Heiligabend.

Die ersten neuneinhalb Stunden heute waren die schönsten. Danach quälte ich mich mit nur noch stündlich fahrenden Bussen und verwirrten Ausländern rum. Daheim reichte die Erdanziehungskraft nicht mehr aus, um meine Sneaker stabil auf angewinkelten und vereisten Pflastersteinen zu halten. Der Rest des Tages verlief unspektakulär und wird so wahrscheinlich auch enden. Zwei Geschenke gab es für mich. Danke, Weihnachtsmann. ^^

Vodafone

Seit heute bin ich auch bei Vodafone. Phänomenaler Unterschied zu E-Plus, zumindest vom mobilen Internet her.

Danke für die vereinzelten Glückwünsche zum heutigen Tag. Ich selber habe es ja nicht so mit Weihnachten. Hatte dennoch einen schönen Tag und hoffe, dass es bei euch auch so war. :)

Winter-Wonderland in Deutschland.

Schnee

Harhar, ich sitze jetzt hier im Bus, mit einem 15,4“-Laptop, leicht unbequem, ziemlich seitlich. Lüftertechnisch ein Graus für mein Notebook, aber hey, ist ja nur eine halbe Stunde. Ich mag euch über den heutigen Tag berichten, dann werdet ihr auch verstehen, warum mich zurzeit die unbändige Laune erfasst hat, meinen Laptop aus dem Rucksack zu holen. Alles fing heute früh Viertel nach Vier an. Meine Zeit zum Aufstehen, wenn es heißt: Sei zur ersten Stunde in der Berufsakademie. Normalerweise kein Problem – ich steige 5:45 in den Bus nach Dresden, bin nach einer halben Stunde dort und fahre dann ganz gechillt mit der Straßenbahn weiter, die mich nach 23 Minuten Fahrtzeit am richtigen Ziel ausspuckt. Doch heute sollte alles anders werden. Das offenbarte schon der Blick aus dem Fenster kurz nach dem Aufstehen. Enormer Schneefall über Nacht, gekoppelt mit zahlreichen Verwehungen. Auf der unteren Straße der Kreuzung vor meinem Fenster hatte sich ein Auto langgetraut, man sah nur noch die ca. 15 Zentimeter tiefen Fahrrinnen. Und die Schneeberge am Fahrbahnrand stimmten mich ebenfalls sehr misstrauisch. Nunja, nicht viel dabei gedacht, Wetterbericht schaue ich mir in der Regel ja auch nicht an. Extremsituationen sind selten und für den ganzen Rest brauche ich keine Vorhersagen. Kommt ja noch hinzu, dass ich grundlegender Optimist bin. Zwar wird man da öfters mal enttäuscht, aber die Phasen vor der Enttäuschung sind meistens länger und somit hat man vorwiegend positive Momente. Als ich dann aus dem Haus ging, um meinen Weg Richtung Busbahnhof einzuschlagen, wurde mir auf einmal anders. Denn der Weg war enorm zugeweht und ich mit meinen Puzzlesohlensneakern hatte da meine Mühe durchzustapfen. Letztendlich stieß ich oben angekommen auf ein paar Wartende, also war es noch relativ normal. Allerdings war weit und breit kein einziger Bus zu sehen. Es sollte sich herausstellen, dass bis kurz nach 7 (ja, so lange wartete ich und harrte der Dinge, allerdings nicht draußen) nur ein einziger Bus erschien – der Stadtbus. Also entschied ich mich, noch mal nach Hause zu gehen und ein wenig sozial zu sein. Nachdem ich die Wege rund um unser Haus freigeschoben hatte, ging ich hoch, aß noch ein Brötchen und schaute noch mal hoch zum Busbahnhof. Und siehe da – 8:45 erschien tatsächlich ein Bus. Wahnsinn. Damit hatte ich echt nicht gerechnet. Nun gut, man kann es ja mal wagen, dachte ich mir. Reingesetzt, wenigstens schön warm. Joar, 10 Minuten gefahren, Stillstand. Possendorfer Berg, mein Lieblingsstück der B170. Geschlagene anderthalb Stunden standen wir dort und warteten, dass wir ihn passieren konnten. Bergab, wohlgemerkt. Alles eine verzwickte Geschichte. Nach zwei Stunden und 15 Minuten war ich endlich am Hauptbahnhof in Dresden. Normalerweise benötige ich eine knappe halbe Stunde. Nur der Gedanke an eine gewisse Person ließ mich diesen Trip ertragen. Auf zur Straßenbahn und schnell in die Berufsakademie. Denkste. Denn es kam – wie überraschend – keine Bahn. Alter, da hab ich echt gebröckelt. Eine Arschkälte, Wind wie Sau, dazu permanenter Schneefall – es gibt kein schöneres Wetter, um ein wenig draußen rumzustehen. Nach 15 Minuten hatte ich endgültig die Geduld verloren und schaute auf meinem Handy, wie ich sonst noch zur „Uni“ komme. Kam auch direkt mal was raus – logo, mein Handy lässt mich nicht im Stich. Also wieder auf zum Hauptbahnhof, dort eine Viertelstunde auf den Bus gewartet. Kam – wie verwunderlich – auch nicht. Nachdem er fünf Minuten über der Zeit war, sah ich meine Straßenbahn einbiegen und rannte förmlich um meine gute Laune. Rannte über die große Kreuzung, bei der sich Autos und Straßenbahnen kreuzen. Zum Glück alles auf Rot. Harhar. Nunja, was soll ich sagen, eine Sekunde später gestartet und ich hätte die Straßenbahn nicht bekommen. Endlich ein wenig Ruhe, ein klein wenig entspannen. Direkt einen Vierer genommen und versucht eine schlafkompatible Position einzunehmen. Leider machte dabei mein Po diverse Anstalten, gen Erde zu beschleunigen, sodass ich diese Aktion mit einem weniger erfolgreichen Ergebnis abblasen musste. Die Straßenbahn brauchte ein klein wenig länger, nichts im Vergleich zum Bus. Nun gut, in Dresden gibt es ja auch keinen zweiten Possendorfer Berg.

