Geschrieben von Leo am 26.01.2011
Beim Schlendern durch eine Media Markt Filiale hier in der Umgebung bin ich auf ein Regal gestoßen, welches die gleichnamige Überschrift trug. Vermutlich handelte es sich bei den Angeboten um mit dem sogenannten “Einkaufspreis” ausgezeichnete Artikel. Ist ja auch egal, kurz noch ein Kommentar von mir, warum.

Gamer fand ich damals in der Vorschau schon interessant. Kam aber nie dazu, ins Kino zu gehen. Vor zwei Tagen empfahl mir zudem der @kaffeeking den Film, wodurch ich noch einen Anreiz hatte. Tjaja, er war auch sichtlich erstaunt über meinen Kauf.
Max Payne habe ich schon gesehen. Ist einfach ein Action-Klassiker. Für mich zumindest.

Harry Brown ist ein grandioser Film. Ein echter Geheimtipp. Genau mein Geschmack. Alter Opa (Ex Royal Marine) räumt im Ghetto auf, nachdem sein letzter Lebensfreund sinnlos ermordet wurde. Ich stehe ja eh voll auf Filme mit Rachemotiv. Sind meistens gefühlstechnisch am intensivsten.
Bad Lieutenant war ein echter Spontankauf. Habe nur kurz mal was drüber gehört. Story klingt recht gut und außerdem ist Nicolas Cage dabei. Kann ja nicht so schlecht sein.
Und als nächstes kaufe ich mir dann eine Spiegelreflex. u_u
Geschrieben von Leo am 08.01.2011




Burlesque war toll. Frau M. sowieso. ;)
Geschrieben von Leo am 27.10.2010
Ein billiger 0815-Film. Kennt man in der Form schon tausend Mal. Keine Ahnung, warum ich rein gegangen bin.
Zwei Superagenten der Polizei sterben, weil sie zu viel Adrenalin im Blut hatten. Beziehungsweise weil der Drehbuchautor einen an der Waffel hatte. Daraufhin rivalisieren zwei Ermittlerpäärchen um die Nachfolgerschaft. Das eine davon besteht aus zwei Schreibtischprofis. Sie müssen/wollen nun in die große weite böse Welt (New York) und jagen dort Verbrecher, immer bestrebt, dabei möglichst erfolgreich und cool zu sein.
Das geht natürlich gründlich schief.
Der ganze Film ist nur so gespickt mit flachem Humor, und als dann später der selbe Witz ein zweites Mal erzählt wurde, kam in mir fast schon Wut auf. Die erste Hälfte fand ich den Humor und die Aufmachung ja ganz nett, aber irgendwann kommt man sich etwas verblödelt vor. Die Effekte sind typisch amerikanisch – übertrieben und unlogisch. Auch die Handlung ist oft sehr unlogisch und nicht nachvollziehbar; unrealistisch.
Wem diese Art Humor und Szenerie gefällt, für den mag das ein netter Film sein. Ich stehe mehr auf durchdachtere Sachen, von daher bin ich etwas enttäuscht von dem Film. Zumal ich nicht mehr genau sagen kann, was ich eigentlich erwartet hatte.
Geschrieben von Leo am 20.10.2010
Das kann man erleben, wenn man sich dazu entscheidet, an einem Dienstagabend in den Film “The Social Network” zu gehen. Dienstags sind die Karten am billigsten. Und der Film ist wie ein Magnet für junge Leute, vornehmlich Studenten, die sich zumindest für die Informatik interessieren. Natürlich kommen die Freundinnen mit, denn der Film hat natürlich viele gleichaltrige Schauspieler – und Justin Timberlake.
Der Abend war ganz lustig. Eine halbe Stunde vor Beginn war ich auf Arbeit fertig, und fünf Minuten vor Filmstart hatte ich meine Eintrittskarte. Wofür keine Zeit mehr blieb, war der Stuhlgang. Zumal es auf der Etage, wo das Kino war, keine Toiletten gibt. Fünfundvierzig Minuten konnte ich es noch verkneifen, dann musste ich für vier Minuten den Saal verlassen. Ich hoffe, ich habe keine entscheidende Stelle verpasst. Also – nehmt meine Kritik bitte nicht so ernst – ich habe schließlich nicht den kompletten Film gesehen.
Die Story kann ich mir eigentlich schenken. Es geht schließlich nur um die Entstehungsgeschichte rund um Facebook bis zum millionsten Mitglied. Genau diese hat in meinen Augen David Fincher perfekt umgesetzt. Die Schauspieler sind allesamt richtig gut ausgewählt. Auch Justin Timberlake spielte gut, Kritik, die ich gehört hab, ist vollkommen unberechtigt.
Als es um die Programmierung von Facemish geht, wird viel mit Fachwörtern herumgeschmissen. Und es wird von einem Schritt zum nächsten nur so gesprungen. Einige Mädels hatten damit vielleicht ihre Schwierigkeiten, aber ich persönlich fand das nun nicht gerade zu speziell. Es sollte einfach nur zeigen, was für ein Knowhow Mark hat und wie schnell er fähig ist, aus einer Idee Wirklichkeit zu machen. Um viel mehr geht es bei den Szenen gar nicht.
Alles in allem ist es gelungen, ein Bild von Mark entstehen zu lassen. Er ist berechnend, lässt sich nicht von Emotionen leiten (gerade dies ist wichtig für den Erfolg oder Misserfolg) und ist äußerst gerissen. Er leitet Aktionen zum richtigen Zeitpunkt ein und führt diese ohne Schulterzucken durch. Auch wenn es dabei um vermeindliche Freunde geht.
Ich persönlich fand den Film äußerst gut. Und ich glaube, am Inhalt ist mehr dran als manche (wie z.B. der echte Mark Zuckerberg) wahr haben wollen.
Geschrieben von Leo am 27.09.2010
Es trug sich zu, dass ich am Samstag mit meinem Cousin nach Dresden in den UFA-Palast fuhr. Wir schauten uns einen aktuell recht angesagten Film an, wie man zumindest an der richtig guten Besucherzahl feststellen konnte. Ben Affleck hat sich zusammengerissen und einen neuen Streifen gebastelt, spielt zudem quasi die Hauptrolle.
Die Story ist nicht neu, die Umsetzung gut gelungen. Es gibt ein wenig Action (es hätte ruhig mehr sein können), ein wenig Liebe (hätte tiefer gehen können) und eine Menge guter Schauspieler (die wirklich gut waren). Es ist ein klassischer Popcornfilm. Denn der letzte Kick fehlt. Viele Elemente sind vorhersehbar (zumindest für mich) und manches ist einfach nur unglaubwürdig. Doug MacRay (Anführer der Bankraubbande) ist zum Beispiel viel zu nett. Und sein engster Freund einfach nur stur gewalttätig. Wie können die beiden dann unzertrennliche Freunde sein? Aber einige lustige Elemente lassen über diese Fehler (fast) hinüber sehen.
Fazit? Ansprechende Unterhaltung mit ein paar kleinen Schwächen. Kurz gesagt: 4/5 Punkte.
Geschrieben von Leo am 22.09.2010

