Meine Jahreszeitentheorie.

Rom

Sommer und Winter werden kurz und knackig, Frühling und Herbst ziehen sich dafür in die Länge.

Winter: Schnee. Sommer: Durchgehend warm, mindestens 25 Grad.

Meine Theorie fußt ganz einfach auf aktuellen Beobachtungen. Die vergangenen Winter waren extrem kalt, aber nicht übermäßig lang. Sie begannen meistens im November und endeten schon Anfang Januar. Meine Eltern können da noch von ganz anderen Jahren berichten, wo sich das Treiben manchmal bis in den März hinzog und auch schon wesentlich früher anfing. Es ist extrem armselig, was wir derzeit in der Beziehung erleben. Und was soll man vom Sommer halten? Ein paar Wochen extreme Hitze und Trockenheit, und nun ist schon wieder alles vorbei. Und keine Besserung in Sicht.

Diesem Sommer ging eine ewige Trübseligkeit voraus. Ein Frühling, der nicht zu enden schien. Nebel, Regen, Kälte, Depressionsgefahr. Tja, und nun hat anscheinend schon der Herbst begonnen, mit täglich um die 20 Grad, Regen und selten Sonne.

Mal sehn, vielleicht bewahrheitet sich meine Theorie und es wird dieses Jahr wirklich nicht mehr warm. Sollte es so kommen, dann bin ich mir sicher, dass es nächstes Jahr auch nicht anders wird. In Zukunft werden wir uns wie kleine Kinder auf Winter und Sommer freuen und beginnen, die beiden Jahreszeiten dazwischen langweilig zu finden.

[Bild: Rom am 21.10.2009 um 17:10]

Überall Pitschepatsche. Eklig.

Versuch eines guten Titels. Er könnte auch “Die endlose Odyssee.” oder “Abartige Umbruchszeit.” lauten.

Es trug sich zu, dass ich ganz allein von Arbeit nach Hause laufen musste. 20 Uhr. Kollegin konnte mich nicht mitnehmen, wir haben momentan kein Auto, Bus fährt um die Uhrzeit nicht mehr und Fahrrad ist derzeit keine Option. Im Folgenden ein Abriss meiner ungefähren Gedanken und Eindrücke.

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Gezwungenermaßen nass

Ich stecke zurzeit in einer Zwickmühle. Bin in der Frühschicht. Muss also spätestens 5:30 Uhr auf Arbeit sein. Es sind ca. 3km zurückzulegen, wovon 1km Landstraße ohne Fußweg sind. Nun ist es so, dass ich kein Auto besitze und unser Auto momentan 250km von uns entfernt in Benutzung ist. Der erste Bus Richtung Arbeitsstelle fährt 5:45 Uhr. Zu Fuß ist etwas ungünstig, da langwierig, unangenehm und bei Regen schlammig. Bleibt also nur noch mein Fahrrad.

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