Die Heimreise gestaltete sich leicht unproblematischer, startete aber genauso bescheuert wie die Hinreise. Denn als wir unten an der Straßenbahnhaltestelle waren, sahen wir schon eine kleine Menschentraube. Nach einer Viertelstunde warten verstanden dann auch wir, dass wohl keine Bahn mehr kommen wird. War nach weiteren zehn Minuten auch wirklich der Fall. Es keimte die Idee auf, ein Großraumtaxi zu bestellen, wenn sich acht Personen in die Kosten rein teilen, passt das schon. Da fällt mir eine kleine Anekdote ein: Jemand erzählte mal, dass in einer westdeutschen Stadt im Taxi der volle Preis von jedem einzelnen Fahrgast verlangt wird. Das sind so die Dinge, wo sich der Osten echt noch lohnt. Nunja, weiter im Stoff. Die Taxiidee scheiterte letztendlich an der nicht enden wollenden und mit einer sehr sexistischen Musik ausgestatteten Warteschleife. Junges Blut, alle noch nicht alt, perfekte Kombination, um nach Hause zu laufen. Nicht. Oder doch? Wir hatten keine andere Wahl. Denn es fährt nur diese eine Straßenbahn Richtung Zentrum, das Leben meint es halt nicht gut mit Berufsakademiesympathisanten. Letztendlich war es aber ganz lustig, Extremsituationen schweißen zusammen. Auf dem Weg wurde gespielt, gequatscht, weggerutscht und geguckt. Geguckt, ob doch noch eine Straßenbahn von hinten links angerauscht kommt. Als wir dann ca. 15 Minuten gelaufen waren und auf der Höhe der zweiten oder dritten Haltestelle waren, kam dann tatsächlich unsere Bahn. Zu unserer allen Erleichterung mit Kuscheldichte. Ich hatte eh schon die ganze Zeit das ultimative Bedürfnis, zwischen einer 70jährigen Oma, einer Anfang 50jährigen Businessfrau, einer unbestimmten Person und einem Studenten eingeklemmt herumzustehen. Aber es hätte mich eigentlich mehr verstört, hätte ich einen Sitzplatz bekommen. Das wäre einfach zu einfach gewesen. Nunja, irgendwann später bekam ich dann tatsächlich einen. Sogar mit einer netten Sitznachbarin. Die Fahrt dauerte keine 23 Minuten wie normal, sondern eine knappe Stunde. Yeah. Anschließend gab es ein Frustessen im McDonalds. Die Heimreise war direkt normal, total unproblematisch. Bus pünktlich da, Bus warm, Bus halbe Stunde gefahren wie im Sommer.

