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	<title>pcundkaffee.de &#187; Traum</title>
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	<description>Zwischen Koffein und Breitband.</description>
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		<title>Mein Traum: Ein Mal Rally fahren.</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Jul 2010 23:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extra]]></category>
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		<category><![CDATA[Rally]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Geht es nicht genau darum in unserem Leben? Jeder muss einen Traum haben? Auf diesen arbeiten wir hin, den sehen wir am schmalen Horizont, wenn wir kurz vorm Verzweifeln sind. Allein die Vorstellung gibt uns Kraft, lässt uns weitermachen. Ohne einen festen Traum hat unser Leben keinen Sinn. Echt? Ach naja, ich habe mal ein [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-19_Rally.jpg"><img class="alignnone size-large wp-image-1455" title="Rally" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/07/2010-07-19_Rally-580x386.jpg" alt="Rally" width="580" height="386" /></a></p>
<p>Geht es nicht genau darum in unserem Leben? Jeder muss einen Traum haben? Auf diesen arbeiten wir hin, den sehen wir am schmalen Horizont, wenn wir kurz vorm Verzweifeln sind. Allein die Vorstellung gibt uns Kraft, lässt uns weitermachen. Ohne einen festen Traum hat unser Leben keinen Sinn.</p>
<p>Echt? Ach naja, ich habe mal ein wenig übertrieben und blumig umschrieben, was vielleicht einige fühlen, aber weiß Gott nicht die meisten. Für mich persönlich ist der größte Traum, den man hat, eine nette Vorstellung. Ich wäre froh, das zu erreichen, aber es muss nicht zwingend sein. Es bestimmt nicht mein Leben und mir ist es wurscht, ob es in Erfüllung geht. Und vielleicht habe ich in zehn Jahren einen ganz anderen großen Traum.</p>
<p><span id="more-1454"></span></p>
<p>Momentan manifestiert sich bei mir der Traum, mal bei einer richtigen Rally mitzufahren. Schon seit Kindheit fasziniert mich die Physik von Autos, also ganz speziell, wie die Karosserie auf Unebenheiten reagiert, wenn man auf verschiedenen Untergründen fährt, wenn man durch eine Wasserlache rast oder wenn man mit irgendetwas (leicht oder schwer) zusammenstößt. Aber auch, wenn man bremst und beschleunigt oder durch Kurven heizt. Jedes Auto ist da ganz eigen.</p>
<p>Es sieht immer wieder geil aus, wenn ein Rallyauto steht &#8211; in Finnland, auf einer Piste im Wald, wo es die Nacht zuvor geregnet hat, circa 50% grober Schotter und 50% feiner, matschiger Kies &#8211; und dann Vollgas gibt. Die Steine spritzen nur so unter den vier Rädern weg, die Motorhaube ragt gen Himmel, das Heck wird nach unten gedrückt, der Motor zieht das ganze Gefährt mit seiner brachialen Kraft nach vorne. Der Fahrer beschleunigt auf eine Geschwindigkeit, die manche selbst auf einer dreispurigen Autobahn nicht fahren würden. Der Navigator sagt eine Kurve voraus: es wird gebremst, das Auto senkt sich vorn kurz ab, die Scheibenbremsen werden von der Waldluft gekühlt, der Fahrer lenkt scharf ein und gibt wieder Vollgas. Der Motor heult aggressiv auf und durch die großen Luftfilter saugt er, als wäre er kurz vorm Kreislaufkollaps. Als das Heck ausschlägt reißt der Fahrer das Lenkrad rum und gibt weiterhin Vollgas. Die feuchten Steine spritzen nach außen weg. Würden dort Besucher stehen, dann hätten sie jetzt Platzwunden.</p>
<p>Der Navigator sagt eine Bodenwelle voraus: das Auto schiebt sich weiterhin ohne Halt nach vorne, kurz vor der Kuppe nimmt der Fahrer das Gas weg und hebt ab. Dabei werden die Stoßdämpfer für eine kurze Zeit von ihrer undankbaren Aufgabe entbunden, die vielen Unebenheiten und das Gewicht des Wagens auszugleichen bzw. zu tragen. Der Sound, den nun das Getriebe und der Motor von sich geben, ist einfach nur geil. Es ist wie eine Zeitlupe, die Räder drehen sich langsamer, der Drehzahlmesser geht zurück und der Motor wird leiser. Doch schnell ist alles vorbei, der Subaru setzt hart auf, die Stoßdämpfer sind an der Belastungsgrenze. Fahrer und Beifahrer &#8220;nicken&#8221; kurz und schon geht es weiter, schließlich ist das Ziel in Sicht. Gaspedal durchdrücken, mal die Benzineinspritzung so richtig fordern.</p>
<p>Yeah, Rally ist einfach nur phantastisch. Da ist Präzision gefragt. Steuerst du ein wenig zu nah an den Rand, überschlägst du dich. Springst du falsch von einer Bodenwelle ab, überschlägst du dich. Gehst du zu schnell in die Kurve, überschlägst du dich. Bremst du zu früh, verlierst du extrem viel Zeit. Genau diese ständig geforderte Aufmerksamkeit ist es, die den Rallysport für mich zusätzlich so interessant macht. Hier kommst du nur gut an, wenn du eins mit deinem Auto bist, wenn du die Strecke auswendig kennst (bzw. dein Navigator) und wenn du mit allen Eventualitäten vertraut bist. Versüßen tut das ganze der Dreck, Matsch, Schnee, Wasser. Das mag ich ebenso. Denn diese protokollieren die gesamte Fahrt am Auto in Form von Spritzern, Steinschlägen, Verformungen.</p>
