Der Baum.

Der Baum steht einsam und allein auf einem Felde, förmlich auf einem Schrein. Er steht dort schon seit Ewigkeiten, da drüber braucht man sich nicht streiten. Kinder spielten rund um ihn, auf ihm, in ihm. Denn vor ein paar Jahren, überliefert von ein paar herumreitenden Zaren, schlug ein Blitz in die prächtige Krone und formte einen mächtigen Spalt.

Ach was laber ich hier rum, hab einerseits Bock auf Schreiben/Tippen, andererseits habe ich kein Thema. Hinzu kommt, dass ich ganz ohne Nachzudenken wieder mal losgereimt habe. Das nervt mich ein wenig, denn dadurch wird alles so kindisch. Oder? Weil das billigste Paarreime sind, wie im Kindergarten.

Zurück zum Baum. Ein interessantes lyrisches Bild, doch nicht jeder kann sich da drunter etwas vorstellen. Nicht jeder hat überhaupt schon mal über Bäume nachgedacht. Also was sie bedeuten können.

Für mich hat ein einzelner Baum kaum eine Bedeutung, da ich damit nichts verbinde. Ich kann aber auch nicht von mir behaupten, ein anders interessantes Bild in meinem Kopf zu haben, zu dem ich ab und zu zurückkehre und bei dem ich immer wieder neue Gedanken finde. Und auf dass ich alle möglichen Dinge anwenden kann.

Das kommt womöglich daher, dass ich kein Träumer bin und dass ich erst recht kein Philosoph bin, auch wenn ich dieses Feld in manchen Aspekten durchaus sehr spannend finde.

Mittlerweile bin ich recht zufrieden, konnte meinen Drang, etwas zu tippen, ein wenig beruhigen. Außerdem muss man ja seine Tippfähigkeiten ein wenig trainieren, schließlich kommt blindes Schreiben nicht von alleine.

Angst.

Angst

Die Medien machen uns Angst. Angst. Angst. Ist das Zauberwort.

Angst vor Dioxin. Angst vor Atomkraftwerken. Angst vor Glühbirnen. Angst vor dem Nahen Osten und Angst vor der Zukunft.

Trichtern uns das so lange ein bis wir bei allem brav Nicken.

Denkt mal drüber nach.

Mitunter kann man “Medien” auch durch “Politiker” ersetzen.

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Gott.

Gott, gib mir die Gelassenheit, Dinge hinzunehmen, die ich nicht ändern kann,
den Mut, Dinge zu ändern, die ich ändern kann,
und die Weisheit, das eine vom anderen zu unterscheiden.

Reinhold Niebuhr

New Shit.

Neue Musik

Freitag und Samstag habe ich einige neue Musik entdeckt, die ich euch im Laufe der folgenden Wochen in gewohnter Samstag-Abend-Song-Manier präsentieren werde. Die letzten Male war es ja für mich nicht möglich, da ich einfach nix neues mehr ausprobiert hatte und mit dem aktuellen Shit zufrieden war.

Schön ist auch, dass dieses Jahr einige coole Alben released werden. Welche, wird hier nicht verraten. Aber z.B. auf die von den Beatsteaks und The Streets freue ich mich besonders. Habe aber bisher nur bis zum März geschaut, das danach interessiert mich erst später.

So, und nun höre ich weiter den neuen Shit. ^_^

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Burlesque.

Dresden ElbePark - 01

Dresden ElbePark - 02

Dresden Altmarkt Galerie

Dresden Prager Straße

Burlesque war toll. Frau M. sowieso. ;)

Kennt ihr N?

N – The Game?

Oh, das war damals (2005) der Renner bei uns an der Schule. Einfach auf den USB-Stick ziehen und überall spielen. Bisschen Flash Player war nötig, mehr nicht. Gibt genügend schwere Level und witzig umgesetzt ist es allemal. Auf jeden Fall ein Zeitverbrenner.

Und wenn man wie ich sehr früh aufsteht, um dann zu erfahren, dass man es eigentlich gar nicht musste, aber schon geistig voll in den Tag gestartet ist und deswegen nicht mehr ins Bett krabbeln kann (weil ich genau weiß, dass ich danach den Tag vergessen kann), dann hört man das neueste Album von Empire Of The Sun und spielt nebenbei ein wenig N. Zumindest ein wenig.

