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	<title>pcundkaffee.de &#187; Menschen</title>
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	<description>Zwischen Koffein und Breitband.</description>
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		<title>The Social Choice.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 Jan 2011 12:06:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[meinVZ]]></category>
		<category><![CDATA[Twitter]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist nicht so, dass ich in vielen sozialen Netwerken vertreten bin. Lediglich in meinVZ, Twitter und Facebook bin ich regelmäßig aktiv. Doch das ist mir eigentlich schon zu viel. Denn jedes Mal, bevor ich etwas poste, stelle ich mir die Frage, wo ich es denn posten soll. Überall hat man einen größtenteils anderen Freundeskreis. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1939" title="The Social Choice" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-01-27_TheSocialChoice.png" alt="The Social Choice" width="580" height="142" /></p>
<p>Es ist nicht so, dass ich in vielen sozialen Netwerken vertreten bin. Lediglich in meinVZ, Twitter und Facebook bin ich regelmäßig aktiv. Doch das ist mir eigentlich schon zu viel. Denn jedes Mal, bevor ich etwas poste, stelle ich mir die Frage, wo ich es denn posten soll.</p>
<p>Überall hat man einen größtenteils anderen Freundeskreis. Ansonsten würde ich ja auch nur bei einem Dienst sein. Bei meinVZ, wo ich noch gar nicht so lange angemeldet bin, sind vor allem die Studienkollegen und -kolleginnen drin. Im blauen Gesichtsbuch sind sehr viele Leute aus meinem langjährigen Freundeskreis vertreten. Und Twitter nutze ich, um einfach kreative Sachen zu lesen. Dort kenne ich mittlerweile <a href="http://twitter.com/pcundkaffee/bekannt/members">sechs Twitterer</a> im Real Life.</p>
<p>Ich mache mir also jedes Mal Gedanken darüber, welchen Kreis ich mit meinem Post am meisten ansprechen könnte. Wo ich vermutlich am meisten Feedback erhalten werde. Naja, und manches ist auch eher privat/persönlich. Also muss ich da immer genau abwägen. Mich nervt das ein wenig, ich würde lieber nur ein was nutzen. Facebook ist da so ziemlich mein Favorit, da dort alles smooth läuft.</p>
<p>Den Zeitaufwand darf man auch nicht außer Acht lassen. Jedes mal überall einloggen, für Twitter noch nen extra Clienten, weil die Webseite nicht so optimal dafür ist. Wenn man Fotos bei Facebook hochlädt, dann sehen die auf meinVZ die natürlich nicht. Also dort den selben Spaß nochmal hochladen. Zusätzlich händeln sich die Dienste ja auch unterschiedlich. Die mobile App für meinVZ ist zum Beispiel das Allerletzte, hat so gut wie keine Funktionen. Die Facebook-App hingegen ist ok und die Twitter-Apps sind es auch.</p>
<p>Und ihr so? Findet ihr diese Vielfalt auch belastend? Würdet ihr lieber alles zentral bei einem Dienst machen und dort alle Freunde in der Liste haben?</p>
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		<title>Angst.</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Jan 2011 20:15:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extra]]></category>
		<category><![CDATA[Kritik]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Manipulation]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[Nachdenken]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Medien machen uns Angst. Angst. Angst. Ist das Zauberwort. Angst vor Dioxin. Angst vor Atomkraftwerken. Angst vor Glühbirnen. Angst vor dem Nahen Osten und Angst vor der Zukunft. Trichtern uns das so lange ein bis wir bei allem brav Nicken. Denkt mal drüber nach. Mitunter kann man &#8220;Medien&#8221; auch durch &#8220;Politiker&#8221; ersetzen. [Foto]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-1901" title="Angst" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2011/01/2011-01-11_Angst-580x204.jpg" alt="Angst" width="580" height="204" /></p>
<p>Die Medien machen uns Angst. Angst. Angst. Ist das Zauberwort.</p>
<p>Angst vor Dioxin. Angst vor Atomkraftwerken. Angst vor Glühbirnen. Angst vor dem Nahen Osten und Angst vor der Zukunft.</p>
<p>Trichtern uns das so lange ein bis wir bei allem brav Nicken.</p>
<p>Denkt mal drüber nach.</p>
<p>Mitunter kann man &#8220;Medien&#8221; auch durch &#8220;Politiker&#8221; ersetzen.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">[<a href="http://www.flickr.com/photos/keoshi/48561669/">Foto</a>]</span></p>
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		<title>Wunderbare Zeit.</title>
		<link>http://www.pcundkaffee.de/2010/12/wunderbare-zeit/</link>
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		<pubDate>Sun, 12 Dec 2010 23:42:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>
		<category><![CDATA[Freunde]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Studium]]></category>

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		<description><![CDATA[Welch wunderbare Zeit, die ich momentan durchlebe. Ich habe dank meinem Studium nette neue Menschen kennengelernt. Eine neue Freundschaft ist entstanden. Wunderbare Nachmittage erfüllen mich. Weihnachtsmärkte inkl. Glühwein, ausgiebige Shoppingtouren und witzige Vorlesungen sind an der Tagesordnung. Zusätzlich gibt es Spieleabende, Kultur und interessante Diskussionen. Oder einfach nur Lernen daheim. Zwar geht insgesamt betrachtet dabei eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-large wp-image-1840" title="Wunderbare Winterzeit" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/12/2010-12-13_WunderbareWinterzeit-580x386.jpg" alt="Wunderbare Winterzeit" width="580" height="386" /></p>
<p>Welch wunderbare Zeit, die ich momentan durchlebe. Ich habe dank meinem Studium nette neue Menschen kennengelernt. Eine neue Freundschaft ist entstanden. Wunderbare Nachmittage erfüllen mich.</p>