<p>Schon allein das Thema Dreck lässt mich schon ewig nicht mehr los. Ich weiß, ich bin da ziemlich der einzige und das klingt auch ein wenig verrückt. Aber ich käme nie auf die Idee, mein (noch nicht vorhandenes) Auto zu waschen. Dies ist vielleicht der erste Schritt hin zu meinem Traum.</p>
<p><span style="font-size: x-small;">[Bild </span><a href="http://www.flickr.com/photos/olemartin/4676220428/"><span style="font-size: x-small;">via</span></a><span style="font-size: x-small;">]</span></p>
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		<title>Meine Lösung der Krise: Lasst uns doch mal bei Null anfangen.</title>
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		<pubDate>Wed, 24 Feb 2010 20:12:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Extra]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
		<category><![CDATA[Finanzkrise]]></category>
		<category><![CDATA[Lösung]]></category>
		<category><![CDATA[Traum]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich lese wenig Nachrichten. Aber jeden Tag die mobile Ausgabe der FTD. Erschreckend sind derzeit die Berichte aus Griechenland. Sie stimmen vor allem auch traurig. Dem ganzen Volk geht es total grottig und die Stimmung ist am Boden, weil ein paar wenige Leute (u.a. Regierung und die Leute, die über Bankgeschäfte entscheiden) krumme Geschäfte vertuscht, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich lese wenig Nachrichten. Aber jeden Tag die <a href="http://m.ftd.de">mobile Ausgabe</a> der <a href="http://www.ftd.de">FTD</a>. Erschreckend sind derzeit die Berichte aus Griechenland. Sie stimmen vor allem auch traurig. Dem ganzen Volk geht es total grottig und die Stimmung ist am Boden, weil ein paar wenige Leute (u.a. Regierung und die Leute, die über Bankgeschäfte entscheiden) krumme Geschäfte vertuscht, illegal gemachtes Geld nicht eingefordert und auch sonst wenig richtig gemacht haben. Nun gibt es einen harten Sparkurs, verordnet direkt von der EU selber. Und dazu kommt, dass es aufgrund der miesen finanziellen Lage von Griechenland vermutlich eine schlechtere Bonitätsnote geben wird. Das verursacht einen Teufelskreis, weil die Unternehmen nicht mehr an billige Kredite kommen, sich dadurch die Wirtschaftsleistung verschlimmert und dadurch die finanzielle Lage noch bescheidener wird.</p>
<p><span id="more-1116"></span></p>
<p>Was tun derzeit die Menschen in Griechenland? Streiken. Taxifahrer, Fluglotsen, U-Bahner, Nachrichtensprecher (für 24 Stunden), Beamten, Ärzte und noch viele mehr. Die beiden größten Gewerkschaftsverbände hatten zu den Ausständen aufgerufen. Das öffentliche Leben liegt nahezu still. Ich persönlich finde es genau richtig, was die Bevölkerung macht. Denn sie ist nicht für die Krise verantwortlich. Der normale Bürger (das gilt logischerweise auch für Deutschland) arbeitet sein halbes Leben, rackert sich ab und kann &#8211; sehen wir doch mal den Tatsachen ins Auge &#8211; eigentlich nur zugucken, was die Politiker und Großfinanzleute da so machen. In Griechenland sollen jetzt im Laufe der ersten Maßnahmen das Renteneintrittsalter erhöht, die Mehrwertsteuer raufgesetzt und die Löhne von Beamten gesenkt werden. Kein Wunder, dass da auch die Rentner mit auf die Straße gehen.</p>
<p>Demnächst werden die Länder nur so kippen wie die Steine beim Domino Day. Eins nach dem anderen wird pleite gehen. Schaut euch mal die Haushaltsdefizitprozentsätze der einzelnen Länder an. Da sind einige schon zweistellig. Deutschland steht da noch sehr gut mit seinen 3,3 (2009), wird aber dieses Jahr vermutlich 5,5 haben.</p>
<p>Und da stelle ich mir die Frage: Ist das alles notwendig? Muss man so lange den Zustand verschlimmbessern, dass als einziger Ausweg nur noch der Weg auf die Straße bleibt? Dass Leute von Jung bis Alt verbittern, den Glauben an die Regierung verlieren? Dass es allen &#8211; auf Deutsch gesagt &#8211; total scheiße geht? Könnte man nicht mal sozial handeln und sich einfach gegenseitig die Schulden erlassen und finanziell von vorn anfangen? Die Regierungen kompetent besetzen, den Großfinanciers den Einfluss nehmen und Lobbyismus verhindern?</p>
<p>Schade, dass das nur eine kleine Traumfantasie von mir bleiben wird. Ich werde wohl weiterhin den Dominosteinen zuschauen müssen.</p>
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