich irgendwie komisch. Aber so gar nichts nebenbei zu machen wäre auch irgendwie doof, unproduktive Zeit.

Oder wie seht ihr das?

pcundkaffee.de in neuem Glanz.

Nach insgesamt zwei Tagen kontinuierlicher Arbeit kann ich euch nun das Redesign vorstellen. Ich hoffe, dass es euch gefällt.

Neben dem Design hat sich auch in Sachen Usability und Funktionen einiges geändert und zum Guten gewendet.

Ein klein wenig aufgewühlt aber zufrieden gehe ich nun ins Bett, um Kraft für die nächsten Posts zu sammeln.

Ein Monat HTC Desire. Ein Erfahrungsbericht.

HTC Desire Collage

Es gibt viele Berichte über das HTC Desire im Netz. Hier meine Version.

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Fast jeder feilscht mit mir.

Zumindest wenn es um meine Blu-ray-Angebote geht. Ein paar wenige “blaue Scheiben” habe ich nämlich immer noch in petto. Nun ist es ja nicht so, dass ich da irgendwelche hohen Preise verlange. Ein Film kostet bis auf eine Ausnahme je 9,99 Euro inklusive Versand. Damit unterbiete ich jeweils jedes andere Angebot. Dennoch bekomme ich PNs, in denen ich gefragt werde, ob ich ihn nicht für 9 anstatt 9,99 verkaufe. Oder ob es bei mehreren Rabatt gibt. Gut, bei letztem gewähre ich nochmal 50 Cent pro Film oder so, weil ich sonst Angst hab, dass er sonst nichts mehr kauft, aber was ich eigentlich sagen will: Halloooho, wo leben wir? Warum muss man einen anderen aussaugen, nur weil man selber 99 Cent sparen will? Meine Filme sind maximal 1x angeschaut worden, quasi wie neu und werden ausnahmslos mit Deutsche Post bzw. DHL versendet.

Wäre ich ein Kaufinteressent von meinen Blu-rays, so würde ich nicht um den Preis feilschen. Weil ich ganz einfach fair wäre und genau weiß, dass 9,99 Euro im Prinzip viel zu wenig sind. Also würde ich ihm (mir) die 10 Euro gönnen. Zumal mehr als 40 positive Bewertungen von bisherigen Käufern beweisen, dass ich sehr schnell liefere und alles in einem top Zustand ist.

Wollte nur mal auf diesen gesellschaftlichen Missstand aufmerksam machen. Mich nervt es – gelinde ausgedrückt.

Fernseh-Erfahrungen.

Ich habe vor langer Zeit (mittlerweile ca. eineinhalb Jahre, wenn nicht sogar schon mehr) mit dem Fernsehkonsum aufgehört. Aus vielerlei Gründen. Einer davon ist, dass ich daheim einen PC mit Breitbandanschluss stehen habe.

Nun kam es, dass ich mich entschied, eine Woche Urlaub bei Verwandten zu verbringen. Hier gestaltet sich die Situation ein wenig anders: Ich will und kann nicht einfach auf Internet mit meinem Laptop zugreifen. Einerseits gibt es hier kein WLAN und andererseits empfinde ich es als unhöflich, da ich wegen der Leute und nicht wegen dem Internet hier bin. Ganz abgeschnitten bin ich natürlich nicht, ab und zu checke ich mit meinem Smartphone alles nach wichtigen Neuigkeiten ab und sende zwischendurch den einen oder anderen Tweet ab. Allerdings führe ich keine zeitaufwändigen Dinge wie YouTube oder Feeds lesen durch.

Somit gestalten sich die gemeinsamen Abende sehr viel anders als zuhause: Man schaut gemeinsam fern. Die dabei (teils erneut) festgestellten Beobachtungen wollte ich noch einmal kurz niederschreiben.

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Es ist egal, was du im Netz über dich preis gibst.

Vor kurzem las ich einen Artikel über genau diese Internetproblematik. Der Autor behauptete, dass es egal sei, was man im Netz von sich preisgebe, da es mittlerweile so viele Menschen tun, dass man selbst nicht mehr in der Masse auffalle. Sehr interessante und diskussionswürdige Meinung.

Ohne Zweifel ist das Internet unsere Zukunft. Die Medien berichten ausführlich über die momentan stattfindende Mobilfunkfrequenzenversteigerung. Dieses Jahr ist das Jahr der Smartphones, diese erleben einen regelrechten Boom. Mit dieser Welle ist es notwendig, dass genügend mobile Bandbreite zur Verfügung steht. Was ich sagen möchte: Offline ist man eigentlich nur noch wenn man schläft.

Somit werden unsere Profile in den Social Networks für unabsehbare Zeit Bedeutung haben. Anders gesagt: Wir werden sie noch ewig nutzen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass wir das wollen. Aber solange es Internet gibt, müssen wir uns dort auch präsentieren, anderenfalls ist eine Kommunikation mit anderen nicht möglich. Und nur konsumieren ist nicht die Intention des Internets.

Hinzu kommt, dass Arbeitgeber sich immer wieder online über potentielle Mitarbeiter informieren. Sie schauen nach Interessen, nach eventuellen Problemen und Schwächen des Bewerbers und ob dieser in der Lage sein wird, sich in das Firmengefüge einzugliedern.

Folgen wir der Aufforderung des Autors, uns nicht unnötig selber in dem zu zensieren, was wir über uns veröffentlichen, dann würden meiner Meinung nach Informationen online stehen, die so später zum Verhängnis werden könnten. Man sollte immer noch deutlich danach unterscheiden, was Unbekannte wissen dürfen und was nicht. Und welche Bilder online sein sollten und welche nicht.

Ich selber will gar keine Aussage zu mir persönlich machen. Aber ich glaube, dass wir schon aufpassen sollten, was wir schreiben, und nicht jungfräulich das Internet mit unseren Lebensinhalten befeuern sollten.

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