<p>Weihnachtsmärkte inkl. Glühwein, ausgiebige Shoppingtouren und witzige Vorlesungen sind an der Tagesordnung. Zusätzlich gibt es Spieleabende, Kultur und interessante Diskussionen. Oder einfach nur Lernen daheim. Zwar geht insgesamt betrachtet dabei eine Menge Geld in andere Hände, doch das ist hundertprozentig ok. Denn ich lebe nur ein Mal.</p>
<p>So sieht es aus. Bin kaum noch zu Hause, fast nur noch auf Achse. <a href="http://www.pcundkaffee.de/2010/05/ein-monat-htc-desire-ein-erfahrungsbericht/">Mein Handy</a> leistet mir nach wie vor treue Dienste und wird intensivst genutzt.</p>
<p>Das Studium macht mir Spaß, ist nach wie vor die richtige Wahl. Der Arbeitgeber ebenso.</p>
<p>Schaue mit ruhigem Gewissen in die Zukunft und freue mich auf die nächsten drei Jahre.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">[<a href="http://www.flickr.com/photos/das_sabrinchen/4207396406/">Foto</a>]</span></p>
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		<title>Der verpixelte Verstand.</title>
		<link>http://www.pcundkaffee.de/2010/11/der-verpixelte-verstand/</link>
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		<pubDate>Sun, 21 Nov 2010 13:16:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Street View]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei manchen Sachen kann ich die Deutschen echt nicht verstehen. Google fotografiert die Straßenzüge, und sofort dreht die Hälfte der Leute frei. Datenschutz, Datenschutz! Sowas kann man doch nicht machen! Einfach öffentliche Fassaden fotografieren. Die gehören einem doch, die kann man kaufen. Ein Aufschrei geht rum, durch die Medien noch mal enorm gepusht. Hunderttausende Anträge [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-21_StreetView.png"><img class="alignnone size-large wp-image-1815" title="Google Street View" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-21_StreetView-580x362.png" alt="Google Street View" width="580" height="362" /></a></p>
<p>Bei manchen Sachen kann ich die Deutschen echt nicht verstehen. Google fotografiert die Straßenzüge, und sofort dreht die Hälfte der Leute frei. Datenschutz, Datenschutz! Sowas kann man doch nicht machen! Einfach öffentliche Fassaden fotografieren. Die gehören einem doch, die kann man kaufen.</p>
<p>Ein Aufschrei geht rum, durch die Medien noch mal enorm gepusht. Hunderttausende Anträge werden abgeschickt. Die Datenschützer gehen auf die Barrikaden, dann kommen die Politiker, gehen zu Google und machen Druck. Man solle doch bitte direkt das Rohmaterial verpixeln, sonst könnte es ja sein, dass irgendwer an das originale Foto kommt. Welch skandalöse Vorstellung.</p>
<p>Tja, und nun kommt es, dass z.B. die Bundesgeschäftsstelle der Grünen vor dem Neuen Tor in Berlin ebenfalls verpixelt wurde &#8211; allerdings gegen den Willen der Grünen. Unbekannte hatten nämlich einen Antrag eingereicht. Und nun geht das nicht mehr rückgängig zu machen. Harhar, wie sagt man so schön? OWNED! Ich finds lustig.</p>
<p>Kommt ja auch noch, dass es evtl. ein zwei Mietwohnungen in Deutschland gibt, wo ab und an auch mal die Bewohner wechseln. Und wenn die Vorgänger die Butze haben verpixeln lassen, sind die Nachmieter schön angeschmiert. Denn wie gesagt &#8211; es gibt kein Zurück.</p>
<p>Paradoxerweise ist Street View in Deutschland so beliebt wie nirgendwo anders. Ich zitiere mal WinFuture: &#8220;Nachdem der Service am Donnerstag Morgen online ging, wurden im Laufe des Tages weltweit doppelt so viele Bilder aus den Street View-Datenbanken abgerufen wie an normalen Tagen. Einen so starken Zulauf habe man in keinem der anderen 26 Staaten erlebt.&#8221;</p>
<p>Tjaja. Deutschland wieder mal. ^^</p>
<p><span style="font-size: x-small;">[<a href="http://winfuture.de/news,59663.html">WinFuture 1</a>] [<a href="http://winfuture.de/news,59651.html">WinFuture 2</a>] [<a href="http://maps.google.com/maps?f=q&amp;source=s_q&amp;hl=en&amp;geocode=&amp;q=oberstaufen,+schlossstra%C3%9Fe&amp;sll=50.89418,13.66566&amp;sspn=0.007606,0.01929&amp;ie=UTF8&amp;hq=&amp;hnear=Schlo%C3%9Fstra%C3%9Fe,+87534+Oberstaufen,+Oberallg%C3%A4u,+Bayern,+Germany&amp;ll=47.553011,10.018933&amp;spn=0.001025,0.003433&amp;t=h&amp;z=19&amp;layer=c&amp;cbll=47.553011,10.018933&amp;panoid=X5k02BHibzorvcRQNkvXtg&amp;cbp=12,110.39,,0,-2.59">Street View</a>]</span></p>
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		<title>Die lustigen kleinen Guckkästchen.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtung]]></category>
		<category><![CDATA[Smartphones]]></category>
		<category><![CDATA[witzig]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Markt für Smartphones wächst rasant. Android und Windows Phone 7 heizen den Wettbewerb an. Kein Wunder, dass es immer mehr bezahlbare Angebote gibt, sei es durch eBay oder durch die Massenherstellung. Logisch also, dass man immer mehr Menschen auf der Straße mit solchen lustigen kleinen Guckkästchen in der Hand sieht. Besonders fällt es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1769" title="Smartphones" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-09_Smartphones.jpg" alt="Smartphones" width="580" height="295" /></p>
<p>Der Markt für Smartphones wächst rasant. Android und Windows Phone 7 heizen den Wettbewerb an. Kein Wunder, dass es immer mehr bezahlbare Angebote gibt, sei es durch eBay oder durch die Massenherstellung. Logisch also, dass man immer mehr Menschen auf der Straße mit solchen lustigen kleinen Guckkästchen in der Hand sieht.</p>
<p>Besonders fällt es in Straßenbahnen oder an Haltestellen auf. Wenn ich mich zu meiner Hauptpendelzeit in die Bahn setze, dann sehe ich im selben Waggon mindestens zwei drei Leute, die auf einem Display rumtatschen. Blicke ich ein wenig weiter, sehe ich jemanden, der an der Tür steht und seine nächste Musik wählt. Ach ja, das Mädel hinter mir tippt gerade eine SMS &#8211; lautlos.</p>