Joar, vielleicht findet ihr mich arrogant, wenn ich behaupte, dass es beschämend für Deutschland ist, wenn es solche Dinge nicht in den Griff bekommt. Wir sind eine Industrienation, da muss es doch möglich sein, dafür zu sorgen, dass die arbeitende Bevölkerung auch pünktlich zur Arbeit kommt. Wo sind die Schneefräsen und die Schneeschieber? Warum fahren sie einzeln und nicht in Kolonnen wie in Amerika? Warum gibt es immer weniger Geld für den Winterdienst? Vielleicht ist unser wirtschaftliches Wachstum mittlerweile so hoch, dass es nicht mehr ins Gewicht fällt, wenn im Winter eine Woche lang alles nicht arbeiten kann, weil Deutschland das Geld für die Schneebekämpfung fehlt. Mein Vorschlag: Noch mehr bei der Armee kürzen und anstatt einem Panzer lieber ein paar Schneeräumer kaufen. Oder so.

Naja, letztendlich war ich in meinem Leben bisher viel zu wenig mit den Öffentlichen unterwegs. Ich sehe es ja ein. Und letztendlich gab es ja ein Happy End. Denn mir war es vor allem wichtig, noch ein paar Stunden da zu sein, koste es was es wolle. Ach, und außerdem ist sowas eigentlich auch viel cooler als einfach nur jeden Tag eine Viertelstunde in die Schule zu laufen und jeden Morgen zu wissen: Ey, du kommst auf alle Fälle voll normal an. Vielleicht ein wenig nass oder verschlammt, aber du kommst an. Bei den derzeitigen Verhältnissen ist es immer wie ein Abenteuer. Ich sehe verrückte Menschen, nervöse Menschen, Krankenwagen, Unfälle, durchdrehende Reifen und die krassesten Verwehungen. Winter olé!

P.S.: Die letzten 60% habe ich daheim zuende getippt. ;)

Zwei Wochen Windows 7 Professional.

Windows 7 Superbar

Im Rahmen des Studiums hab ich mir ja einen Desktop-Rechner geleistet. Der verrichtet nach wie vor seine Dienste. Da ich derzeit die Zeiten, die ich daheim bin, so gut ausnutzen muss wie nur irgend möglich, bin ich auf seine flotte Leistung geradezu angewiesen. Laptop wäre da unangemessen. Windows 7 ist für mich komplettes Neuland, auch wenn es schon eine ganze Weile draußen ist. Nach zwei Wochen sehe ich mich halbwegs instande, ein kurzes Fazit zu geben.

Es fährt schnell hoch. Und noch schneller wieder runter. Doch das wollen wir ja gar nicht. Energie sparen verrichtet super Dienste und lässt mich nach einer Standby-Phase noch schneller die Arbeit wiederaufnehmen.

Die Superbar ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, doch mittlerweile liebe ich sie. Habe die Zeit, bis die kleine Fenstervorschau angezeigt wird, per Registry mächtig gesenkt, sodass dieser eine negative Punkt ausgemerzt ist. Die vielen großen Icons sind eine Augenweide und durch die Platzersparnis wirkt alles wesentlich ruhiger und aufgeräumter. Man findet auch viel schneller das Fenster bzw. das Programm, das man sucht.

Sehr schön ist der Audiomixer, mit dem man die Tonausgabe bei jeder Anwendung einzeln steuern kann. So bin ich z.B. in der Lage, Chrome stumm zu schalten. Sehr nett, ging so unter Vista noch nicht.

