Die Augustusbrücke.
Ist schon für einige Überraschungen gut. Beschert einem viele lustige Minuten durch die ununterbrochene Eisschicht auf dem Fußweg. Hat uns sogar einen richtigen Rutsch ins neue Jahr geschenkt. Beherbergte unterhaltsame Franken mit Wunderkerzen. Und noch vieles mehr.
Ja, Silvester war cool. Und bestand nicht nur aus der Augustusbrücke. ^_^
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Die Welt, das Geld und die Kinos.
Danke Welt, dass du mich ausgespuckt.
Danke Geld, dass du mich gefunden.
Danke Kino, dass du mich eingelassen.
Die Weihnachtstage bestehen aus Schnee, leichter Kälte und ein wenig Herumrutschen. Soeben scheint die Sonne, Empire of the Sun sorgt für gute Laune, für freudiges In-den-Tag-Starten. Seit dem 24. war alles ein wenig ruhig, doch gestern Abend war ich wieder unterwegs. Im Kino in der Fabrik, wir haben uns “Somewhere” angeschaut. Ein schöner Film mit ähnlich langen Einstellungen wie bei “The American“. Dazu ein sehr genialer Soundtrack, vielen erotischen Szenen (einmal auf Menschen und einmal auf Autos bezogen) und einem stimmigen Ende.
Bei dem schönen Wetter heute zieht es mich nach Dresden, ein wenig Herumschlendern, warten, bis mich etwas anspringt, und nebenbei ein wenig Leute beobachten. Vielleicht sollte ich auch ein paar Fotos machen. Mal schauen, in welchem Winkel die Sonne steht.
Winter-Wonderland in Deutschland.
Harhar, ich sitze jetzt hier im Bus, mit einem 15,4“-Laptop, leicht unbequem, ziemlich seitlich. Lüftertechnisch ein Graus für mein Notebook, aber hey, ist ja nur eine halbe Stunde. Ich mag euch über den heutigen Tag berichten, dann werdet ihr auch verstehen, warum mich zurzeit die unbändige Laune erfasst hat, meinen Laptop aus dem Rucksack zu holen. Alles fing heute früh Viertel nach Vier an. Meine Zeit zum Aufstehen, wenn es heißt: Sei zur ersten Stunde in der Berufsakademie. Normalerweise kein Problem – ich steige 5:45 in den Bus nach Dresden, bin nach einer halben Stunde dort und fahre dann ganz gechillt mit der Straßenbahn weiter, die mich nach 23 Minuten Fahrtzeit am richtigen Ziel ausspuckt. Doch heute sollte alles anders werden. Das offenbarte schon der Blick aus dem Fenster kurz nach dem Aufstehen. Enormer Schneefall über Nacht, gekoppelt mit zahlreichen Verwehungen. Auf der unteren Straße der Kreuzung vor meinem Fenster hatte sich ein Auto langgetraut, man sah nur noch die ca. 15 Zentimeter tiefen Fahrrinnen. Und die Schneeberge am Fahrbahnrand stimmten mich ebenfalls sehr misstrauisch. Nunja, nicht viel dabei gedacht, Wetterbericht schaue ich mir in der Regel ja auch nicht an. Extremsituationen sind selten und für den ganzen Rest brauche ich keine Vorhersagen. Kommt ja noch hinzu, dass ich grundlegender Optimist bin. Zwar wird man da öfters mal enttäuscht, aber die Phasen vor der Enttäuschung sind meistens länger und somit hat man vorwiegend positive Momente. Als ich dann aus dem Haus ging, um meinen Weg Richtung Busbahnhof einzuschlagen, wurde mir auf einmal anders. Denn der Weg war enorm zugeweht und ich mit meinen Puzzlesohlensneakern hatte da meine Mühe durchzustapfen. Letztendlich stieß ich oben angekommen auf ein paar Wartende, also war es noch relativ normal. Allerdings war weit und breit kein einziger Bus zu sehen. Es sollte sich herausstellen, dass bis kurz nach 7 (ja, so lange wartete ich und harrte der Dinge, allerdings nicht draußen) nur ein einziger Bus erschien – der Stadtbus. Also entschied ich mich, noch mal nach Hause zu gehen und ein wenig sozial zu sein. Nachdem ich die Wege rund um unser Haus freigeschoben hatte, ging ich hoch, aß noch ein Brötchen und schaute noch mal hoch zum Busbahnhof. Und siehe da – 8:45 erschien tatsächlich ein Bus. Wahnsinn. Damit hatte ich echt nicht gerechnet. Nun gut, man kann es ja mal wagen, dachte ich mir. Reingesetzt, wenigstens schön warm. Joar, 10 Minuten gefahren, Stillstand. Possendorfer Berg, mein Lieblingsstück