<p>Immer wieder gleiten die Technikwunder in die Taschen &#8211; um kurz darauf wieder hervorgeholt zu werden. Dank Anbindung an das World Wide Web rufen nun immer mehr Dinge nach Aufmerksamkeit &#8211; Tweets, Posts auf Facebook &amp; Co., Chatnachrichten, Skypeanrufe, Mails. Und natürlich kommen weiterhin SMSe, MMSe und klassische Anrufe.</p>
<p>Es wirkt fast so, als ob jeder seinen kleinen persönlichen Anschluss an die Welt in seiner Hosentasche hat. Und wenn er in das Display schaut, dann ist dies gleichzusetzen mit Freiheit, kurzzeitiger Erlösung. Umso wichtiger, dass man von sich selbst aus Kontakt hält, in dem man ein Foto der gestreiften Strumpfhosen einer Oma bei Facebook hochlädt oder einen perversen Tweet absendet. Denn das generiert garantiert Kommentare, Likes und Favs.</p>
<p>Irgendwie lustig, wenn alle nur noch zwischen dem sinnlosen Durch-die-Gegend-Gucken und dem In-das-Handy-Gucken wechseln. Gerade im Winter ist es toll, sieht man doch überall Displays leuchten.</p>
<p>Dumm nur, wenn man vergessen hat, den Akku rechtzeitig zu laden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1768" title="Smartphones Tweet" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-09_SmartphonesTweet.png" alt="Smartphones Tweet" width="580" height="305" /></p>
<p><span style="font-size: x-small;">[<a href="http://www.flickr.com/photos/samsungtomorrow/4684705596/">Foto</a>] [<a href="http://twitter.com/berlincore/statuses/1778326137995264">Tweet</a>]</span></p>
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		<title>Was ich so am Wochenende gelernt habe.</title>
		<link>http://www.pcundkaffee.de/2010/10/was-ich-so-am-wochenende-gelernt-habe/</link>
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		<pubDate>Sun, 24 Oct 2010 14:03:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Party]]></category>
		<category><![CDATA[Reise]]></category>

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		<description><![CDATA[Selbstmordattentäter haben womöglich Platzangst. Bei Frauen sind die Hände meistens kälter als der Rest, da der Körper die Wärme zuerst in die Gebärmutter leitet. Reine Schutzfunktion. Es gibt Toiletten, die aus alten Telefonzellen bestehen. Sehr cool. Man sollte durchaus in Betracht ziehen, zwei Stunden eher loszureisen, falls man mit der Deutschen Bahn unterwegs ist. In [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Selbstmordattentäter haben womöglich Platzangst.</p>
<p>Bei Frauen sind die Hände meistens kälter als der Rest, da der Körper die Wärme zuerst in die Gebärmutter leitet. Reine Schutzfunktion.</p>
<p>Es gibt Toiletten, die aus alten Telefonzellen bestehen. Sehr cool.</p>
<p>Man sollte durchaus in Betracht ziehen, zwei Stunden eher loszureisen, falls man mit der Deutschen Bahn unterwegs ist.</p>
<p>In jedem Zug reisen grundsätzlich ein schreiendes Baby oder andere aufmerksamkeitsbedürftige Individuen mit.</p>
<p>Gummibärchentorten sind toll.</p>
<p>Es gibt Tequila-Gießkannen.</p>
<p>Irgendein Café hat sonntags halb zwölf immer offen.</p>
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		<title>Einmal Finnisch und einmal Amerikanisch bitte.</title>
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		<pubDate>Fri, 15 Oct 2010 22:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Videotipp]]></category>
		<category><![CDATA[Amerika]]></category>
		<category><![CDATA[Finnland]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwei Videos, gesehen bei Caschy. Total krank. Und lustig. Ziemlich abgefahren auf den ersten Blick. Auf Dauer bestimmt nervig.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwei Videos, gesehen bei <a href="http://stadt-bremerhaven.de/">Caschy</a>.</p>
<p>Total krank. Und lustig.</p>
<p><object width="580" height="351"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/-z4iw8Ppo1o?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/-z4iw8Ppo1o?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="580" height="351"></embed></object></p>
<p>Ziemlich abgefahren auf den ersten Blick. Auf Dauer bestimmt nervig.</p>
<p><object width="580" height="460"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/qyJJncQfyIk?fs=1&amp;hl=de_DE"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/qyJJncQfyIk?fs=1&amp;hl=de_DE" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="580" height="460"></embed></object></p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Wenn einem die Betonung entgleitet.</title>
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		<pubDate>Sat, 07 Aug 2010 22:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>
		<category><![CDATA[Telefonat]]></category>

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		<description><![CDATA[Ist euch das auch schon mal passiert? Ihr telefoniert mit eurer Cousine und betont einige Stellen völlig falsch? Das gesamte Gespräch ist kein langes und eigentlich habt ihr wegen ihrem Bruder angerufen. Irgendwie bei vollem Bewusstsein sprecht ihr die Dinge aus, aber verzerrt dabei die Stimmbänder, dass es am Ende so klingt, als ob es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ist euch das auch schon mal passiert? Ihr telefoniert mit eurer Cousine und betont einige Stellen völlig falsch? Das gesamte Gespräch ist kein langes und eigentlich habt ihr wegen ihrem Bruder angerufen. Irgendwie bei vollem Bewusstsein sprecht ihr die Dinge aus, aber verzerrt dabei die Stimmbänder, dass es am Ende so klingt, als ob es schlecht war, dass nicht gleich er rangegangen ist. Dem war aber gar nicht so.</p>