Dieser Film überzeugt durch seine Andersartigkeit. Leute, die ihn als “ein gespieltes Stillleben” bezeichnen, haben vermutlich recht. Denn das Werk zehrt nicht von zahlreichen Actionszenen, wie man vielleicht vermuten mag, sondern vielmehr von der Kameraführung, den Tönen, den Menschen und der Atmosphäre. Er ist insgesamt gesehen sehr ruhig, sodass ich mindestens drei Mal aufgeschreckt bin, als es kurz sehr laut war. Das ist irgendwie unvermeindlich, selbst wenn man sich fest vor nimmt, das nächste Mal nicht zusammen zu zucken.
Man sollte also kein Mainstreamfanatiker sein, um sich diesen Film anzuschauen. Ist dem so, kann man es nämlich gleich bleiben lassen. Man muss bereit sein, sich auf diese Art Film einzulassen. Und hat er erstmal Besitz von einem ergriffen, so findet man ihn wunderbar.
[Bild via]
Geschrieben von Leo am 31.08.2010

Zur Zeit gibt es die Staffeln von Two and a Half Men für nur je 9,99 Euro zu kaufen. Und da ich die sechste noch nicht hatte, bot sich das an. Am 20. September wird die erste Folge der achten Staffel im amerikanischen TV laufen. Leider kann man die siebte Staffel noch nicht kaufen. Keine Ahnung, warum die das nicht auf die Reihe bekommen.
Die Beschreibung zu “Ein Prophet” klang sehr interessant, daher musste er nicht nur wegen der Versandkostenbefreiung mit in den Warenkorb. Er ist in der Kategorie “bester fremdsprachiger Film” mit einem Oscar nominiert, soll düster und episch wie “Der Pate” sein und wurde weltweit von Kritikern und Zuschauern gefeiert. Story (Zitat): “Malik El Djebena ist 18 Jahre alt und Analphabet, als er zu sechs Jahren Zuchthaus verurteilt wird. Im Gefängnis ist er als einer der Jüngsten völlig auf sich allein gestellt. Von César, dem Anführer einer Gang der korsischen Mafia, die den Knast kontrolliert, wird Malik gezwungen, wiederholt Missionen zu erledigen und seinen ersten Mord zu begehen. Schnell lernt er dazu und gewinnt das Vertrauen der Korsen. Gleichzeitig arbeitet der Junge in die eigene Tasche und baut seinen eigenen Drogenring auf.”
Geschrieben von Leo am 17.08.2010

Am Wochenende bekam ich diese vier Filme ausgeliehen. Einen zum Nachdenken, einen zum bezaubern lassen, einen zum Lachen und einen zum Mitfühlen/Weinen.
Ich kann es kaum erwarten, all diese Dinger zu sehen. Doch vorher muss ich mir noch die letzten Folgen von Elton vs. Simon sowie Top Gear anschauen, da ich am Wochenende nicht zu Hause war.
Geschrieben von Leo am 06.08.2010

Endlich mal ein Film mit einem anderen Thema. Ein bisschen Matrix-like. Man muss mitdenken, um nicht den Anschluss zu verlieren. Dies ist kein Film für Leute, die nur Action sehen wollen. Diese gibt es zwar auch, aber sie ist unterstützend tätig, nicht vordergründig. Die Schauspieler sind allesamt grandios. Das Drehbuch soll ein zwei kleine Schwachstellen haben, aber die sind mir gar nicht aufgefallen. Für mich bis jetzt der Film des Jahres. Vor allem, weil eine Stimmung und Spannung erzeugt wurde, die einen den ganzen Film über mitreißt.
Geschrieben von Leo am 03.08.2010

Ursprünglich sollte die vierte Staffel ja die letzte sein. Doch vor ein paar Tagen hat Herr Proff, ProSieben-Chef, in einem Interview gesagt, dass eine weitere Staffel produziert wird. Sehr gut, noch mehr Christoph Maria Herbst. Meiner Meinung nach einer der besten deutschen Schauspieler.
Ich hoffe nur, dass sie vom Niveau her wieder so gut wie die zweite Staffel wird – denn die fand ich von allen am besten.
[Bild via] [via]