Fast jeder feilscht mit mir.

Zumindest wenn es um meine Blu-ray-Angebote geht. Ein paar wenige “blaue Scheiben” habe ich nämlich immer noch in petto. Nun ist es ja nicht so, dass ich da irgendwelche hohen Preise verlange. Ein Film kostet bis auf eine Ausnahme je 9,99 Euro inklusive Versand. Damit unterbiete ich jeweils jedes andere Angebot. Dennoch bekomme ich PNs, in denen ich gefragt werde, ob ich ihn nicht für 9 anstatt 9,99 verkaufe. Oder ob es bei mehreren Rabatt gibt. Gut, bei letztem gewähre ich nochmal 50 Cent pro Film oder so, weil ich sonst Angst hab, dass er sonst nichts mehr kauft, aber was ich eigentlich sagen will: Halloooho, wo leben wir? Warum muss man einen anderen aussaugen, nur weil man selber 99 Cent sparen will? Meine Filme sind maximal 1x angeschaut worden, quasi wie neu und werden ausnahmslos mit Deutsche Post bzw. DHL versendet.

Wäre ich ein Kaufinteressent von meinen Blu-rays, so würde ich nicht um den Preis feilschen. Weil ich ganz einfach fair wäre und genau weiß, dass 9,99 Euro im Prinzip viel zu wenig sind. Also würde ich ihm (mir) die 10 Euro gönnen. Zumal mehr als 40 positive Bewertungen von bisherigen Käufern beweisen, dass ich sehr schnell liefere und alles in einem top Zustand ist.

Wollte nur mal auf diesen gesellschaftlichen Missstand aufmerksam machen. Mich nervt es – gelinde ausgedrückt.

Ich verkaufe meine blauen Sachen.

ehemaliger Platz meines Blu-ray-Players

Damit meine ich meine Blu-rays sowie meinen Blu-ray-Player.

Hier gehts directement zu meinen Angeboten:

Samsung BD-P3600 auf eBay (Angebotsdauer: 7 Tage)

Blu-ray-Sammlung auf bluray-disc.de

Verdammnis.

Gestern war ich, wie einige Insider schon wissen, im zweiten Streifen der Millenium-Trilogie – Verdammnis. Es folgt nun eine Aufzählung von Dingen, die mir auffielen, missfielen und gut gefielen.

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Mein Tag

Ja, wie war mein Tag. Cool. Abgedreht. Anstrengend. Kaputtmachend. Im Grunde musste ich schon um 4, nach insgesamt 4,5h Schlaf, wieder aus meinem noch nicht  ganz warm gewordenen Bett aufstehen. Aber zum Glück wird man dann, wenn man denn auf Arbeit ankommt, für alles entschädigt. Nette Kollegen  und Mitarbeiter, wohin man schaut.

Nach der Arbeit hieß es nicht entspannen, sonder nach Dresden fahren. Auf in die Technikläden, die da MediaMarkt und Saturn heißen. Aus Gründen. Also aus Gründen ging ich da hinein. Nicht allein. Herausgekommen bin ich am Ende mit einer Blu-ray: Crank. In der Extended Version. Neuauflage.

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Don't Let Me Be Misunderstood


[Direkt auf YouTube anschauen.]

Der Abspannsong von Layer Cake.

Layer Cake Layer Cake ist ein meiner Meinung nach sehr guter englischer Thriller, bei dem es um einen Drogendealer (gespielt von Daniel Craig) geht, der aus dem Geschäft aussteigen will, letztendlich aber durch nicht geahnte Komplikationen bei den zwei Jobs, die er vorher noch erledigen soll, ein wenig dabei aufgehalten wird. Durchweg klasse Schauspieler, ein überwiegend klasse Bild und durchschnittlicher Ton mit einigen sehr dynamischen Momenten. Die Story ist ein wenig verwirrend, manches passiert so schnell, dass man es erst im Laufe des Film richtig einordnen kann.

Für mich ist das ganze Ding ein kleiner Geheimtipp.

Wolkig mit Aussicht auf Fleischbällchen

Das musste ich jetzt einfach bringen xD Der Titel des Films ist einfach nur [hier irgendetwas einfügen]. Den Trailer sah ich irgendwie schon vor Urzeiten mal und muss sagen dass dieser Film irgendwie sehr komisch anmutet. 90 Minuten vom Himmel fallendes Essen. Hm.

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Once. Frisch aus UK eingetroffen.

Once Blu-ray

Heute kam “Once” bei mir an. Meine erste Bestellung bei Amazon UK über Amazon DE. Durch Herrn Marcels Beitrag wurde ich auf die geniale Musik von “The Swell Season” aufmerksam und durch Herrn Andy (Kommentar Nr. 2) auf den Film mit dem selben Duo. Neben der Blu-ray habe ich mir auch das Album “Strict Joy” von denen gekauft. Musikentdeckung des Januars. Oder so. Auf den Film bin ich gespannt, soll klasse Musik haben. Allerdings gibts nur eine englische Tonspur auf der Blu-ray, da hätte ich echt mehr erwartet. Bei Amazon standen leider nicht viele Infos, weshalb ich einfach auf gut Glück gekauft hatte. Naja, so bin ich wenigstens gezwungen, mein Gehör für Englisch fit zu halten *hihi*

Umzug

Sinnloser Blogpost. Das vorweg. Entschuldigt (hoffentlich) alles weitere.