<p>Vermutlich hat sie es bereits schon wieder vergessen. Vermutlich waren das alles nur ziemlich unbedeutende zwei Minuten und beim nächsten Treffen denke ich schon gar nicht mehr daran. Vermutlich mache ich mir viel zu viele Gedanken über gewisse Dinge. Und vermutlich bin ich für manche Leser ziemlich verwirrend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>Nachbarn.</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 15:12:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>
		<category><![CDATA[Beobachtungen]]></category>
		<category><![CDATA[Nachbarn]]></category>

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		<description><![CDATA[Einer packt seinen Gelben Sack in den Kofferraum seines Autos, fährt mit dem Auto zur Schranke (vielleicht 50m), steigt aus, macht den Kofferraum auf, nimmt den Gelben Sack und schmeißt ihn auf den Sackhaufen, der sich in einer rechteckigen Holzpalisadenbucht gleich neben der Ausfahrt und damit auch neben der Schranke befindet, macht den Kofferraum zu, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Einer packt seinen Gelben Sack in den Kofferraum seines Autos, fährt mit dem Auto zur Schranke (vielleicht 50m), steigt aus, macht den Kofferraum auf, nimmt den Gelben Sack und schmeißt ihn auf den Sackhaufen, der sich in einer rechteckigen Holzpalisadenbucht gleich neben der Ausfahrt und damit auch neben der Schranke befindet, macht den Kofferraum zu, steigt wieder in sein Auto, macht die Schranke auf und fährt davon.</p>
<p>Manche schmeißen ihren Katzenstreu über den Balkonrand, sodass unser Balkonien nicht mehr einem Urlaubsziel gleicht. Von einer DNA-Analyse des Zeugs haben wir vorerst abgesehen und uns mit der Situation abgefunden, den kontaminierten Bereich nicht mehr zu betreten und nur noch in unbedingt notwendigen Fällen unter besonderer Vorsicht zu reinigen.</p>
<p>Jemand wickelt seine Bonbons aus und lässt alles, was vorher den nun in seinem Mund befindlichen Teil vor äußeren Einflüssen geschützt hat, einfach auf die Haustreppe fallen. Einen Kaugummi durfte ich auch schon auffegen. Oder Büroklammern. Oder Katzenpisse. Nein, die fegt man nicht.</p>
<p>Zwei parken ihr Auto genau zu dem Zeitpunkt, wo der Hausmeister mit Multicar plus Anhänger da ist um den Rasen zu mähen, so günstig auf dem Hof (groß mit Asphaltstraße, einer &#8220;Abzweigung&#8221; und gut 20 Parkplätzen), dass man dort mit seinem eigenen Auto nicht mehr weit kommt. Denn sie stehen mitten auf der Straße. Grund: Eine mäßig gefüllte Einkaufstüte. Sie wird bis in den zweiten Stock transportiert. Langsam und gemächlich. Das dauert.</p>
<p>Mehrere, die einen etwas einseitigen und sehr gewöhnungsbedürftigen Musikgeschmack beweisen.</p>
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		<title>Eine Woche mit viel Dreamweaver, Photoshop, Mitternachtsmusik und einem Schattenmesser.</title>
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		<pubDate>Sat, 24 Jul 2010 22:19:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>
		<category><![CDATA[Wochenbericht]]></category>
		<category><![CDATA[Zukunft]]></category>

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		<description><![CDATA[Vorbei ist sie: Eine Woche mit allerlei Software, Audio und Analogio. Warum ich mich all dieser Neu- und Altzeitdrogen gleichzeitig ausgesetzt habe, warum ich in dieser Woche so gut wie nie daheim am PC war, demzufolge auch nur einen Blogpost schaffte und warum ich nun vor einer großen Entscheidung stehe lest ihr nur hier exklusiv [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1465" title="Woche" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-24_Woche.png" alt="Woche" width="580" height="348" /></p>
<p>Vorbei ist sie: Eine Woche mit allerlei Software, Audio und Analogio. Warum ich mich all dieser Neu- und Altzeitdrogen gleichzeitig ausgesetzt habe, warum ich in dieser Woche so gut wie nie daheim am PC war, demzufolge auch nur einen Blogpost schaffte und warum ich nun vor einer großen Entscheidung stehe lest ihr nur hier exklusiv auf meinem Blog. Es ist teilweise wahrscheinlich notwendig, zwischen den Zeilen zu lesen. (Wie sonst auch.)</p>
<p><span id="more-1460"></span></p>
<p>Irgendwie langweilig, gleich am Anfang den Grund für diese Woche zu nennen, oder? Ihr dürft diesmal anhand des Textes herausfinden, was ich in diesen fünf Tagen gemacht habe. Es ist ein und dieselbe Tätigkeit. Sebastian weiß es schon, da wir uns vorgestern rein zufällig auf der Heimfahrt von Dresden nach Dippoldiswalde trafen. Am Ende konnte ich ihm sogar bei der Suche nach einer Taxitelefonnummer helfen.</p>
<p>Ich kaufte mir am Freitag letzte Woche eine Wochenkarte. Notwendig, denn ich musste jeden Tag in Friedrichstadt sein und dann natürlich auch wieder heim gurken. Start war 10 Uhr und Ende gegen 19 Uhr. Bequem zum Ausschlafen. Die ersten drei Tage waren heiß, Donnerstag und Freitag waren kühl und regnerisch. Tut aber nichts zur Sache, denn drinnen war es eigentlich jederzeit angenehm zum Arbeiten, auch wenn der Lederbezug des Stuhls nicht immer vorteilhaft war.</p>
<p>Hauptinhalt in dieser Zeit waren zwei große Bildschirme, Dreamweaver, Photoshop und Firefox. Man kann sich nun eventuell denken, was ich gemacht habe. Was man sagen muss, ist, dass Photoshop nicht wirklich stabil auf einem AMD 2800+ und 2GB RAM läuft, denn es schmierte mir ungefähr drei Mal ab. Die .tiff-Datei hatte vermutlich zu viele Ebenen. Dreamweaver tat hingegen einen perfekten Job, lief wie geschmiert (so bin ich es ja auch schon jahrelang von diesem großartigen Editor gewöhnt) und ich habe gelernt, wie man den eingebauten FTP-Client richtig nutzt. Hätte ich schon eher mal tun sollen, ich N00b. Firefox finde ich persönlich ätzend. Läuft keineswegs mehr rund, weswegen ich ihn daheim schon seit dem 17.09.2009 nicht mehr verwende. Man betrachte nur mal die äußerst träge reagierende Adresszeile, bei der sich Seitenvorschläge extrem zeitverzögert öffnen und auswählen lassen. Und bis Firefox gestartet ist, kann ich auch ruhig einen Kaffee aufsetzen. Aber egal, auf jeden Fall ist Firefox wesentlich besser als der Internet Explorer. Gut, dass die Firmen mittlerweile vermehrt umsteigen.</p>
