Grundig und schundig

Grundig und schundig
Ein Gedicht von Leo Schiller aus dem Jahre 2004 (glaube ich). Heute beim Aufräumen gefunden.

Grundig und voll konzent,
war es durch den Schunk gerennt.
Eine Sucht, und noch ne greete,
und schon war es by the Keepe.

Ganz ronrührich, unden schick,
ist es in der Bud vom Sick.
Auf dem Kufen, der gemütlich,
las er Bücher,  und zwar rundig.

Doch ganz potlicht, in de Bud,
kommt es mit viel Mut,
fleischt den er ganz weg,
nur noch Rot, im ganzen Bett.

So siehts aus, meine ruzden Leut,
habet Fach vor de böse Meut.
Es fleischt dir auf, und mit viel Müh,
bist du in dem Bauch, der dem Vieh.