N

Wintersonne.

Wintersonne

Der Winter hat wunderbare Seiten.

Leider werden diese Zeiten

bald wieder vorbei sein.

Doch was bleibt

ist der Sonnenschein.

Die Augustusbrücke.

Augustusbrücke

Ist schon für einige Überraschungen gut. Beschert einem viele lustige Minuten durch die ununterbrochene Eisschicht auf dem Fußweg. Hat uns sogar einen richtigen Rutsch ins neue Jahr geschenkt. Beherbergte unterhaltsame Franken mit Wunderkerzen. Und noch vieles mehr.

Ja, Silvester war cool. Und bestand nicht nur aus der Augustusbrücke. ^_^

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Danke 2010.

Sonnenaufgang

Habe meinen Zivildienst erfolgreich fortgeführt und dann auch irgendwann nach einem Monat Zusatz beendet. Der hat mir viel gebracht für mein Leben. Zum einen viele Erfahrungen mit behinderten Menschen, man lernt, dass es auch eine andere Seite gibt, wie dort die Uhren ticken, wie einfach manche Dinge doch sein können und wie groß manch Banales wird, wenn man nur fest daran glaubt. Zum anderen natürlich Erfahrungen mit nicht behinderten Menschen – den Gruppenleitern, den vielen Praktikantinnen und wenigen Praktikanten, den anderen Zivis, FSJlern und anderen Leuten. Lustige Geschichten, ein paar Lebensweisheiten, coole Unternehmungen, schöne Nach-Hause-Fahrten und andere positive Dinge. Natürlich passierte auch negatives, doch daraus kann man ja nur lernen.

Was ich vom Zivi mitgenommen habe?

  • Verantwortung übernehmen
  • Begrüßungen sind manchmal überbewertet
  • mehr Akzeptanz, Toleranz, Verständnis für alles
  • mehr Weitsicht

Danach kam ein paar Monate Luft. Freizeit. Zeit für Selbstfindung, weil ich noch nicht hundertprozentig wusste ob ich Wirtschaftsinformatik machen soll oder Medieninformatik. Entschied mich vorerst für ersteres, bewarb mich bei einigen Firmen, fand dann aber heraus, dass Medieninformatik doch das bessere für mich ist und studiere nun seit Oktober dual genau dieses Fach. Und bin froh über meine Entscheidung.

Technisch ist auch ein wenig passiert. Habe mir das HTC Desire gekauft, einen Desktop-Rechner zugelegt und bin zu Vodafone gewechselt. Allesamt Dinge, die ich bis jetzt nicht bereue.

Für das nächste Jahr habe ich viele Pläne bzw. Träume. Doch erst einmal danke ich 2010 für all das, was es mir gegeben hat. Danke 2010.

Die Welt, das Geld und die Kinos.

Dresdner Striezelmarkt mit Sonne

Danke Welt, dass du mich ausgespuckt.

Danke Geld, dass du mich gefunden.

Danke Kino, dass du mich eingelassen.

Die Weihnachtstage bestehen aus Schnee, leichter Kälte und ein wenig Herumrutschen. Soeben scheint die Sonne, Empire of the Sun sorgt für gute Laune, für freudiges In-den-Tag-Starten. Seit dem 24. war alles ein wenig ruhig, doch gestern Abend war ich wieder unterwegs. Im Kino in der Fabrik, wir haben uns “Somewhere” angeschaut. Ein schöner Film mit ähnlich langen Einstellungen wie bei “The American“. Dazu ein sehr genialer Soundtrack, vielen erotischen Szenen (einmal auf Menschen und einmal auf Autos bezogen) und einem stimmigen Ende.

Bei dem schönen Wetter heute zieht es mich nach Dresden, ein wenig Herumschlendern, warten, bis mich etwas anspringt, und nebenbei ein wenig Leute beobachten. Vielleicht sollte ich auch ein paar Fotos machen. Mal schauen, in welchem Winkel die Sonne steht.

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