R.I.P. Blacky.

Blacky im Sommer (16.04.2009)

Mein Opa hat, seit ich denken kann, Hunde. Und auch schon lange vor mir hatte er immer einen Hund an seiner Seite. Als ich ein kleiner Junge war und das erste Mal bei meinen Großeltern zu Besuch, lernte ich Cindy kennen. Eine Schäferhündin, die auf einem Holzhaufen stand und mich etwas aggressiv anbellte, weil sie scharf auf meine Schokoschnitte war, die ich zu meiner Verwunderung in der rechten Hand hielt. Das ist so ziemlich die einzige Erinnerung von Cindy, die mir blieb. Denn sie verstarb recht bald und wurde durch Asta ersetzt. Eine Rottweilerin mit einem Stummelschwanz. Damals regte mich dieser von Menschenhand gekürzte Schwanz extrem auf, da ich nicht verstehen konnte, wie man einem Tier so etwas antun kann (ich kann es heute immer noch nicht). Asta war eine tolle Hündin. Prägendes Ereignis bei ihr war, dass ich sie einmal alleine hielt und sie mich brutal umriss. Die Kraft, die sie hatte, war echt brutal. Und einmal stellte sie einen Dieb, der aus der Werkstatt von meinem Opa eine Bohrmaschine klauen wollte. Echt geniale Aktion. Er lag am Boden und sie auf ihm. Harhar. Leider war ich nicht dabei.

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Was bleibt.

Sind analoge Zeugnisse der Zeit, die darauf warten, von mir sortiert und teilweise zur Agentur für Arbeit gebracht zu werden. Morgen.

FFM Rechnungen

Eine Diskussion.

Eine Diskussion, und schon hast du so eine Menge Wut im Bauch, dass dein Kopf glüht und du vor innerer Unruhe glatt gar nicht weißt, wo du hingehen sollst. Dass du nicht weißt, ob Musik jetzt hilft, wie sonst auch immer.

Wenn man mit Leuten über ein Thema diskutiert, das eigentlich gar kein Diskussionsthema ist, da das, worüber man da zu diskutieren vermag, noch gar nicht fest steht. Wenn einem Dinge an den Kopf geknallt werden, die sich wie Faustschläge in den Magen anfühlen. Wenn dir zeitweise die Tränen kommen. Wenn du irgenwann aufhörst zu reden und es zum Monolog der anderen werden lässt; wenn du alles nur noch auffrisst.

Irgendwann bist du an dem Punkt, an dem du das Vertrauen verlierst, an dem du keinen Bock mehr hast, an dem du nicht mehr weißt, was richtig ist.

Ich hasse diese Momente. Ich hasse sie.

Und stelle fest, dass dieses Mal Musik nur sehr schwer hilft. Aber sie hilft. Wieder einmal.

Fläschchen.

Jade

So. Wer kann sich ab jetzt der WM entziehen?

Wer von euch ist so stark und kann sich ab jetzt der Fußballweltmeisterschaft entziehen? Nach dieser historisch hohen Niederlage für England? Wer hat bis jetzt steif dagegengehalten und will ab sofort einschalten?

Die meisten anderen europäischen Mannschaften haben/hatten ihre ganzen alten Profispieler mit an Bord, die mittlerweile das günstige Alter überschritten haben. Jogi Löw hat dagegen auf junges Blut gesetzt und genau diese Strategie geht auf. Ein Hoch zudem auf alle Journalisten, die gegen Klose gehetzt haben. Absolut unhaltbar.

Erneut keimt ja die Diskussion um den Videobeweis auf: Ich bin genau wie Netzer gegen sowas, denn Fußball lebt von solchen Sachen, ist ein Drama und sollte nicht absolut perfektioniert werden. Dann macht es keinen Spaß mehr.

Ich freue mich schon auf ein hoffentlich genauso spannendes und fair gespieltes Viertelfinale nächsten Samstag in Kapstadt gegen Argentinien oder Mexiko. Anpfiff wie heute um vier.

Frankfurt/Main.

FFM hat mich schon damals fasziniert, als ich zusammen mit unserer Schülerfirma “Run 4 Life” dort zum Bundeswettbewerb aller deutschen Schülerfirmen war. Wir belegten zwar nur den inoffiziellen vierten Platz, aber das hat ja nichts daran geändert, dass wir in Frankfurt/Main hausierten. Dieses Jahr ist der Wettbewerb glaube ich in Berlin, fänd ich nun nicht so spannend, da man Berlin ja so halbwegs kennt. Wie dem auch so, Schülerfirmen gehen immer nur ein Jahr, daher war ich diese Woche wegen etwas komplett anderem in Frankfurt. Was genau, wird später noch verraten.

