Geschrieben von Leo am 27.01.2011

Es ist nicht so, dass ich in vielen sozialen Netwerken vertreten bin. Lediglich in meinVZ, Twitter und Facebook bin ich regelmäßig aktiv. Doch das ist mir eigentlich schon zu viel. Denn jedes Mal, bevor ich etwas poste, stelle ich mir die Frage, wo ich es denn posten soll.
Überall hat man einen größtenteils anderen Freundeskreis. Ansonsten würde ich ja auch nur bei einem Dienst sein. Bei meinVZ, wo ich noch gar nicht so lange angemeldet bin, sind vor allem die Studienkollegen und -kolleginnen drin. Im blauen Gesichtsbuch sind sehr viele Leute aus meinem langjährigen Freundeskreis vertreten. Und Twitter nutze ich, um einfach kreative Sachen zu lesen. Dort kenne ich mittlerweile sechs Twitterer im Real Life.
Ich mache mir also jedes Mal Gedanken darüber, welchen Kreis ich mit meinem Post am meisten ansprechen könnte. Wo ich vermutlich am meisten Feedback erhalten werde. Naja, und manches ist auch eher privat/persönlich. Also muss ich da immer genau abwägen. Mich nervt das ein wenig, ich würde lieber nur ein was nutzen. Facebook ist da so ziemlich mein Favorit, da dort alles smooth läuft.
Den Zeitaufwand darf man auch nicht außer Acht lassen. Jedes mal überall einloggen, für Twitter noch nen extra Clienten, weil die Webseite nicht so optimal dafür ist. Wenn man Fotos bei Facebook hochlädt, dann sehen die auf meinVZ die natürlich nicht. Also dort den selben Spaß nochmal hochladen. Zusätzlich händeln sich die Dienste ja auch unterschiedlich. Die mobile App für meinVZ ist zum Beispiel das Allerletzte, hat so gut wie keine Funktionen. Die Facebook-App hingegen ist ok und die Twitter-Apps sind es auch.
Und ihr so? Findet ihr diese Vielfalt auch belastend? Würdet ihr lieber alles zentral bei einem Dienst machen und dort alle Freunde in der Liste haben?
Geschrieben von Leo am 11.01.2011

Die Medien machen uns Angst. Angst. Angst. Ist das Zauberwort.
Angst vor Dioxin. Angst vor Atomkraftwerken. Angst vor Glühbirnen. Angst vor dem Nahen Osten und Angst vor der Zukunft.
Trichtern uns das so lange ein bis wir bei allem brav Nicken.
Denkt mal drüber nach.
Mitunter kann man “Medien” auch durch “Politiker” ersetzen.
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Geschrieben von Leo am 26.11.2010