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Children of men

Stell dir vor, du befindest dich im Jahre 2027, in England. Auf der ganzen Welt wurde seit 18 Jahren kein Kind mehr geboren. Das versetzt alle in halbe Panik und verändert die Gesellschaft enorm. Ausländer werden gnadenlos abgeschoben, es gibt kaum Arbeit (wenn, dann arbeitest du als Polizist) und kaum Hoffnung auf eine Änderung der Situation.

Durch gewisse Umstände wird dir eine junge Frau mit Migrationshintergrund anvertraut. Du sollst sie zur Küste bringen, weil da ein Schiff wartet, mit dem sie mitfahren soll. Denn sie ist schwanger. Und auf diesem Schiff befindet sich ein als Fischerboot getarntes schwimmendes Krankenhaus. “Human project” genannt.

Schwanger. Schwanger. Mensch, sie ist schwanger! Du bist enorm überrascht, als sie es dir zeigte. Du sollst eine Frau an die Küste bringen, die das wohl erste Kind seit 18 Jahren zur Welt bringt und zudem Ausländerin (Anmerkung: Ausländer werden ja gnadenlos verfolgt.) ist. Kein leichtes Unterfangen. Aber da du früher Aktivist für Menschenrechte warst, vereinst du das mit deinen Idealen und ziehst das durch.

Clive Owen verkörpert diesen Charakter in “Children of men”. Gemeinsam kämpft er sich mit dem Mädel durch die harte, grausame und gewalttätige neue Welt. Verliert dabei alle Menschen, die ihm nahe stehen. Wird immer verbitterter. Und entschlossener. Ist bei der Geburt des Kindes als einziger mit dabei. Kämpft sich durch kriegsähnliche Situationen. Immer das Mädchen im Auge. Und vor allem das Baby.

Am Ende schaffen es die beiden (+ Baby), ein Boot zu bekommen und fahren auf das Meer hinaus, zur Boje, wo zum Sonnenuntergang die “Tomorrow”, das Schiff des “Human project”s, anhalten soll. Überall Nebel. An der Boje wartend unterhalten sie sich ein wenig, das Mädchen hält sein Baby unterm Arm. Clive Owen blutet. Stark. Er wurde im letzten Gefecht angeschossen, mitten in den Bauch. Vermutlich lebenswichtige Organe verletzt. Er tut so, als ob es ihm gut geht. Das Mädchen ist weniger besorgt. Als das Baby hickst, sagt Clive, dass sie es auf eine Schulter legen solle und leicht mit der Hand auf den Rücken klopfen müsse. Das Mädchen wendet dabei den Kopf ab, schaut auf das Baby. In diesem Moment stirbt Clive Owen, kippt in sich zusammen. Begleitet von theatralisch trauriger Musik. Im Hintergrund taucht die “Tomorrow” auf.

Zu sterben. Zu sterben für eine Sache, für die man sich vollständig geopfert hat.

Genau diese Tatsache hat mich dazu gebracht, bitterlich zu weinen. Ich fand es einfach enorm traurig. Er hätte es tausendmal mehr verdient weiterzuleben.

Der Abspann

… ist ein meiner Meinung nach sehr wichtiger Teil eines jeden Films.

Er gibt einem die Möglichkeit, direkt nach dem Schluss den Inhalt ein wenig zu verarbeiten. Im Durchschnitt hat man mindestens vier Minuten Zeit. Sicherlich könnte man auch ohne den Filmabspann über das Geschehene nachdenken, Adrenalin abbauen oder auch weinen. Doch da würde ein wichtiger Part fehlen: Die Musik.

Sie gibt uns eine anhaltende Verbindung zum Film. Visuell passiert nicht mehr viel, sodass man getrost wegschauen oder gar nicht hinschauen kann. Doch mithilfe der stimulierenden Wirkung des Tons bleibt man gedanklich beim Film, ohne in den Gedanken eingeschränkt zu werden.

Das ist eine ungemein große Hilfe, schnell zu einem Abschluss zu kommen. Einem geistigen Abschluss. Um sich ein endgültiges Bild vom Film zu machen. Oder darüber nachzudenken, eventuell in seinem Leben etwas zu ändern. Oder oder.

Ich kann nicht mehr ohne Abspann. Lasse ihn so gut wie immer durchlaufen, bis die Musik ausfadet. Brauche das zum Nachdenken. Zum Downkommen. Aber auch zum Erfahren, aus welchen Songs der Soundtrack besteht.

Und bei euch? Wie steht ihr dazu?

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