Twitter 01

Mittwoch früh ging es los, ich stand daheim halb sechs auf und bugsierte meine drei Buchstaben nach Dresden zum Hbf. In Frankfurt rollte mein ICE dann gegen 12:41 Uhr ein. Eine Stunde, bevor ich im Hotel einchecken konnte. Also machte ich mich auf den Weg, ein wenig herumrumlatschen und Leute beobachten. Da ich ja keine Eile hatte und dementsprechend lahmarschig herumlief, quatschte mich draußen vorm Haupteingang gleich ein nettes Mädel von Malteser an. Die Unterhaltung war ganz ok, das Faltblatt nahm ich gern entgegen. Kleine Erinnerung, warum also nicht.

So gegen halb zwei kam ich an einem Asia-Restaurant vorbei, das zwischen 10 und 15 Uhr alles für 3,90 Euro anbot – bereit zum Mitnehmen. Drinnen war es warm und stickig, aber es war auszuhalten. Nach einer Weile hatte man sich dann akklimatisiert. Vorne am Eingang saß eine junge Truppe, bunt gemischt. Vermutlich werktätige Bevölkerung. Und vor mir am Tresen stand ein etwas älterer, leicht verwirrter Mann. Der war irgendwie total leicht reizbar und arrogant dazu. Er wollte irgendeine Soße zu seinem Reis mit Hähnchen dazu haben, und als ihn die Kellnerin fragte, was für Soße, da wusste er selber keinen Rat. “Machen Sie mir die Soße drauf, aber nicht zu viel.” – “Ja, was denn für eine Soße?”- “Ja, was weiß ich denn. Machen Sie halt die Soße drauf.” Es gab nämlich zwei verschiedene Soßen, und die kosteten auch noch Aufpreis. Der Mann ging dann übelst die Kellnerin an, so von wegen, was sie sich denn erlaube, sie solle sich mal nicht so anstellen. Dabei war ihre Nachfrage voll gerechtfertigt, nur verstand der Herr ihren Dialekt nicht so richtig. Das endete darin, dass die Kellnerin immer genervter wurde und irgenwann einfach irgendwas auf ihren Zettel schrieb, bevor sie diesen in die Küche gab. Der ganze Laden schien irgendwie etwas oll, zumindest das Regal hinter dem Tresen. Es war halb leer, neben den Schnapsgläsern lagen irgendwelche Zettel und der Staub wurde um die stehenden Gläser herum gewischt.

Hotelzimmer Frankfurt

Irgendwann hatte ich dann mein Essen. Aß ich nach dem Checkin im Hotel. Nichts besonderes. Das Hotelzimmer war gut. Klein, aber gut. Völlig ausreichend für die eine Nacht und mit 40 Euro auch nicht zu teuer, lag schließlich nur 200m vom Hauptbahnhof entfernt. Das Personal war übelst cool und locker drauf, super Sache. Leider ging das angepriesene WLAN nicht mehr in meinem Zimmer, das sich in der dritten Etage befand. Und der Empfang des normalen Handynetzes war irgendwie auch recht bescheiden. Aber ich war ja weder zum Surfen nach Frankfurt gekommen, noch zum Fußball schauen.

Denn Mittwoch Abend spielte ja Deutschland gegen Ghana. Ein ziemlich günstiger Zeitpunkt, wenn man genau diese Nacht in einer Großstadt ist und am nächsten Tag einen ziemlich wichtigen Termin hat. Ich stellte mir schon vor, wie ich vor lauter Lärm nicht schlafen kann. Doch es kam anders. War alles sehr gechillt. Der Fernseher lief während dem Spiel auf lautlos, ich musste mich ja auf Donnerstag vorbereiten. Als das Tor fiel, merkte ich das automatisch durch die anderen Hotelgäste. Ich machte kurz den Ton an und schaute mir die Wiederholung des Schusses von Özil an. Als das Spiel vorbei war, war es noch nicht groß laut in der Stadt. Erst gegen elf fingen die Leute an, sich in ihre Autos zu setzen und hupende Autokorsos zu bilden. Und eben diese hörte man dann geschätzte zwei bis drei Viertelstunden. Aber halb so wild, ich schlief dennoch schnell ein. Und die Nacht war super. Die Matratze war ungefähr wie bei mir daheim und das Bett ein Doppelbett.

