Da ich voll sozial bin, habe ich nun Facebook in meine Sidebar eingebaut. Jeder von euch, der lieber per Facebook informiert werden möchte, wann es hier neue Beiträge gibt und der sich dort mit mir über Blogdinge austauschen will, kann dies ab jetzt tun.
Ich bin gespannt, wie stark das angenommen wird. Und wer weiß, vielleicht gibt es ja dann auf Facebook irgendwelche spannenden und geheimen Dinge zu erfahren. Da lasse ich mir noch was einfallen.
Zur pcundkaffee.de-Facebookseite gehts direkt hier entlang.
Seit gestern gibt es, wie angekündigt, die zweite Version von DestroyTwitter zum Download. Leider ist die Projekthomepage immer noch down, aber in seinem Blogeintrag hat der Entwickler freundlicherweise auch den Link zum Download gepostet, sodass man trotzdem an die neueste Version kommt.
Version 2.0 ist der nächste große Schritt nach Version 1.7.2, die vor glaube ich einem Jahr veröffentlicht wurde. Es ist jetzt alles deutlich smoother als vorher. Die Refresh-Animation oben rechts hakt nicht mehr, wenn der Ladevorgang an sich hakt. Auch die Anzeige von Conversations geht wesentlich flotter. Der integrierte Bildanzeiger lädt zuverlässiger und hat nun auch eine animierte Ladeanzeige bekommen.
Man kann nun die Größe der Anwendung beliebig ändern. Dabei ist die minimale Spaltenbreite etwas größer als bei Version 1.7.2, was aber nicht wirklich stört. Wer will, kann also eine oder mehrere Spalten (auch unvollständig) anzeigen oder gleich die Anwendung im Vollbildmodus betreiben. Früher hatte man nur die Auswahl zwischen einer Spalte und allen. War etwas bescheiden.
Auch sonst habe ich nichts zu bemängeln, der Twitterclient macht was er soll. Optionen für die einzelnen Canvas (Arbeitsbereiche bzw. Spalten) sind nun ausgelagert und wesentlich einfacher zu erreichen. Der ganze “Preferences”-Bereich präsentiert sich enorm kürzer. Fast etwas ungewohnt, möchte man meinen, denn vorher war der wirklich enorm überfüllt.
Einzige Kritikpunkte von mir sind, dass der Abstand zwischen den einzelnen Tweets nun größer ist und dass man das Design (vorerst) nicht ändern kann. Letzteres wird ab Version 2.1 möglich sein, so Jonnie, der Entwickler.
Alles in allem gute Gründe, bei DestroyTwitter zu bleiben. Ich freue mich auf weitere schöne Zeiten mit diesem schlanken und dennoch umfangreichen Twitterclienten.
Wer mehr Screenshots sehen möchte, der kann sich gern hier den Beitrag von Jonnie über Version 2.0 ansehen.
Ende letzten Jahres sah es ja schon fast so aus, als ob DestroyTwitter sterben würde. Doch da war ich ein wenig zu pessimistisch. Jonnie Hallman, der neben dem Twitterclienten noch ein paar andere Programme entwickelte, hat vor vier Tagen in seinem Blog angekündigt, dass nächsten Montag, also am 24. Juni 2010, Version 2.0 von DestroyTwitter erscheinen wird. Derzeit dürfen 100 Leute in einer geschlossenen Beta-Runde sehr ausgiebig das Programm testen.
Für mich persönlich ist DestroyTwitter der beste Twitterclient, den es für Windows gibt. Da er genial einfach gehalten ist, trotzdem alle Funktionen hat, wenig Platz weg nimmt und vom Design (frei anpassbar, entweder selber oder über den Download eines Themes) her überzeugt. Bin schon ganz hippelig auf Montag.
Auf immer mehr Seiten im Netz sieht man mittlerweile Flattr-Buttons. Seit dem Relaunch vor drei Tagen findet man nun auch hier unter jedem Beitrag ein solches Ding. Doch was hat es damit auf sich?
Flattr ist im Grunde nichts anderes als ein soziales Micropaymentsystem. Jeder, der einen Account hat, zahlt einen beliebigen Beitrag auf sein Flattr-Konto ein und legt danach eine monatliche Spendesumme fest. Das fängt bei zwei Euro an. Ist das Guthaben irgendwann mal aufgebraucht, ruht der Account – bis man wieder Geld einzahlt. Ist Geld drauf und hat man ein monatliches Spende-Budget festgelegt, dann kann es auch schon losgehen: Man klickt bei Beiträgen, die man gut findet oder die hilfreich waren, einfach auf den entsprechenden Flattr-Button bzw. man “flattrt” den Beitrag. Das monatliche Budget wird dabei auf jeden Klick aufgeteilt, d.h., hat man zwei Euro zum Spenden und flattrt man insgesamt 2 Beiträge, dann gehen pro Beitrag ein Euro weg. Jeden Monat kann man nur ein Mal auf ein und denselben Button drücken. Hat man irgendwo im Internet selbst erstellten Content, so kann man dort einen Flattr-Button platzieren und somit Spenden erhalten.
Flattr hat über sich selber ein recht gutes Video gemacht:
Zur Zeit befindet sich Flattr noch in der Beta-Phase, hat aber schon mehr als 16000 Mitglieder, viele davon aus Deutschland. Beitreten kann man nur mit einem Invite-Code, den man entweder per Mail von Flattr selbst (nach einer unbestimmten Wartezeit) oder durch jemand, der schon bei Flattr ist, erhält.