der B170. Geschlagene anderthalb Stunden standen wir dort und warteten, dass wir ihn passieren konnten. Bergab, wohlgemerkt. Alles eine verzwickte Geschichte. Nach zwei Stunden und 15 Minuten war ich endlich am Hauptbahnhof in Dresden. Normalerweise benötige ich eine knappe halbe Stunde. Nur der Gedanke an eine gewisse Person ließ mich diesen Trip ertragen. Auf zur Straßenbahn und schnell in die Berufsakademie. Denkste. Denn es kam – wie überraschend – keine Bahn. Alter, da hab ich echt gebröckelt. Eine Arschkälte, Wind wie Sau, dazu permanenter Schneefall – es gibt kein schöneres Wetter, um ein wenig draußen rumzustehen. Nach 15 Minuten hatte ich endgültig die Geduld verloren und schaute auf meinem Handy, wie ich sonst noch zur „Uni“ komme. Kam auch direkt mal was raus – logo, mein Handy lässt mich nicht im Stich. Also wieder auf zum Hauptbahnhof, dort eine Viertelstunde auf den Bus gewartet. Kam – wie verwunderlich – auch nicht. Nachdem er fünf Minuten über der Zeit war, sah ich meine Straßenbahn einbiegen und rannte förmlich um meine gute Laune. Rannte über die große Kreuzung, bei der sich Autos und Straßenbahnen kreuzen. Zum Glück alles auf Rot. Harhar. Nunja, was soll ich sagen, eine Sekunde später gestartet und ich hätte die Straßenbahn nicht bekommen. Endlich ein wenig Ruhe, ein klein wenig entspannen. Direkt einen Vierer genommen und versucht eine schlafkompatible Position einzunehmen. Leider machte dabei mein Po diverse Anstalten, gen Erde zu beschleunigen, sodass ich diese Aktion mit einem weniger erfolgreichen Ergebnis abblasen musste. Die Straßenbahn brauchte ein klein wenig länger, nichts im Vergleich zum Bus. Nun gut, in Dresden gibt es ja auch keinen zweiten Possendorfer Berg.
Die Heimreise gestaltete sich leicht unproblematischer, startete aber genauso bescheuert wie die Hinreise. Denn als wir unten an der Straßenbahnhaltestelle waren, sahen wir schon eine kleine Menschentraube. Nach einer Viertelstunde warten verstanden dann auch wir, dass wohl keine Bahn mehr kommen wird. War nach weiteren zehn Minuten auch wirklich der Fall. Es keimte die Idee auf, ein Großraumtaxi zu bestellen, wenn sich acht Personen in die Kosten rein teilen, passt das schon. Da fällt mir eine kleine Anekdote ein: Jemand erzählte mal, dass in einer westdeutschen Stadt im Taxi der volle Preis von jedem einzelnen Fahrgast verlangt wird. Das sind so die Dinge, wo sich der Osten echt noch lohnt. Nunja, weiter im Stoff. Die Taxiidee scheiterte letztendlich an der nicht enden wollenden und mit einer sehr sexistischen Musik ausgestatteten Warteschleife. Junges Blut, alle noch nicht alt, perfekte Kombination, um nach Hause zu laufen. Nicht. Oder doch? Wir hatten keine andere Wahl. Denn es fährt nur diese eine Straßenbahn Richtung Zentrum, das Leben meint es halt nicht gut mit Berufsakademiesympathisanten. Letztendlich war es aber ganz lustig, Extremsituationen schweißen zusammen. Auf dem Weg wurde gespielt, gequatscht, weggerutscht und geguckt. Geguckt, ob doch noch eine Straßenbahn von hinten links angerauscht kommt. Als wir dann ca. 15 Minuten gelaufen waren und auf der Höhe der zweiten oder dritten Haltestelle waren, kam dann tatsächlich unsere Bahn. Zu unserer allen Erleichterung mit Kuscheldichte. Ich hatte eh schon die ganze Zeit das ultimative Bedürfnis, zwischen einer 70jährigen Oma, einer Anfang 50jährigen Businessfrau, einer unbestimmten Person und einem Studenten eingeklemmt herumzustehen. Aber es hätte mich eigentlich mehr verstört, hätte ich einen Sitzplatz bekommen. Das wäre einfach zu einfach gewesen. Nunja, irgendwann später bekam ich dann tatsächlich einen. Sogar mit einer netten Sitznachbarin. Die Fahrt dauerte keine 23 Minuten wie normal, sondern eine knappe Stunde. Yeah. Anschließend gab es ein Frustessen im McDonalds. Die Heimreise war direkt normal, total unproblematisch. Bus pünktlich da, Bus warm, Bus halbe Stunde gefahren wie im Sommer.