Donnerstag. Frankfurt/Main. Großstadt. Viele Menschen. Viele Eindrücke. Viele Erfahrungen. Es war ein sehr heißer Tag. Angesagte 27 Grad, gefühlt mindestens 30 Grad. Um zu meinem Termin zu kommen, musste ich mit der S-Bahn zum Flughafen fahren. Keine große Sache, da nur drei Stationen bzw. 10 Minuten. Den wesentlichen Teil meiner Fahrt machte aber die Wartezeit aus, so um die 40 Minuten. Ich setzte mich also auf so eine lustige runde aus Stühlen und war ganz überrascht, dass sich immer wieder Frauen direkt neben mich setzten. Vielleicht lag es an meinem schicken Hemd, wer weiß. Als ich dann draußen war und über das Flughafengelände ging, wurde mir schon recht warm. Es war noch an der Grenze, man schwitzte noch nicht richtig, aber es war für die Uhrzeit schon echt warm. Nachmittags wurde es noch viel wärmer, richtig brutal warm. An der Station stand zudem ein farbiger Mann, der die ganze Zeit aus einem Megafon irgendsoeinen Fußballfeierspruch liefen ließ. Die ersten Sekunden relativ lustig, dann aber voll nervig. Schließlich musste ich einige Zeit auf die Bahn warten.

Twitter 02

Auf der Rückfahrt war im ICE die Klimaanlage defekt. Das war die wärmste Zugfahrt meines Lebens bisher. Ich knöpfte direkt noch ein Loch von meinem Hemd auf, war anders nicht zu ertragen. Zu unser aller Überraschung brachte das Personal eiskalte Getränke, sodass es einigermaßen erträglich wurde. Nach drei von fünf Stunden Fahrt ging die Temperatur so langsam runter, war ja schließlich schon 18 Uhr.

Was einem sofort auffällt, wenn man in Dresden steht: Mit Hemd ist man besonders. Da haben fast alle “normale” Sachen, sprich T-Shirts und Tops an. In Frankfurt rennen dagegen fast alle mit Hemd oder Anzügen rum. Im Bus stieg dann auf halber Fahrt eine Partygemeinschaft ein und es roch sofort überall nach Bier. Tjoar, fand ich gut. Nicht. Aber sie waren harmlos.

Alles in allem zwei tolle Tage. Ich mag Frankfurt/Main einfach. Es ist keine abgedrehte Stadt, aber lebendig. Die Leute sind nicht so wie in Hamburg auf Randale aus, aber lieben dennoch das Beisammensein. In Frankfurt findet man viele wichtige Unternehmen. Die Stadt ist modern und interessant. Schon 2008 hat sie eine gewisse Faszination auf mich ausgeübt. Und warum war ich nun in FFM? Ich sag es mal mit einem Wort: Bewerberauswahltest. :)

Arbeitsamt-Mythen.

Um die Arbeitsämter (eigtl. ja “Agentur für Arbeit”) ranken sich ja die ein oder anderen Mythen. So hört sich das zumindest im näheren Freundes- und Bekanntenkreis an und teilweise auch in einschlägigen Medien. Da ich zur Zeit das erste Mal wirklich arbeitslos bin und mich nicht mehr zwischen Schule und Zivildienst befinde, trug es sich zu, dass ich mich auf den Weg machte und die örtliche Agentur für Arbeit (fünf Minuten zu Fuß) besuchte. Das geschah vor einer Woche.

Schon damals waren alle superfreundlich und die Angestellte am Empfang hatte die ganze Zeit ein Lächeln im Gesicht. Ich musste dann kurz zu einer jungen und attraktiven Sachbearbeiterin, da ich ja das erste Mal dort zu Besuch war. Diese nahm dann erstmal die ganzen Basisdaten auf und riet mir zu einem Beratungstermin.

Der war heute. Leider ist die für mich zuständige “Betreuerin” (oder wie man es auch immer nennen mag) diese Woche krank, sodass ich bei einer anderen Frau war. Tat der Sache aber keinen Abbruch. Es war eine freundliche Dame und auch sonst waren heute alle wieder gut gelaunt. Wir haben uns ca. eine Stunde unterhalten. War ein sehr angenehmes Gespräch.

Die um mich herum kreisenden Vorurteile gegenüber die “ach so harten” und “kalten” Arbeitsämter kann ich ab sofort jederzeit entkräften.

Und die Moral von der Geschicht’? Hör’ dir Vorurteile an – aber glaub’ sie nicht.

Mobil bloggen.

