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	<title>pcundkaffee.de &#187; witzig</title>
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	<description>Zwischen Koffein und Breitband.</description>
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		<title>Die lustigen kleinen Guckkästchen.</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 07:00:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Markt für Smartphones wächst rasant. Android und Windows Phone 7 heizen den Wettbewerb an. Kein Wunder, dass es immer mehr bezahlbare Angebote gibt, sei es durch eBay oder durch die Massenherstellung. Logisch also, dass man immer mehr Menschen auf der Straße mit solchen lustigen kleinen Guckkästchen in der Hand sieht. Besonders fällt es in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img class="alignnone size-full wp-image-1769" title="Smartphones" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-09_Smartphones.jpg" alt="Smartphones" width="580" height="295" /></p>
<p>Der Markt für Smartphones wächst rasant. Android und Windows Phone 7 heizen den Wettbewerb an. Kein Wunder, dass es immer mehr bezahlbare Angebote gibt, sei es durch eBay oder durch die Massenherstellung. Logisch also, dass man immer mehr Menschen auf der Straße mit solchen lustigen kleinen Guckkästchen in der Hand sieht.</p>
<p>Besonders fällt es in Straßenbahnen oder an Haltestellen auf. Wenn ich mich zu meiner Hauptpendelzeit in die Bahn setze, dann sehe ich im selben Waggon mindestens zwei drei Leute, die auf einem Display rumtatschen. Blicke ich ein wenig weiter, sehe ich jemanden, der an der Tür steht und seine nächste Musik wählt. Ach ja, das Mädel hinter mir tippt gerade eine SMS &#8211; lautlos.</p>
<p>Immer wieder gleiten die Technikwunder in die Taschen &#8211; um kurz darauf wieder hervorgeholt zu werden. Dank Anbindung an das World Wide Web rufen nun immer mehr Dinge nach Aufmerksamkeit &#8211; Tweets, Posts auf Facebook &amp; Co., Chatnachrichten, Skypeanrufe, Mails. Und natürlich kommen weiterhin SMSe, MMSe und klassische Anrufe.</p>
<p>Es wirkt fast so, als ob jeder seinen kleinen persönlichen Anschluss an die Welt in seiner Hosentasche hat. Und wenn er in das Display schaut, dann ist dies gleichzusetzen mit Freiheit, kurzzeitiger Erlösung. Umso wichtiger, dass man von sich selbst aus Kontakt hält, in dem man ein Foto der gestreiften Strumpfhosen einer Oma bei Facebook hochlädt oder einen perversen Tweet absendet. Denn das generiert garantiert Kommentare, Likes und Favs.</p>
<p>Irgendwie lustig, wenn alle nur noch zwischen dem sinnlosen Durch-die-Gegend-Gucken und dem In-das-Handy-Gucken wechseln. Gerade im Winter ist es toll, sieht man doch überall Displays leuchten.</p>
<p>Dumm nur, wenn man vergessen hat, den Akku rechtzeitig zu laden.</p>
<p><img class="alignnone size-full wp-image-1768" title="Smartphones Tweet" src="http://www.pcundkaffee.de/wp-content/uploads/2010/11/2010-11-09_SmartphonesTweet.png" alt="Smartphones Tweet" width="580" height="305" /></p>
<p><span style="font-size: x-small;">[<a href="http://www.flickr.com/photos/samsungtomorrow/4684705596/">Foto</a>] [<a href="http://twitter.com/berlincore/statuses/1778326137995264">Tweet</a>]</span></p>
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		<title>Was man so alles beobachtet</title>
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		<pubDate>Sat, 09 May 2009 11:01:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Leo</dc:creator>
				<category><![CDATA[Draußen]]></category>
		<category><![CDATA[Menschen]]></category>
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		<category><![CDATA[Straße]]></category>