Dieser Burger hat die Gesellschaft vermutlich gespalten. Die einen empfinden es als Stilbruch und diese Burgerart abartig. Andere wiederum mögen es. Ich selber ging neutral an die Sache heran, war jedoch sehr skeptisch. Ob sich diese Skepsis bewahrheitet hat, könnt ihr weiter unten erfahren.
Zu diesem Test haben mich die aktuellen McDonalds-Gutscheine angestiftet. Und prinzipiell bin ich ja offen für Neues, also bin ich einfach rein in das am nächsten gelegene McDingens und habe mir die entsprechenden Sachen bestellt. Der Nürnburger war – wie vermutet – nicht bereit und wurde daher ganz frisch für mich hergestellt. Nach ca. drei Minuten, die ich mich schon mit den anderen Sachen beschäftigt hatte, kam dann die Servicefachkraft heran geeilt und brachte mir meinen Burger mit dem sonderbaren Namen.
Der Burger erschien eingewickelt erstaunlich klein – erste Vorstellungen wurden schon mal zunichte gemacht. Zum Hervorschein kam ein Brötchen komischer Konsistenz, in dem sich drei gebratene Nürnberger Rostbratwürstchen (oder so) befanden. Die ganz normalen Dinger, wie man sie auch im Laden bekommt und sich zum Mittag zu Kartoffelbrei brät. Außer dem Brötchen und den drei Würstchen war nicht viel vorhanden. Ein unscheinbarer winziger Klecks Senf befand sich an der oberen Brötchenhälfte und machte sich nicht einmal im Geschmack bemerkbar.
An sich war das ganze eine sehr ernüchternde Geschichte. Der Nürnburger ist trocken und könnte so, wie er ist, problemlos selber hergestellt werden. Einzige positive Bemerkung: Die Würstchen machen keinerlei Anstalten, sich selbstständig zu machen.
Tja, was soll man sagen. Einmal und nie wieder.
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Geschrieben von Leo am 28.10.2010
Es ist wirklich erbärmlich, dass die größten Konzerne fast immer am längsten brauchen, ehe sie etwas für die neue Generation umgesetzt haben. Bei der Post kann ich mir z.B. kein Online-Porto für einen Maxibrief (2,20€) ausdrucken. Ich muss für mindestens 10€ Porto kaufen. Was soll der Mist?
Noch ein Beispiel: eBay schafft es nicht, eine Android-App anzubieten.
Alles so Dinge, wo ich den Kopf schüttel. Muss doch noch ein wenig Geld für solche banalen Dinge da sein. Zumal man damit doch einen recht großen Kundenkreis mehr an sich binden kann.
Müssen dann immer die kleinen Startups kommen, die alles besser machen. Nur um dann für teures Geld von den Großen aufgekauft zu werden.
Geschrieben von Leo am 27.10.2010
Ein billiger 0815-Film. Kennt man in der Form schon tausend Mal. Keine Ahnung, warum ich rein gegangen bin.
Zwei Superagenten der Polizei sterben, weil sie zu viel Adrenalin im Blut hatten. Beziehungsweise weil der Drehbuchautor einen an der Waffel hatte. Daraufhin rivalisieren zwei Ermittlerpäärchen um die Nachfolgerschaft. Das eine davon besteht aus zwei Schreibtischprofis. Sie müssen/wollen nun in die große weite böse Welt (New York) und jagen dort Verbrecher, immer bestrebt, dabei möglichst erfolgreich und cool zu sein.
Das geht natürlich gründlich schief.
Der ganze Film ist nur so gespickt mit flachem Humor, und als dann später der selbe Witz ein zweites Mal erzählt wurde, kam in mir fast schon Wut auf. Die erste Hälfte fand ich den Humor und die Aufmachung ja ganz nett, aber irgendwann kommt man sich etwas verblödelt vor. Die Effekte sind typisch amerikanisch – übertrieben und unlogisch. Auch die Handlung ist oft sehr unlogisch und nicht nachvollziehbar; unrealistisch.
Wem diese Art Humor und Szenerie gefällt, für den mag das ein netter Film sein. Ich stehe mehr auf durchdachtere Sachen, von daher bin ich etwas enttäuscht von dem Film. Zumal ich nicht mehr genau sagen kann, was ich eigentlich erwartet hatte.
Geschrieben von Leo am 14.10.2010
Beziehungsweise wer kam auf die Idee, das Passbild festzutackern? Zwei solche hässlichen länglichen Buckel bohren sich in nun täglich immer tiefer in mein Portemonnaie. Wie viele Brieftaschen soll ich denn in den nächsten drei Jahren verschleißen? Vermutlich soll das nur dazu anstiften, das Ding immer zuhause zu haben, damit man nicht die Vergünstigungen nutzt.
Geschrieben von Leo am 05.10.2010
Bei unserem Nahverkehrsverband muss man eine Kundenkarte haben, um als Student/Azubi eine ermäßigte Fahrkarte zu erhalten. Klar, kein Problem. Denkste. Denn auf der Rückseite muss die Bildungseinrichtung höchstpersönlich und hochoffiziell bestätigen (mit Stempel und bla und so), dass ich dort verweile – und vor allem bis wann. Der Irrsinn ist aber, dass genau diese Daten (inkl. Stempel) ja schon auf meinem Studentenausweis stehen. Da habe ich nur eine Bestätigung für das erste Semester. Genauer geht es doch gar nicht mehr. Ich wäre ja sogar bereit, parallel meinen Perso zu zeigen.
Nein, der Studentenausweis zählt für die Dreckskundenkarte nicht, ich darf in meiner Praxisphase nun extra in die Berufsakademie fahren und mir dort die Karte ausfüllen lassen. Zwei Stunden verschwendete Lebenszeit.
Geschrieben von Leo am 01.10.2010
Toll. Nur wo?

Geschrieben von Leo am 29.09.2010

OpenOffice wird umbenannt – in LibreOffice. Gegen eine Umbenennung kann ja kaum einer was haben, aber so ein Name provoziert ja gerade zum Aufstand. Lässt sich ja kaum aussprechen. Vermutlich orientierte man sich am 1898 erfundenen, alkoholhaltigen Longdrink auf Rum-Basis namens “Cuba Libre”. Oder aber ganz simpel am ehemaligen “Open”-Vorhängsel, nur dass man es jetzt in einer anderen Sprache nutzt.
Wie auch immer – ich werde LibreOffice weiterhin nur nutzen, wenn ich dazu gezwungen werde.
[Bild via]
Geschrieben von Leo am 19.09.2010

Sind sie nicht toll? Sie produzieren sauberen, komplett grünen Strom für uns. Da kann man es schon verkraften, dass erst fünf Millionen davon aufgestellt werden müssen, um halbwegs Versorgungssicherheit herzustellen. Dass die Dinger sehr oft gewartet werden müssen und nach 15-25 Jahren schrottreif sind. Und dass die Dinger nicht nebeneinander, sondern schön verteilt in der gesamten Landschaft stehen müssen.
Ich hasse diese Teile. Quasi überall, wo man lang fährt, sieht man solche hässlichen Rotoren. Für die lächerliche Strommenge versauen die einem jegliche Aussicht. Vögel werden gestört. Und die globalen Windströme gebremst (die Folgen spüren wir sicherlich erst später). Dieser unausgereifte Mist verschandelt jede Natur. Und das schlimmste ist, dass das ja noch enorm ausgeweitet werden soll.
Ganz ehrlich – da sind mir ein paar Atomkraftwerke wesentlich lieber als 10000 Windräder, die in jedem Winkel von Deutschland stehen. Und was man ja immer so schön außer Acht lässt: Die Herstellung eines Windrades braucht wohl keine Energie?
[Bild via]