Dies hier ist ein kleiner Test. So wie es fast alle tun, die mit ihrem Smartphone protzen wollen. Leider konnte ich das mit meinem alten nicht, da es für dieses keine WordPress-App gab.

Ich nutze das hier gleich mal, um zu sagen, dass es heute keinen Samstag-Abend-Song geben wird. Der Song wird allerdings morgen nachgeliefert.

Soviel dazu. Ich werde jetzt mal weiter auf unserem Sofa chillen.

Nichts ist unmöglich und ein wenig Vergessen.

Heute früh machte ich das unmögliche möglich. Zumindest für mich persönlich. Ich selber musste während dieses Prozesses irgendwie dauernd erneut über mich selber staunen. Schluss mit Weihräucherung und ständigen Wiederholungen – Klartext: Heute stand ich 28 Minuten später auf als gestern und hatte am Ende nur fünf Minuten Verspätung. Wow. Quasi 23 Minuten schneller als gestern. Dabei machte ich schon gestern keine Pausen zwischen den Schritten. Ich für mich selbst staune auf jeden Fall immer noch über mich selber und vielleicht war es ja auch alles Einbildung.

Weil ich gestern bei meinen Sandwiches kaum Miracel Whip geschmeckt habe, klatschte ich heute etwas mehr drauf. Und siehe da, ich konnte einen merklichen Unterschied feststellen. Und muss schon sagen, dass Sandwiches sich hervorragend als Frühstück eignen. Sauschnell zubereitet und einfach in der Brotbüchse transportierbar. Wo habe ich nur meine Jugend gelassen? Hätte das schon eher machen sollen. Stattdessen vergewaltigte ich meinen Gaumen jahrelang mit wabbeligem Toast und komischem anderen undefinierbaren Weichpamps.

Was ich noch mitteilen wollte, ist, dass mir auf Arbeit tatsächlich ein geniales (*hust*) Thema für einen Blogpost einfiel, ich es aber zeitnah vergaß. Man sollte sich wirklich alles sofort notieren. Man wird alt. Genial heißt übrigens, dass ich gerne drüber geschrieben hätte, nicht, dass es sich seo-technisch gut schlagen würde oder so.

Soweit erstmal von mir. Hugh.

Update und Ausschau.

Ich lebe. Weiterhin.

In der letzten Zeit habe ich ein klein wenig schaffen können. Nicht allzu viel, aber immerhin ein Anfang. Zum Beispiel bewarb ich mich. Ich war zudem auch bei der netten Frau von einer hier recht bekannten Krankenkasse und habe dort eine Mitgliedschaft beantragt, da ja nun leider mein Zivildienst beendet ist. Damals war ich recht überrascht, als mir meine Chefin während der Zivizeit anbot, noch einen Monat dran zu hängen. Tjoa, das hab ich natürlich bejaht und werde nun noch bis zum 27. Mai in dieser wunderschönen Arbeitsstätte zubringen. Sozusagen mein erster richtiger Arbeitsvertrag und auch richtiger Lohn und so. Dafür kann man jedoch nicht familienversichert sein so wie früher, weshalb ich, wie schon gesagt, bei der Krankenkassenfrau war.

Mich plagen unerklärlich oft Kopfschmerzen in den vergangenen Tagen. Ich weiß auch nicht, woher das kommt. Muss ich mal beobachten. Vielleicht ist ja mein neues Handy dran schuld, welches einen höheren SAR-Wert als mein altes hat. Wer weiß. A propos neues Handy: Dazu wird es in bälde auch einen Artikel geben. Allgemein wird es wieder mehr Artikel geben. Für den Samstag-Abend-Song habe ich schon mindestens einen Track in petto. Denn ich war erst vor kurzem kräftig musikshoppen. So rein online. So mit der Amazon MP3 App. Für Android. Und so.

Freitag, gestern und heute saugte ich förmlich die Elton vs. Simon bzw. Simon vs. Elton Shows in mich hinein. Kann man sich ja alle legal online auf myspass.de anschauen. Sehr zu empfehlen. Leider auch sehr zeitraubend. Man isst die ganze Zeit Smarties und Alpia Mounties und kommt nicht wirklich voran bei den Dingen, die man eigentlich so machen wollte. Da wäre z.B. eine Sache, die ich noch für den H. machen muss.

Also werde ich sehen, dass ich in den nächsten Tagen das alles auf die Reihe bekomme. Bloggen, bewerben, programmieren. Natürlich hat da die Tätigkeit in der Mitte Vorrang.

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