<p>Täglich war ich ungefähr 20:15 Uhr daheim und aß dann erst Mal ordentlich Abendbrot. Eine neue Erfahrung, so spät mach ich das sonst nie. Letztendlich hab ich mich aber gut drauf eingestellt und ging jeden Tag erst zwischen 0 und 1:30 Uhr ins Bett. Somit waren die drei Stunden zum Verdauen gegeben. Abends schaute ich fast immer TV. Spannende Thriller oder gut gemachte Reportagen. Tat ich das nicht, hörte ich Musik. Das obergeile Album &#8220;The Defamation of Strickland Banks&#8221; von Plan B oder aber Zeugs von Massive Attack. I love it. Man ist nach so einem Tag wie ausgebrannt und kann irgendwie gar nicht mehr produktiv sein. Man kann sich nur banale Dinge wie TV oder Musik reinziehen. Ich zumindest. Weswegen ich auch nicht zum Bloggen kam. Denn wenn ich am Tag 7-9 Stunden auf Arbeit vorm PC sitze, will ich daheim nicht auch noch davor glucken.</p>
<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-24_Schattenmesser.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1466" title="Schattenmesser" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-24_Schattenmesser-580x434.jpg" alt="Schattenmesser" width="580" height="434" /></a></p>
<p>Auf den Busfahrten nahm ich mir das &#8220;Schattenmesser&#8221; zur Brust. Ein enorm gutes Buch mit einer geilen Story, welches allerdings erstmal ein wenig in Fahrt kommen muss, dann aber umso besser ist. Man kommt bei 2x30min Bus und 2x7min Straßenbahn am Tag richtig weit, muss ich sagen. Jedoch habe ich die letzten beiden Tage ausgesetzt, ansonsten hätte ich die letzten 50 Seiten schon lange weg. Neuen Lesestoff besorgte ich mir am Donnerstag. Beides Bücher vom Knaur-Verlag, die verlegen im Bereich Krimis und Thriller meiner Meinung nach die besten Sachen. Da habe ich noch nie einen Kauf bereut. Zumal die humane Preise zwischen 8 und 10 Euro pro Buch haben.</p>
<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-24_Knaur.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1467" title="Knaur" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-24_Knaur-580x434.jpg" alt="Knaur" width="580" height="434" /></a></p>
<p>Auf einer Rückfahrt nach Dipps saßen zwei Sitzreihen vor mir zwei Mädels, so um die 18 Jahre alt, und vollführten die gesamte Zeit Tanzmoves. Übten eine Art Choreografie ein, die sie sich spontan ausdachten. Lachten dabei enorm viel und lenkten den halben Bus ab. Und drehten sich ein paar Mal um und lachten, wenn ich irgendwelche Grimassen machte. Ansonsten war in der Woche auf den Fahrten nicht viel los.</p>
<p>Und nun stehe ich vor einer Entscheidung. Werde am Dienstag anrufen.</p>
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		<title>Von Holzklotz-Hippies und Malteser-Mädchen.</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 20:29:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>
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		<description><![CDATA[Freitag, also neulich, war ich in Dresden. So ganz allein, denn ich hatte schließlich einen Termin. Der ist aber völlig unwichtig für euch. Hier soll es vielmehr um die Dinge gehen, die nach diesem Termin statt fanden. Teilweise mit mir in der Hauptrolle und teilweise mit mir als Gast. Selten auch als Mitspieler. Einleitung Es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Freitag, also neulich, war ich in Dresden. So ganz allein, denn ich hatte schließlich einen Termin. Der ist aber völlig unwichtig für euch. Hier soll es vielmehr um die Dinge gehen, die nach diesem Termin statt fanden. Teilweise mit mir in der Hauptrolle und teilweise mit mir als Gast. Selten auch als Mitspieler.</p>
<p><span id="more-1441"></span></p>
<h4>Einleitung</h4>
<p>Es war so gegen 17 Uhr, ich in Hauptbahnhofnähe, genauer gesagt auf einer Holzbank in der Centrum Galerie. Dank meiner glorreichen Vorbereitung wusste ich, dass erst 19:45 Uhr der Film &#8220;Vergebung&#8221; im UFA Kristallpalast, einem örtlichen und etwas charmelosen Kino, läuft. Schnell also mein Handy Smartphone herausgeholt und mich mit der Cinemaxx-Webseite herumgeschlagen. Da diese irgendwie keine für Mobilgeräte angepasste Version hat und mein Androide ein wenig auf Kriegsfuß mit dem Kinoauswahlmenü war, musste ich Google bemühen und fand dadurch heraus, dass Viertel nach fünf auch dort der dritte Teil der Millenium-Trilogie sichtbar ist. Leider liegt das örtliche Cinemaxx nahe am Blauen Wunder (einer blauen Brücke, die ziemlich alt und in der Bausubstanz umstritten ist) und ist selbst bei Tempo 200 in frühestens 15 Minuten erreichbar. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln braucht man so 24 bis 30 Minuten. Also entschied ich mich, rund um die Prager Straße meine Zeit totzuschlagen.</p>
<h4>Einkaufen</h4>
<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-15_DresdenEinkauf.jpg"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-1442" title="Dresden Einkauf" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-15_DresdenEinkauf-150x112.jpg" alt="Dresden Einkauf" width="150" height="112" /></a>Ganz am Anfang erst Mal chillen, sprich Coffee Shop. Danach gleich ein paar Fliegen mit einer Klappe schlagen, sprich Sachen kaufen. Kurze Hosen sind bei mir etwas rar, ich konnte ja nicht ahnen, dass dauerhaft solche Temperaturen herrschen würden. Dank echt kompetenter und superschneller Beratung war ich nach gefühlten 15 Minuten wieder draußen und hatte zwei Hosen und ein T-Shirt im Beutel. Coole Sache. Im Erfolgsrausch setzte ich meinen Einkaufszug fort und ergatterte ein paar Sneakersocken (die schwarzen 43-46er waren echt kaum noch zu haben) sowie zwei T-Shirts von Tom Tailor, meinem Lieblings-T-Shirt-Hersteller.</p>