Bis jetzt gab es noch keine Abstürze, die Hardware wird gut unterstützt, auch sonst hatte ich bis jetzt noch keinerlei Schwierigkeiten mit meiner Peripherie.

Was soll man sonst noch sagen? Die Oberfläche ist im Prinzip die selbe wie bei Vista, wurde halt noch ein wenig verbessert. Komme ich gut mit zurecht und lässt sich schön anpassen. Dank der 64 Bit kann Windows 7 es sich schön gemütlich in den 8 GB Arbeitsspeicher machen und sich dort einmümmeln.

Fazit: Flutscht. ^^

Wunderbare Zeit.

Wunderbare Winterzeit

Welch wunderbare Zeit, die ich momentan durchlebe. Ich habe dank meinem Studium nette neue Menschen kennengelernt. Eine neue Freundschaft ist entstanden. Wunderbare Nachmittage erfüllen mich.

Weihnachtsmärkte inkl. Glühwein, ausgiebige Shoppingtouren und witzige Vorlesungen sind an der Tagesordnung. Zusätzlich gibt es Spieleabende, Kultur und interessante Diskussionen. Oder einfach nur Lernen daheim. Zwar geht insgesamt betrachtet dabei eine Menge Geld in andere Hände, doch das ist hundertprozentig ok. Denn ich lebe nur ein Mal.

So sieht es aus. Bin kaum noch zu Hause, fast nur noch auf Achse. Mein Handy leistet mir nach wie vor treue Dienste und wird intensivst genutzt.

Das Studium macht mir Spaß, ist nach wie vor die richtige Wahl. Der Arbeitgeber ebenso.

Schaue mit ruhigem Gewissen in die Zukunft und freue mich auf die nächsten drei Jahre.

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Der perfekte Wochenstart.

Schnee Stau

Schon wieder diese von mir ach so häufig gebrauchte Antiphrase. Aber was solls, schließlich war der Tag heute echt wieder mal der Burner. Montag halt.

Fing damit an, dass ich die Nacht durchgemacht habe. Und somit die ganze Zeit sah, wie draußen alles weißer und weißer wurde, die Flocken fielen ohne Unterbrechung. Hatte einen Hauch Romantik, allerdings verschwand diese relativ schnell, als ich ein paar Stunden weiter dachte.

7:30 Uhr Arzttermin. Ärztin kommt aus Dresden und muss folglich über den berühmtberüchtigten Possendorfer Berg. Ergo: Ich komme als erster Patient ganze zehn Minuten nach Acht dran. Hat mich direkt aus meinem Zeitplan geworfen, eigentlich wollte ich spätestens 8:00 Uhr wieder draußen sein, um den 8:15-er Bus noch zu bekommen.

Kurze Euphorie stellte sich ein, als ich ca. 8:30 Uhr am Busbahnhof war und der Bus (komischerweise) da stand und kurz darauf mit mir drin abfuhr. Eigentlich hätte ich da stutzig werden müssen, aber da er zu uns ja eh aus einer anderen Richtung kommt, als wo ich hin will, habe ich mir da erstmal keine weiteren Gedanken drüber gemacht.

Relativ schnell stellte sich dann die Ernüchterung ein, denn nach wenigen Kilometern auf der B170 standen wir. Kurz darauf ging es nur noch im Schritttempo weiter. Durch die angelaufenen Busfenster konnte ich ganz gut erkennen, bis wohin sich die Autos hinter uns bereits stauten.

Naja, ok, liegen ja nur noch 15 Kilometer Fahrt vor uns. 15 Kilometer. 15000 Meter. Schritttempo. Leerlauf und rollen lassen. Wunderprächtig. Kommt noch hinzu, dass ich das Rattern des Motors voll und ganz genießen durfte, da ich meine Kopfhörer daheim liegen gelassen habe.

Nein, ich bin keiner, der die Dinge gerne schwarz ausmalt. Aber es kann doch nicht sein, dass der Possendorfer Berg halb Neun immer noch nicht geräumt ist und die LKWs, die am Bergfuß zwangsparken, sämtlichen Verkehrsfluss verstopfen. Man könnte doch z.B. auch ein Pilotprojekt mit beheizbarem Asphalt starten. Oder so.