Joar, vielleicht findet ihr mich arrogant, wenn ich behaupte, dass es beschämend für Deutschland ist, wenn es solche Dinge nicht in den Griff bekommt. Wir sind eine Industrienation, da muss es doch möglich sein, dafür zu sorgen, dass die arbeitende Bevölkerung auch pünktlich zur Arbeit kommt. Wo sind die Schneefräsen und die Schneeschieber? Warum fahren sie einzeln und nicht in Kolonnen wie in Amerika? Warum gibt es immer weniger Geld für den Winterdienst? Vielleicht ist unser wirtschaftliches Wachstum mittlerweile so hoch, dass es nicht mehr ins Gewicht fällt, wenn im Winter eine Woche lang alles nicht arbeiten kann, weil Deutschland das Geld für die Schneebekämpfung fehlt. Mein Vorschlag: Noch mehr bei der Armee kürzen und anstatt einem Panzer lieber ein paar Schneeräumer kaufen. Oder so.
Naja, letztendlich war ich in meinem Leben bisher viel zu wenig mit den Öffentlichen unterwegs. Ich sehe es ja ein. Und letztendlich gab es ja ein Happy End. Denn mir war es vor allem wichtig, noch ein paar Stunden da zu sein, koste es was es wolle. Ach, und außerdem ist sowas eigentlich auch viel cooler als einfach nur jeden Tag eine Viertelstunde in die Schule zu laufen und jeden Morgen zu wissen: Ey, du kommst auf alle Fälle voll normal an. Vielleicht ein wenig nass oder verschlammt, aber du kommst an. Bei den derzeitigen Verhältnissen ist es immer wie ein Abenteuer. Ich sehe verrückte Menschen, nervöse Menschen, Krankenwagen, Unfälle, durchdrehende Reifen und die krassesten Verwehungen. Winter olé!
P.S.: Die letzten 60% habe ich daheim zuende getippt. ;)
Inception.

Endlich mal ein Film mit einem anderen Thema. Ein bisschen Matrix-like. Man muss mitdenken, um nicht den Anschluss zu verlieren. Dies ist kein Film für Leute, die nur Action sehen wollen. Diese gibt es zwar auch, aber sie ist unterstützend tätig, nicht vordergründig. Die Schauspieler sind allesamt grandios. Das Drehbuch soll ein zwei kleine Schwachstellen haben, aber die sind mir gar nicht aufgefallen. Für mich bis jetzt der Film des Jahres. Vor allem, weil eine Stimmung und Spannung erzeugt wurde, die einen den ganzen Film über mitreißt.
Von Holzklotz-Hippies und Malteser-Mädchen.
Freitag, also neulich, war ich in Dresden. So ganz allein, denn ich hatte schließlich einen Termin. Der ist aber völlig unwichtig für euch. Hier soll es vielmehr um die Dinge gehen, die nach diesem Termin statt fanden. Teilweise mit mir in der Hauptrolle und teilweise mit mir als Gast. Selten auch als Mitspieler.
Shopping.

Heute war ich in Dresden. Shopping stand auf dem Programm. Dabei konnte ich mich endlich wieder ausreichend mit neuen Sachen eindecken.
Menschenbeobachtungen.
Großstadt. Bin ich nicht oft. Aber vermutlich immer öfter. Man macht auf jeden Fall immer wieder interessante Beobachtungen.
Mein Tag
Ja, wie war mein Tag. Cool. Abgedreht. Anstrengend. Kaputtmachend. Im Grunde musste ich schon um 4, nach insgesamt 4,5h Schlaf, wieder aus meinem noch nicht ganz warm gewordenen Bett aufstehen. Aber zum Glück wird man dann, wenn man denn auf Arbeit ankommt, für alles entschädigt. Nette Kollegen und Mitarbeiter, wohin man schaut.
Nach der Arbeit hieß es nicht entspannen, sonder nach Dresden fahren. Auf in die Technikläden, die da MediaMarkt und Saturn heißen. Aus Gründen. Also aus Gründen ging ich da hinein. Nicht allein. Herausgekommen bin ich am Ende mit einer Blu-ray: Crank. In der Extended Version. Neuauflage.
Die vergangenen Tage bilderreich resümiert
Was für ein spießiger und hochtrabender Titel :/ Denkt euch einfach nach dem Lesen einen anderen aus, dann fühle ich mich besser :D