<h4>Beobachtungen</h4>
<p>Nachdem mein Konto um ein paar Euro ärmer war und ich erstmal alles hatte, was ich brauchte, ging ich wieder raus aus der Centum Galerie, auf der Suche nach einem Café, in dem ich die restliche Dreiviertelstunde absitzen wollte. Kurz, nachdem ich die ersten Schritte raus aus der kalten Halle, hinein in die warme Natur machte, lieg schräg an mir ein Mädchen vorbei, das einen Holzklotz am Bein hatte. Der war, wie man es vielleicht aus manchen Comics oder Filmen kennt, wie so ein schwerer Stein bei einem Häftling drangebunden. Um es kurz zu umschreiben: Dicke rote Schnur, kurz überm Knöchel festgebunden, danach mindestens ein halber Meter Platz, bis dann der Holzklotz in Würfelform kam. Dieser war recht groß, ich würde auf eine Kantenlänge von acht Zentimetern tippen. Kein Witz! Das war ein total komisches Bild.</p>
<p>Ein paar Meter weiter entdeckte ich einen Jungen und ein Mädel, beide eine Art Hefter in der Hand. Zwischen ihnen liefen ein paar Menschen lang, sie gaben sich aber dennoch ein Zeichen, machten sich quasi aus, wen sie als nächsten beehren wollten. Dabei sah ich, wie das Mädchen mich kurz ansah. Und als ich ein wenig auf sie zuging, war es mir schon klar: Sie will mit mir reden. Klar, ich bin jung, war allein und sehe harmlos aus. Perfekt. Es stellte sich heraus, dass sie von Malteser war. Sie gab mir gleich am Anfang die Hand, ich schüttelte sie etwas zögerlich. Diese Geste soll wohl eine Art Annäherung an den Probanden darstellen. Keine Frage, sie war attraktiv, ihre Stimme angenehm und sie hielt ihren Kopf sehr nah an meinem, eigentlich schon zu nah, es waren weniger als 30 Zentimeter. Sie erklärte mir so einige Dinge, unter anderem, dass sie noch zur Schule geht und dass sie monatlich sechs Euro an Malteser spendet. Ich schätze sie auf 16 oder 17. Ende der Geschichte: Ich füllte ihr Formular nicht aus.</p>
<p>In Frankfurt/Main begegnete mir auch ein Malteser-Mädchen, aber im Unterschied zu Dresden wurde mir dort bloß eine Broschüre mitgegeben. Empfand ich wesentlich angenehmer als dazu gedrängt zu werden, gleich mal eine Art Dauerüberweisung zu bewilligen. Zur Zeit scheint eh Hochsaison der Leutewerber zu sein, auf der Prager Straße sah man einige gleich angezogene Pärchen mit Heftern. Die verdienen so um die 1000 Euro, bei guter Werbequote 2000. So stand es zumindest mal neulich bei einer Anzeige, glaube ich.</p>
<h4>Schluss</h4>
<p>Nach diesen Eindrücken suchte ich mir dann einen Platz im vorderen letzten Drittel draußen in einem Café aus und pflanzte mich dort nieder. Himbeertorte und eine Tasse Kaffee waren das Monatsangebot. 2,99€. Gebongt. Hat beides gut geschmeckt. Während dieser nicht mehr vollen Dreiviertelstunde machte ich natürlich wiederum so einige Bemerkungen. Doch um die soll es heute nicht mehr gehen.</p>
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		<title>Ohne Kommentar.</title>
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		<pubDate>Wed, 07 Jul 2010 14:45:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[fail]]></category>
		<category><![CDATA[Frau Bundespräsidentin]]></category>

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		<description><![CDATA[[via]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-07_Fail.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1430" title="Fail" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-07_Fail-580x386.jpg" alt="Fail" width="580" height="386" /></a></p>
<p><span style="font-size: x-small;">[</span><a href="http://twitpic.com/237nj0"><span style="font-size: x-small;">via</span></a><span style="font-size: x-small;">]</span></p>
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		<title>Augen auf im Straßenverkehr!</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Jul 2010 19:07:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extra]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Gefahren]]></category>
		<category><![CDATA[gif]]></category>
		<category><![CDATA[Leben]]></category>
		<category><![CDATA[Straßenverkehr]]></category>

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		<description><![CDATA[Und vor allen Dingen: Immer schön nach vorne gucken. [via]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und vor allen Dingen: Immer schön nach vorne gucken.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1388" title="Tunnelfail" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-05_Augenauf.gif" alt="Tunnelfail" width="344" height="328" /></p>
<p><span style="font-size: x-small;">[</span><a href="http://theworldsbestever.com/2010/06/29/gif-magic-13/"><span style="font-size: x-small;">via</span></a><span style="font-size: x-small;">]</span></p>
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		<title>Mein mobiler Datentraffic liegt voll im Durchschnitt. Und das mit E-Plus.</title>
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		<pubDate>Fri, 02 Jul 2010 18:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[HTC]]></category>
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		<description><![CDATA[In den USA haben einige Mobilfunkbetreiber 60000 zufällig ausgewählte Rechnungen anonym zur Verfügung gestellt. Dabei herausgekommen ist, dass jeder im Durchschnitt 300 MB Traffic pro Monat mit seinem Smartphone verursacht. Das sind im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum 230 Prozent mehr. Wahnsinn, aber gleichzeitg auch nichts unerwartetes, da ja 2010 wie schon von mir gesagt das [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-02_DesireTraffic.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1367" title="Desire Traffic" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-02_DesireTraffic-580x434.jpg" alt="Desire Traffic" width="580" height="434" /></a></p>