Ich finde das ganze eine klasse Sache, habe selber schon den einige Beiträge geflattrt und würde mich natürlich auch über den ein oder anderen Klick von euch freuen ;)
P.S.: Wer möchte, der kann von mir einen Invite-Code bekommen. Habe hier noch zwei übrig. ^^
In den letzten Tagen und Wochen hat man des Öfteren von Google in den Medien gehört. Im Vordergrund standen aber meistens nicht die funktionierenden Teile, sondern vielmehr die Bugs. Dabei fragt man sich, wie einem so großen Konzern in so kurzer Zeit so viele Bugs passieren können. Eine kurze Chronologie, ohne Anspruch auf Vollständigkeit.
Vor kurzem las ich einen Artikel über genau diese Internetproblematik. Der Autor behauptete, dass es egal sei, was man im Netz von sich preisgebe, da es mittlerweile so viele Menschen tun, dass man selbst nicht mehr in der Masse auffalle. Sehr interessante und diskussionswürdige Meinung.
Ohne Zweifel ist das Internet unsere Zukunft. Die Medien berichten ausführlich über die momentan stattfindende Mobilfunkfrequenzenversteigerung. Dieses Jahr ist das Jahr der Smartphones, diese erleben einen regelrechten Boom. Mit dieser Welle ist es notwendig, dass genügend mobile Bandbreite zur Verfügung steht. Was ich sagen möchte: Offline ist man eigentlich nur noch wenn man schläft.
Somit werden unsere Profile in den Social Networks für unabsehbare Zeit Bedeutung haben. Anders gesagt: Wir werden sie noch ewig nutzen. Natürlich immer vorausgesetzt, dass wir das wollen. Aber solange es Internet gibt, müssen wir uns dort auch präsentieren, anderenfalls ist eine Kommunikation mit anderen nicht möglich. Und nur konsumieren ist nicht die Intention des Internets.
Hinzu kommt, dass Arbeitgeber sich immer wieder online über potentielle Mitarbeiter informieren. Sie schauen nach Interessen, nach eventuellen Problemen und Schwächen des Bewerbers und ob dieser in der Lage sein wird, sich in das Firmengefüge einzugliedern.
Folgen wir der Aufforderung des Autors, uns nicht unnötig selber in dem zu zensieren, was wir über uns veröffentlichen, dann würden meiner Meinung nach Informationen online stehen, die so später zum Verhängnis werden könnten. Man sollte immer noch deutlich danach unterscheiden, was Unbekannte wissen dürfen und was nicht. Und welche Bilder online sein sollten und welche nicht.
Ich selber will gar keine Aussage zu mir persönlich machen. Aber ich glaube, dass wir schon aufpassen sollten, was wir schreiben, und nicht jungfräulich das Internet mit unseren Lebensinhalten befeuern sollten.
Dieser Bericht schildert sehr glaubhaft und mit zahlreichen Fakten hinterlegt, warum Apple für uns eine wesentlich größere Gefahr darstellt als Google. Google ist ein im Vergleich kleiner Konzern, schaut man sich die Zahlen und Googles Stellung im mobilen Sektor etwas genauer an.
Hier ein paar wenige Kernaussagen & Thesen:
Apple beherrscht schon jetzt den globalen Online-Musik-Markt
Apple kann somit die Preise bestimmen
Apple verdient sich dumm und dämlich am Verkauf von Apps, Musik und Co.
Apple besitzt 40 Mrd. US-Dollar liquide Mittel, kann damit quasi alles aufkaufen
Apple prescht mit dem iPad auf den mobilen Bücher- und Filmmarkt
Apple baut ein gigantisches Rechenzentrum für Cloud Computing (iTunes Musik wird dann z.B. ausgelagert)
Apple nutzt knallhart seine Marktstellung aus und diktiert die Konditionen
Apple bestimmt, was verkauft/veröffentlicht wird und was nicht (teilweise zensurartig)
Ich habe nach dem Lesen von diesem Artikel wirklich Angst vor Apple bekommen. Wenn das alles so weiter geht wie es vorhergesagt wird dann sage ich schon mal Gute Nacht. Denn Apple kann quasi bald alles und jeden kontrollieren, kann uns vorschreiben, was wir erwerben können und was nicht. Kann Inhalte verändern, kann Preise frei gestalten. Wer als Anbieter von Inhalten nicht mit Apples Vorschriften mitzieht, der kann dicht machen, weil ihm so die Apple-Kunden als Käufer fehlen würden.
Das geht noch lange so weiter. Der Artikel behandelt noch ein paar mehr Aspekte. Ich habe das Thema nur ein wenig angeschnitten, um euch dafür zu sensibiliseren. Anzuregen, das auch wirklich zu lesen. Denn letztendlich betrifft uns das alle. Früher oder später. Mit absoluter Sicherheit.
In letzter Zeit war etwas wenig los hier. Das ändert sich nun. Ich weiß nicht, woran es liegt, dass ich nicht so viel schrieb. Vermutlich an der Spätschicht. Oder einfach an zu wenig Inspiration. Auf jeden Fall nehme ich mir, kurzfristig wieder mehr zu bloggen. Auch kommen wieder die “Samstagssong-Empfehlungen“.
Genug geschnulzt, los zum Content.
Heute fielen mir zwei gute Blogbeiträge auf. Die möchte ich mal verlinken und ein wenig meinen Senf dazu hier lassen.