Ein Fakt ist nämlich, dass sich frühs zwischen 6 und 9 Uhr das halbe Osterzgebirge nach Dresden aufmacht und abends zwischen 16 und 19 Uhr wieder zurück bewegt. Man kann sich kaum vorstellen, wie viele Autos täglich über die B170 wälzen. Früher kamen noch sehr viele LKWs hinzu (und damit chronische Staus), doch dank der A17 sind die weitestgehend verschwunden.

Nach anderthalb Stunden war ich dann endlich in Dresden am Hauptbahnhof. Da hatte ich es noch gut. Eine Bekannte fuhr 7:15 Uhr los und brauchte knappe zwei Stunden. Noch ein Beispiel gefällig? Letzte Woche fuhr ich mit einem Kumpel im Auto nach Dresden, da war die B170 ebenfalls kollabiert – wir brauchten 40km mehr und die typischen 2 Stunden.

Das sind doch keine Zustände.

Ein guter Grund, um nach Dresden zu ziehen.

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Der große Bruder.

Neulich stellte ich fest, dass ein Laptop nicht wirklich als Arbeitstier taugt. Da kann die Leistung noch so hoch sein, Staub wird immer durchgezogen. Am besten eignet sich für das heimische Arbeiten immer noch ein klassischer Desktop-Rechner.

Genau diesen legte ich mir die Tage zu. Intel Core i5 760 (4×2,8GHz), Zotac Nvidia GeForce GTX 460 AMP! (übertaktet), 8GB Arbeitsspeicher. Windows 7 Professional 64bit dank MSDNAA.

Läuft super. Temps sind auch ok, Idle CPU 28°C GPU 30°C, 100% Last CPU 47°C GPU 70°C.

Mein Laptop hat einen großen Bruder.

McDonalds Nürnburger – Review.

McDonalds Nürnburger

Dieser Burger hat die Gesellschaft vermutlich gespalten. Die einen empfinden es als Stilbruch und diese Burgerart abartig. Andere wiederum mögen es. Ich selber ging neutral an die Sache heran, war jedoch sehr skeptisch. Ob sich diese Skepsis bewahrheitet hat, könnt ihr weiter unten erfahren.

Zu diesem Test haben mich die aktuellen McDonalds-Gutscheine angestiftet. Und prinzipiell bin ich ja offen für Neues, also bin ich einfach rein in das am nächsten gelegene McDingens und habe mir die entsprechenden Sachen bestellt. Der Nürnburger war – wie vermutet – nicht bereit und wurde daher ganz frisch für mich hergestellt. Nach ca. drei Minuten, die ich mich schon mit den anderen Sachen beschäftigt hatte, kam dann die Servicefachkraft heran geeilt und brachte mir meinen Burger mit dem sonderbaren Namen.

Der Burger erschien eingewickelt erstaunlich klein – erste Vorstellungen wurden schon mal zunichte gemacht. Zum Hervorschein kam ein Brötchen komischer Konsistenz, in dem sich drei gebratene Nürnberger Rostbratwürstchen (oder so) befanden. Die ganz normalen Dinger, wie man sie auch im Laden bekommt und sich zum Mittag zu Kartoffelbrei brät. Außer dem Brötchen und den drei Würstchen war nicht viel vorhanden. Ein unscheinbarer winziger Klecks Senf befand sich an der oberen Brötchenhälfte und machte sich nicht einmal im Geschmack bemerkbar.

An sich war das ganze eine sehr ernüchternde Geschichte. Der Nürnburger ist trocken und könnte so, wie er ist, problemlos selber hergestellt werden. Einzige positive Bemerkung: Die Würstchen machen keinerlei Anstalten, sich selbstständig zu machen.

Tja, was soll man sagen. Einmal und nie wieder.

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Internetseitenanzeigedings.

Internetseitenanzeigedings

Christian hat schon vor mehr als einer Woche dazu aufgerufen, den verwendeten Browser vorzustellen bzw. einen Screenshot zu posten. Leider bin ich erst jetzt dazu gekommen, an der Aktion teilzunehmen.