<p>In den USA haben einige Mobilfunkbetreiber 60000 zufällig ausgewählte Rechnungen anonym zur Verfügung gestellt. Dabei herausgekommen ist, dass jeder im Durchschnitt 300 MB Traffic pro Monat mit seinem Smartphone verursacht. Das sind im Vergleich mit dem Vorjahreszeitraum 230 Prozent mehr. Wahnsinn, aber gleichzeitg auch nichts unerwartetes, da ja 2010 wie schon von mir <a href="http://www.pcundkaffee.de/2010/07/endlich-sommer-2/">gesagt</a> das Jahr der Smartphones, Tablets &amp; Co. ist, und die sind fast alle fürs Internet ausgelegt.</p>
<p>Wenn ich diese 300 MB so betrachte, dann kann ich sagen, dass ich da voll drin liege. Zum Tracken nutze ich das <a href="http://www.androidpit.de/de/android/market/apps/app/com.roysolberg.android.datacounter/Data-counter-widget">Data counter widget</a> auf meinem Desire. Bei mir muss ich die Zahlen immer am achten des Monats resetten, zum Glück macht das Programm das automatisch (Einstellungssache). Zur Zeit stehe ich bei 244 MB, macht nach Herrn Ries genau 10,17 MB pro Tag. Es stehen noch sechs Tage aus, bei denen somit weitere 61 MB anfallen werden. Insgesamt 305 MB.</p>
<p>Die letzten zwei drei Monate hatte ich schon immer so um die 300 MB Traffic. Das ist an und für sich keine Kunst. Es gibt genügend Dienste/Programme, die die Zahl nach oben schnellen lassen. Da wären z.B. YouTube, Google Maps, Twitpics und Programmupdates. Es ist aber viel mehr eine Kunst, diesen Traffic im E-Plus-Netz zu verursachen. Ich muss schon sagen, dass es bereits einige Frustmomente gab. Immer mal wieder ist das Netz einfach weg, er überträgt keine Daten. Scheinbar sind die Masten überlastet. Dazu kommt, dass ich daheim (8000 Einwohner) nur Edge habe. Neulich war meine Cousine zu Besuch. Neidisch lugte ich auf ihren Androiden. Aber nicht wegen dem Gerät an sich, sondern wegen der Tatsache, dass sie hier 3G-Netz hat. Sie ist bei Vodafone.</p>
<p>Heute in Dresden war sich mein Desire auch nicht ganz sicher, ob es lieber 3G oder HSDPA nehmen soll. 3G hatte nur 1-2 von 4 Balken und war deswegen ab und zu weg. Absolut nervtötend. Aber hey, ich bezahle schließlich auch nur round about 10 Euro und darf dafür innerhalb von 30 Tagen 1 GB Traffic verursachen (<a href="http://www.simyo.de/tarif/einheitstarif/tarifoption-daten-1gb.html">mehr Info</a>). Danach zahle ich den normalen Tarif, 24 Cent pro MB. (Nur mal so aus Spaß: Bei 305 MB wären das 73,20 Euro.) Noch lassen sich die Aussetzer aushalten, sollte es aber schlimmer werden, werde ich wohl das Netz wechseln müssen.</p>
<p>Und ihr so? Liegt ihr auch im Durchschnitt? Falls ihr kein Smartphone inklusive mobilem Internet habt: Ist nur noch eine Frage der Zeit.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">[Quelle: </span><a href="http://winfuture.de/news,56525.html"><span style="font-size: x-small;">winfuture</span></a><span style="font-size: x-small;">]</span></p>
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		<title>Frankfurt/Main.</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Jun 2010 17:08:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Tagtäglich]]></category>
		<category><![CDATA[Bewerbung]]></category>
		<category><![CDATA[FFM]]></category>

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		<description><![CDATA[FFM hat mich schon damals fasziniert, als ich zusammen mit unserer Schülerfirma &#8220;Run 4 Life&#8221; dort zum Bundeswettbewerb aller deutschen Schülerfirmen war. Wir belegten zwar nur den inoffiziellen vierten Platz, aber das hat ja nichts daran geändert, dass wir in Frankfurt/Main hausierten. Dieses Jahr ist der Wettbewerb glaube ich in Berlin, fänd ich nun nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>FFM hat mich schon <a href="http://blog.leoschiller.de/?p=31">damals</a> fasziniert, als ich zusammen mit unserer Schülerfirma &#8220;<a href="http://run4life.de.vu">Run 4 Life</a>&#8221; dort zum Bundeswettbewerb aller deutschen Schülerfirmen war. Wir belegten zwar nur den inoffiziellen vierten Platz, aber das hat ja nichts daran geändert, dass wir in Frankfurt/Main hausierten. Dieses Jahr ist der Wettbewerb glaube ich in Berlin, fänd ich nun nicht so spannend, da man Berlin ja so halbwegs kennt. Wie dem auch so, Schülerfirmen gehen immer nur ein Jahr, daher war ich diese Woche wegen etwas komplett anderem in Frankfurt. Was genau, wird später noch verraten.</p>
<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-26_FrankfurtTwitter01.png"><img class="alignnone size-large wp-image-1322" title="Twitter 01" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-26_FrankfurtTwitter01-580x264.png" alt="Twitter 01" width="580" height="264" /></a></p>
<p>Mittwoch früh ging es los, ich stand daheim halb sechs auf und bugsierte meine drei Buchstaben nach Dresden zum Hbf. In Frankfurt rollte mein ICE dann gegen 12:41 Uhr ein. Eine Stunde, bevor ich im Hotel einchecken konnte. Also machte ich mich auf den Weg, ein wenig herumrumlatschen und Leute beobachten. Da ich ja keine Eile hatte und dementsprechend lahmarschig herumlief, quatschte mich draußen vorm Haupteingang gleich ein nettes Mädel von Malteser an. Die Unterhaltung war ganz ok, das Faltblatt nahm ich gern entgegen. Kleine Erinnerung, warum also nicht.</p>
