Es ist ein dezent erbärmlicher Zustand, dass man bei uns an der Berufsakademie kein frei verfügbares WLAN für Studenten hat. Zwar kann man sich rein theoretisch einklinken, aber es bekommt derzeit keiner hin und außerdem ist es nur im vorderen Drittel des Campus-Geländes verfügbar.
Das kann aber kein Dauerzustand sein, schließlich muss man auch mal online was nachgucken während der Vorlesung. Zum Beispiel, ob sich was zum aktuellen Thema bei Wikipedia oder Konsorten findet und man es sich nicht extra notieren muss. Oder man will in der Pause bei eBay was managen. Oder News durchlesen.
Kurz erinnert, dass ich ja ein Handy mit Android 2.2 und eine 1GB-Datenflat habe. Also schnell nen WLAN-Hotspot eingerichtet, mit Laptop verbunden, fertig. Speed ungefähr DSL 2000. Für mich reichts.
Wenn sich der Laptop beim simplen Anschauen von Slideshows im Internet aufgrund zu hoher Temperaturen von alleine abschaltet, dann sollte man darüber nachdenken, sich entweder einen neuen zu kaufen oder sich ihn mal von innen anzuschauen. Letzteres habe ich gestern in Angriff genommen. Seit dem elften Oktober sind die zwei Jahre Garantiezeit eh vorbei und somit habe ich keinerlei Serviceeinschränkungen zu befürchten. Also dann… frisch ans Werk!
Aus dem aktuellen Album “Further”. Geiler Shit. Genau wie das ganze Album, welches aus nur 8 Tracks besteht. Allerdings gibt es keinen, der kürzer als fünf Minuten ist. Einer ist sogar 12 Minuten lang. The Chemical Brothers verstehen es, abwechslungsreiche und gute elektronische Musik zu machen. Daumen hoch. ^^
Seit April 2009 gibt es nun schon diese lustige Wir-empfehlen-uns-gegenseitig-Aktion namens “Ein ♥ für Blogs“, vom Stylespion-Kai ins Leben gerufen. Doch ziemlich schnell hatte Kai keinen Bock mehr und gab den Zepter an Marcel von UARRR.org weiter. Unter seiner Leitung fand dann vor ziemlich genau einem halben Jahr die dritte Herzsache statt.
Nun schreiben wir bald den 25.11., sind somit wieder ein halbes Jahr vorgerückt. Zeit für Nummer vier. Mit einer Änderung: Nicht mehr Marcel richtet das Fest aus, sondern Mathias, besser bekannt als MC Winkel. Das ist ja soweit nichts Schlimmes, doch der Haken kommt noch: Marcel wusste davon nichts, wurde quasi überrannt, man hat ihm einfach die Sache vor der Nase weggeschnappt. Dass er sich nun drüber aufregt, kann ich gut nachvollziehen.
Die, die von euch seit mindestens einem halben Jahr hier lesen, werden vielleicht noch wissen, dass ich das letzte Mal demonstrativ gesagt habe, dass ich an Ein ♥ für Blogs #3 nicht teilnehmen werde. Werde ich dieses Mal auch nicht. Der Grund ist nach wie vor der selbe: “Wer braucht schon einen festen Tag, um seine digitalen Schätze mit der Welt zu teilen?” (via AMY&PINK).
Der Markt für Smartphones wächst rasant. Android und Windows Phone 7 heizen den Wettbewerb an. Kein Wunder, dass es immer mehr bezahlbare Angebote gibt, sei es durch eBay oder durch die Massenherstellung. Logisch also, dass man immer mehr Menschen auf der Straße mit solchen lustigen kleinen Guckkästchen in der Hand sieht.
Besonders fällt es in Straßenbahnen oder an Haltestellen auf. Wenn ich mich zu meiner Hauptpendelzeit in die Bahn setze, dann sehe ich im selben Waggon mindestens zwei drei Leute, die auf einem Display rumtatschen. Blicke ich ein wenig weiter, sehe ich jemanden, der an der Tür steht und seine nächste Musik wählt. Ach ja, das Mädel hinter mir tippt gerade eine SMS – lautlos.
Immer wieder gleiten die Technikwunder in die Taschen – um kurz darauf wieder hervorgeholt zu werden. Dank Anbindung an das World Wide Web rufen nun immer mehr Dinge nach Aufmerksamkeit – Tweets, Posts auf Facebook & Co., Chatnachrichten, Skypeanrufe, Mails. Und natürlich kommen weiterhin SMSe, MMSe und klassische Anrufe.
Es wirkt fast so, als ob jeder seinen kleinen persönlichen Anschluss an die Welt in seiner Hosentasche hat. Und wenn er in das Display schaut, dann ist dies gleichzusetzen mit Freiheit, kurzzeitiger Erlösung. Umso wichtiger, dass man von sich selbst aus Kontakt hält, in dem man ein Foto der gestreiften Strumpfhosen einer Oma bei Facebook hochlädt oder einen perversen Tweet absendet. Denn das generiert garantiert Kommentare, Likes und Favs.
Irgendwie lustig, wenn alle nur noch zwischen dem sinnlosen Durch-die-Gegend-Gucken und dem In-das-Handy-Gucken wechseln. Gerade im Winter ist es toll, sieht man doch überall Displays leuchten.
Dumm nur, wenn man vergessen hat, den Akku rechtzeitig zu laden.
So langsam aber sicher bekommt mein Drucker Arbeit. Zwar habe ich ziemlich am Anfang schon ein 121-seitiges Tutorial für die Modulprogrammierung unter Contao (sowas gibt es noch nicht als Buch zu kaufen) und ein paar andere Dinge gedruckt, doch dieses Wochenende durfte er mal so richtig lospowern. Mein Dozent hat endlich die Skripte zur Verfügung gestellt. Sind insgesamt 327 Folien, da aber immer vier auf einer Seite sind, kamen am Ende “nur” 82 Seiten raus. Zusätzlich habe ich mir das Modulhandbuch ausgedruckt, welches 102 Seiten (gedruckt 51) umfasst. Anschließend alles schön mit Dullis versehen und nun werde ich mich daran machen, die zuvor nebenbei aufgeschriebenen Notizen auf die Folien zu schreiben. Studium ahoi!
Es geht um die, die den Remix gemacht haben. Zwar haben sie einen perversen Namen, der vermutlich nicht so suchmaschinengünstig ist, aber sie machen coole Musiksachen und stellen zudem einiges kostenlos zur Verfügung. Auf myspace.com/suckshaft könnt ihr euch auf jeden Fall einige weitere Tracks anhören.