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		<description><![CDATA[Wenn man ab und zu mal draußen zu Fuß unterwegs ist, bekommt man so einiges an Merkwürdigkeiten einer Kleinstadt mit. Mit dem Auto stelle ich mir solche Beobachtungen schon etwas schwieriger vor. Aber da ich noch keines besitze, kann ich nur von meinen Spaziergängen berichten. Fahrradfahrer Sie sind berüchtigt für ihre psychischen und physischen Ausfälle. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wenn man ab und zu mal draußen zu Fuß unterwegs ist, bekommt man so einiges an Merkwürdigkeiten einer Kleinstadt mit. Mit dem Auto stelle ich mir solche Beobachtungen schon etwas schwieriger vor. Aber da ich noch keines besitze, kann ich nur von meinen Spaziergängen berichten.</p>
<p><span id="more-101"></span></p>
<h4>Fahrradfahrer</h4>
<p>Sie sind berüchtigt für ihre psychischen und physischen Ausfälle.</p>
<p>Am coolsten finde ich immer noch die Ü-40-Leute, die mit fast plattem Reifen über die Bordsteine humpeln. Manche fahren so schnell und mit so wenig Luft über diese länglichen Steine, dass man förmlich für das Fahrrad mitfühlt. Den Besitzern ist wahrscheinlich egal, wie stark sie ihre Felgen verbiegen, aber den Fahrradladen wird es freuen.</p>
<p>Neulich fuhr ein etwas älterer Herr in vollster Gelassenheit entgegen der Einbahnstraße. Und auf der Straße. Entgegenkommende Autos mussten halt ein wenig ausweichen. Er scherte sich nicht darum. Das Beste kommt noch: Bevor er nach rechts in eine private Einfahrt einfuhr, streckte er seinen rechten Arm aus, um die Richtungsänderung anzukündigen. Sauber, dachte ich mir xD</p>
<h4>Unreale Jugendliche</h4>
<p>Die gibt es glaube ich in jeder Stadt: Möchtegern-Machos, Halb-Nazis und Hip-Hopper. Auf mich machen sie einen komischen Eindruck. Wirkt jedesmal irgendwie unecht. So übergestülpt. Bei manchen Rapper-Teenies denke ich echt, ob da welche zu viele amerikanische Serien sehen, wenn sie Hosen anhaben, die fünfmal größer als benötigt sind, dazu ein riesiges T-Shirt, drüber eine Jacke mit Kapuze, die natürlich weit über den Kopf und über das auf ihm befindliche Basecap gezogen wurde. Nicht zu vergessen der Rucksack, welcher nur halb auf der rechten Schulter hängt und ganz cool ein wenig mit dem rechten Arm nach hinten gedrückt wird. Optional sind noch die goldene Kette und die weißen Kabel von Apple-Ohrhörern, die natürlich zu einem iPod führen.</p>
<h4>Die Ausgestoßenen</h4>
<p>Von denen gibt es bei uns ca. drei. Sie laufen den ganzen Tag durch die Stadt, mit Alkohol im Beutel oder Rucksack, laufen ihre Runden zwei, drei Mal, machen oft Pausen und stehen manchmal einfach nur rum. Sie beobachten die Leute, einer schreit sie sogar alle an. Er hat meiner Meinung nach Halluzinationen.</p>
<p>Diese Menschen tun mir richtig leid. Niemand kümmert sich so richtig um sie, niemand holt sie von der Straße. Sollen sie bis zum Ende ihres Lebens draußen herum streunern? Viele haben ein Alkoholproblem. Es würde bestimmt reichen, sie in eine Entzugsklinik zu stecken und dann eine Ausbildung zu verschaffen. Schon haben sie wieder Perspektiven. Doch der Staat pumpt lieber 5,3 Milliarden Euro in die HRE als in die soziale Versorgung.</p>
<h4>Normalos</h4>
<p>Dann gibt es natürlich noch die normalen Leute. Die haben es gut. Haben einen Job, eine Familie, sind glücklich, lachen. Manchmal traue ich mich sogar, solche zu grüßen. Sie grüßen zurück. Durchschnittsalter: 45. Ist ja auch die Blüte des Lebens, wenn man so will. Und wenn man am Anfang alles richtig macht, dann kann man diese Blüte später sogar erleben. Mal schauen, wie es bei mir werden wird. Ich bin gespannt xD</p>
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