<p>So gegen halb zwei kam ich an einem Asia-Restaurant vorbei, das zwischen 10 und 15 Uhr alles für 3,90 Euro anbot &#8211; bereit zum Mitnehmen. Drinnen war es warm und stickig, aber es war auszuhalten. Nach einer Weile hatte man sich dann akklimatisiert. Vorne am Eingang saß eine junge Truppe, bunt gemischt. Vermutlich werktätige Bevölkerung. Und vor mir am Tresen stand ein etwas älterer, leicht verwirrter Mann. Der war irgendwie total leicht reizbar und arrogant dazu. Er wollte irgendeine Soße zu seinem Reis mit Hähnchen dazu haben, und als ihn die Kellnerin fragte, was für Soße, da wusste er selber keinen Rat. &#8220;Machen Sie mir die Soße drauf, aber nicht zu viel.&#8221; &#8211; &#8220;Ja, was denn für eine Soße?&#8221;- &#8220;Ja, was weiß ich denn. Machen Sie halt die Soße drauf.&#8221; Es gab nämlich zwei verschiedene Soßen, und die kosteten auch noch Aufpreis. Der Mann ging dann übelst die Kellnerin an, so von wegen, was sie sich denn erlaube, sie solle sich mal nicht so anstellen. Dabei war ihre Nachfrage voll gerechtfertigt, nur verstand der Herr ihren Dialekt nicht so richtig. Das endete darin, dass die Kellnerin immer genervter wurde und irgenwann einfach irgendwas auf ihren Zettel schrieb, bevor sie diesen in die Küche gab. Der ganze Laden schien irgendwie etwas oll, zumindest das Regal hinter dem Tresen. Es war halb leer, neben den Schnapsgläsern lagen irgendwelche Zettel und der Staub wurde um die stehenden Gläser herum gewischt.</p>
<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-25_HotelFrankfurt.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1321" title="Hotelzimmer Frankfurt" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-25_HotelFrankfurt-580x347.jpg" alt="Hotelzimmer Frankfurt" width="580" height="347" /></a></p>
<p>Irgendwann hatte ich dann mein Essen. Aß ich nach dem Checkin im <a href="http://www.hotelparis.de">Hotel</a>. Nichts besonderes. Das Hotelzimmer war gut. Klein, aber gut. Völlig ausreichend für die eine Nacht und mit 40 Euro auch nicht zu teuer, lag schließlich nur 200m vom Hauptbahnhof entfernt. Das Personal war übelst cool und locker drauf, super Sache. Leider ging das angepriesene WLAN nicht mehr in meinem Zimmer, das sich in der dritten Etage befand. Und der Empfang des normalen Handynetzes war irgendwie auch recht bescheiden. Aber ich war ja weder zum Surfen nach Frankfurt gekommen, noch zum Fußball schauen.</p>
<p>Denn Mittwoch Abend spielte ja Deutschland gegen Ghana. Ein ziemlich günstiger Zeitpunkt, wenn man genau diese Nacht in einer Großstadt ist und am nächsten Tag einen ziemlich wichtigen Termin hat. Ich stellte mir schon vor, wie ich vor lauter Lärm nicht schlafen kann. Doch es kam anders. War alles sehr gechillt. Der Fernseher lief während dem Spiel auf lautlos, ich musste mich ja auf Donnerstag vorbereiten. Als das Tor fiel, merkte ich das automatisch durch die anderen Hotelgäste. Ich machte kurz den Ton an und schaute mir die Wiederholung des Schusses von Özil an. Als das Spiel vorbei war, war es noch nicht groß laut in der Stadt. Erst gegen elf fingen die Leute an, sich in ihre Autos zu setzen und hupende Autokorsos zu bilden. Und eben diese hörte man dann geschätzte zwei bis drei Viertelstunden. Aber halb so wild, ich schlief dennoch schnell ein. Und die Nacht war super. Die Matratze war ungefähr wie bei mir daheim und das Bett ein Doppelbett.</p>
<p>Donnerstag. Frankfurt/Main. Großstadt. Viele Menschen. Viele Eindrücke. Viele Erfahrungen. Es war ein sehr heißer Tag. Angesagte 27 Grad, gefühlt mindestens 30 Grad. Um zu meinem Termin zu kommen, musste ich mit der S-Bahn zum Flughafen fahren. Keine große Sache, da nur drei Stationen bzw. 10 Minuten. Den wesentlichen Teil meiner Fahrt machte aber die Wartezeit aus, so um die 40 Minuten. Ich setzte mich also auf so eine lustige runde aus Stühlen und war ganz überrascht, dass sich immer wieder Frauen direkt neben mich setzten. Vielleicht lag es an meinem schicken Hemd, wer weiß. Als ich dann draußen war und über das Flughafengelände ging, wurde mir schon recht warm. Es war noch an der Grenze, man schwitzte noch nicht richtig, aber es war für die Uhrzeit schon echt warm. Nachmittags wurde es noch viel wärmer, richtig brutal warm. An der Station stand zudem ein farbiger Mann, der die ganze Zeit aus einem Megafon irgendsoeinen Fußballfeierspruch liefen ließ. Die ersten Sekunden relativ lustig, dann aber voll nervig. Schließlich musste ich einige Zeit auf die Bahn warten.</p>
<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-26_FrankfurtTwitter02.png"><img class="alignnone size-large wp-image-1323" title="Twitter 02" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/06/2010-06-26_FrankfurtTwitter02-580x262.png" alt="Twitter 02" width="580" height="262" /></a></p>
<p>Auf der Rückfahrt war im ICE die Klimaanlage defekt. Das war die wärmste Zugfahrt meines Lebens bisher. Ich knöpfte direkt noch ein Loch von meinem Hemd auf, war anders nicht zu ertragen. Zu unser aller Überraschung brachte das Personal eiskalte Getränke, sodass es einigermaßen erträglich wurde. Nach drei von fünf Stunden Fahrt ging die Temperatur so langsam runter, war ja schließlich schon 18 Uhr.</p>
<p>Was einem sofort auffällt, wenn man in Dresden steht: Mit Hemd ist man besonders. Da haben fast alle &#8220;normale&#8221; Sachen, sprich T-Shirts und Tops an. In Frankfurt rennen dagegen fast alle mit Hemd oder Anzügen rum. Im Bus stieg dann auf halber Fahrt eine Partygemeinschaft ein und es roch sofort überall nach Bier. Tjoar, fand ich gut. Nicht. Aber sie waren harmlos.</p>
<p>Alles in allem zwei tolle Tage. Ich mag Frankfurt/Main einfach. Es ist keine abgedrehte Stadt, aber lebendig. Die Leute sind nicht so wie in Hamburg auf Randale aus, aber lieben dennoch das Beisammensein. In Frankfurt findet man viele wichtige Unternehmen. Die Stadt ist modern und interessant. Schon 2008 hat sie eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Und warum war ich nun in FFM? Ich sag es mal mit einem Wort: Bewerberauswahltest. :)</p>
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