Für mich hat der Browser eine hohe Bedeutung, da ich ich eigentlich jeden Tag online bin. Wenn man es ganz genau nimmt, bin ich rund um die Uhr im Netz und müsste neben dem Windows-Screenshot noch einen Android-Screenshot machen. Aber das schenke ich mir mal, haben die anderen ja auch nicht gemacht.

Als Browser nutze ich Google Chrome. Früher Firefox, aber bei dem haben irgendwann die Entwickler aufgehört mit entwickeln. Neben Clementine ist Google Chrome das von mir am meisten verwendete Programm auf meinem Rechner und wird bis zum Runterfahren auch nicht geschlossen.

Derzeit ist mein Laptop mein Hauptrechner, meinen 24-Zöller nutze ich momentan nicht mehr als Bildschirmerweiterung, da ich mir mittelfristig einen Desktop-Rechner anschaffen werde und langfristig keine Lust habe, aller Nase lang meinen Laptop auseinander zu nehmen. Aufgrund dieser Tatsache muss ich ein wenig bei den Lesezeichennamen abkürzen und kann nicht alles ausschreiben.

Bei den Erweiterungen beschränke ich mich auf die, die ich auch wirklich regelmäßig nutze:

Als Theme nutze ich das von “K-On!” – weil es mir gefällt. Nicht, weil ich den Manga toll finde – ich habe ihn weder gelesen noch die Verfilmung gesehen.

So – und nun kennt ihr meine intimsten Browsergeheimnisse.

Der verpixelte Verstand.

Google Street View

Bei manchen Sachen kann ich die Deutschen echt nicht verstehen. Google fotografiert die Straßenzüge, und sofort dreht die Hälfte der Leute frei. Datenschutz, Datenschutz! Sowas kann man doch nicht machen! Einfach öffentliche Fassaden fotografieren. Die gehören einem doch, die kann man kaufen.

Ein Aufschrei geht rum, durch die Medien noch mal enorm gepusht. Hunderttausende Anträge werden abgeschickt. Die Datenschützer gehen auf die Barrikaden, dann kommen die Politiker, gehen zu Google und machen Druck. Man solle doch bitte direkt das Rohmaterial verpixeln, sonst könnte es ja sein, dass irgendwer an das originale Foto kommt. Welch skandalöse Vorstellung.

Tja, und nun kommt es, dass z.B. die Bundesgeschäftsstelle der Grünen vor dem Neuen Tor in Berlin ebenfalls verpixelt wurde – allerdings gegen den Willen der Grünen. Unbekannte hatten nämlich einen Antrag eingereicht. Und nun geht das nicht mehr rückgängig zu machen. Harhar, wie sagt man so schön? OWNED! Ich finds lustig.

Kommt ja auch noch, dass es evtl. ein zwei Mietwohnungen in Deutschland gibt, wo ab und an auch mal die Bewohner wechseln. Und wenn die Vorgänger die Butze haben verpixeln lassen, sind die Nachmieter schön angeschmiert. Denn wie gesagt – es gibt kein Zurück.

Paradoxerweise ist Street View in Deutschland so beliebt wie nirgendwo anders. Ich zitiere mal WinFuture: “Nachdem der Service am Donnerstag Morgen online ging, wurden im Laufe des Tages weltweit doppelt so viele Bilder aus den Street View-Datenbanken abgerufen wie an normalen Tagen. Einen so starken Zulauf habe man in keinem der anderen 26 Staaten erlebt.”

Tjaja. Deutschland wieder mal. ^^

[WinFuture 1] [WinFuture 2] [Street View]

Samstag-Abend-Song #41

James Blunt - Some Kind of Trouble

Dieses Wochenende mal ein wenig getragenere Musik, etwas weniger “hart”, mehr softie. James Blunt sein neues Album “Some Kind of Trouble” ist seit dem 5. November erhältlich. Mir gefällt die Musik, ist perfekt, um mal abzuschalten. Natürlich muss man seine Stimme “mögen”, anders geht das nicht. Einen Beispielsong könnt ihr euch hier anhören:

James Blunt – No Tears

[Cover]

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